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Die Zeit ist das wertvollste Gut des Menschen. Wir können sie nicht anhalten, wir können sie nicht zurückdrehen, wir können sie nicht kaufen. Deshalb versucht wahrscheinlich jeder Einzelne von uns, seine Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen, das Meiste daraus zu machen.

Um die Zeit immer im Blick zu haben, erfanden die Menschen die Uhr. Heute tragen viele Menschen eine Armbanduhr, sie ist ein ständiger Wegbegleiter und einem ans Herz gewachsen. Egal ob Vintage Uhr, Erbstück oder Luxusuhr oder alles gemeinsam – das Lieblingsstück möchte jeder sein Leben lang tragen.

Die wichtigsten Tipps zur Instandhaltung einer Luxusuhr


Damit die Freude lange ungetrübt bleibt, gilt es jedoch neben den Tipps zur richtigen Uhrenpflege auch solche zur Instandhaltung von Luxusuhren zu beachten. Denn eine Uhr ist immer nur so gut, wie die Zeit die wir in ihre Instandhaltung investieren.

1. Obacht beim Tragen

Dass Sie Ihre neue oder gebrauchte Luxusuhr gern tragen möchten, ist selbstredend. Zu diesem Zweck haben Sie sie schließlich auch gekauft. Wenn Sie eine Automatikuhr besitzen, sprich einen Zeitmesser mit mechanischem Uhrwerk, dessen Feder durch Ihre Armbewegungen selbsttätig aufgezogen wird, sollten Sie unbedingt auf Stöße oder starke Erschütterungen achten. Nichts ist so ärgerlich wie ein sichtbarer Mangel oder eine Beeinträchtigung der Funktionsweise im Inneren.
Quarzuhren sind allgemein weniger anfällig für Krafteinwirkungen von außen, einen Schlag stecken sie leichter weg – dennoch sollte man auch eine Quarzuhr nicht unnötig strapazieren.



2. Die richtige Aufbewahrung

Sie fahren in den Urlaub oder tragen Ihre Uhr aus einem anderen Grund über einen längeren Zeitraum nicht, vielleicht besitzen Sie auch nicht bloß ein Exemplar. In diesem Fall sollte die nicht getragene Uhr staubdicht und trocken in einem Etui oder einer Vitrine aufbewahrt werden. Das Etui schützt durch eine robuste Außenhaut und ein weiches Inneres vor äußeren Einflüssen wie Schlägen oder übermäßiger Sonneneinstrahlung. Wertvolle Luxusuhren sollten im Tresor aufbewahrt werden.

Früher oder später, meist nach ca. 40 Stunden, wird eine Automatikuhr in der Ruhephase jedoch stehenbleiben. Um diese nun nicht jedes Mal neu aufziehen zu müssen, was auch der Langlebigkeit des Uhrwerkes nicht unbedingt zuträglich ist, ist es sinnvoll, über einen Uhrenbeweger nachzudenken. Ihr wertvolles Stück wird somit auch bei Nichtverwendung kontinuierlich in Bewegung gehalten und die Ganggenauigkeit zuverlässig eingehalten. Besonders dann, wenn Ihre Uhr mehrere Komplikationen wie etwa eine Mondphasenanzeige verfügt, kann durch einen Uhrenbeweger lästigem Neueinstellen vorgebeugt werden. Zusätzlich werden die im Uhrwerk befindlichen Öle in Bewegung gehalten, was ein Verharzen oder Verlaufen verhindert. Moderne Quarzuhren wiederum verfügen oft über eine Energiesparfunktion, dazu kann man die Krone in die Zeigerstellposition bringen. So wird der Stromverbrauch drastisch reduziert und die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängert.


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3. Korrektes Einstellen des Datums

Eine Uhr mit Datumsanzeige ist, nach ihrem unumstrittenen Nutzen, natürlich Geschmackssache. Nichtsdestotrotz ist eine fachgerechte Handhabung auch hier entscheidend über die Lebensdauer Ihres Zeitmessers. Schrauben Sie also die Aufzugskrone auf, sofern diese überhaupt verschraubt ist, und bringen Sie diese durch Herausziehen in die erste Rasterstellung – somit lässt sich die Datumschnellschaltung bedienen. Stellen Sie das Datum des vorangegangenen Tages durch Drehen ein und drehen Sie dann, durch erneutes Herausziehen der Krone in die zweite Position, den Stundenzeiger vorwärts über 12 Uhr. Nun steht Ihre Uhr auf dem Beginn des aktuellen Datums, Sie müssen lediglich noch die korrekte Uhrzeit einstellen. Speziell bei Chronographen gilt zu beachten, dass die Datumschnellschaltung möglichst nicht zwischen 21:00 und 03:00 Uhr betätigt wird, zudem sollte das Datum immer nur vorwärts eingestellt werden.

4. Fachgerechte Reinigung

Das A und O ist die regelmäßige Reinigung Ihrer Uhr. Regelmäßig ist hier, je nach Intensität der Nutzung, ein dehnbarer Begriff. Doch alle zwei Wochen darf man dann schon mal zum leicht feuchten Tuch greifen, das Gehäuse rundherum säubern. Um das Glas der Uhr nicht zu zerkratzen ist unbedingt darauf zu achten, ein weiches Microfasertuch zu verwenden. Wenn Ihre Uhr wasserdicht, sprich mit bis zu 10 Bar Druck belastbar ist, können Sie sie auch problemlos unter fließendem Wasser abspülen. Dies ist besonders nach dem Schwimmen in chlorhaltigem oder Salzwasser vehement zu empfehlen, doch Vorsicht: Lassen Sie etwaige Reinigungsmittel außen vor, sie könnten unbeabsichtigt die Dichtungsringe von Krone und Boden angreifen und sogar zerstören.


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5. Kenne das Limit der Wasserdichtigkeit

Auf einer Uhr ist immer angegeben wie wasserdicht sie ist. Diese Angabe erfolgt üblicherweise in bar oder atm, die gängigen Größen sind hier die folgenden:

Wasserfest
Ihre Uhr ist gegen geringe Wasserspritzer wie etwa Regen geschützt, jedoch keinesfalls wasserdicht. Jeglicher Kontakt mit Wasser sollte unbedingt vermieden werden.

Wasserdicht bis 3 bar
Händewaschen und Spritzwasser bereiten Ihrer Uhr keine Probleme, duschen sollten Sie mit ihr allerdings nicht.

Wasserdicht bis 5 bar
Mit Ihrer Uhr können Sie bedenkenlos duschen oder baden gehen, übermäßig lange sollte sie aber nicht dem Wasser ausgesetzt werden. Achten Sie auch darauf Ihre Uhr nicht direkt in den Wasserstrahl zu halten.

Wasserdicht bis 10 bar
Eine Uhr mit dieser Kennzeichnung kann problemlos zum Schwimmen oder Schnorcheln knapp unter der Wasseroberfläche verwendet werden.

Wasserdicht bis 20 bar
Ab einer Resistenz von bis zu 20 bar gilt Ihre Uhr offiziell als Taucheruhr. Natürlich lässt sich auch das noch toppen, doch zum Hobbytauchen dürfte es allemal reichen.

Wasserdicht bis 50 bar
Mit Ihrer Uhr können Sie in beachtliche Tiefen absteigen, sie wird Ihnen dennoch verlässlich die Zeit anzeigen.

Der Umrechnugsfaktor ist 1:10, sprich 1 bar oder atm entsprechen einer Tauchtiefe von 10 Metern, 20 bar entsprechen 200 Metern und so weiter. Doch leider ist es nicht ganz so einfach, die Angabe in Metern entspricht einem im Labor simulierten Wert. Durch Luftdruck oberhalb der Wasseroberfläche und Bewegungen unter Wasser oder auch schon einen konzentrierten Wasserstrahl aus der Dusche variieren die Drücke unter realen Bedingungen stark. So kann es durchaus sein, dass bereits in zwei Metern Tiefe ein Druck von ein oder zwei Bar herrscht! Mit wieviel bar auch immer Ihre Uhr gekennzeichnet ist, seien Sie sich darüber im Klaren, dass Wasserdichtigkeit keine bleibende Eigenschaft ist. Die verbauten Dichtungselemente lassen mit täglichem Gebrauch nach, daher empfiehlt sich eine Wartung inklusive Prüfung der Dichtungen alle ein bis zwei Jahre.

6. Das Armband

Auch das Armband sollte durch entsprechende Reinigung in Schuss gehalten werden. Für ein Stahlarmband eignet sich hier am besten eine einfache Zahnbürste, so kommt man leicht auch zwischen die einzelnen Glieder des Armbands.
Ein klassisches Lederband ist ein Naturprodukt und weist somit nur eine begrenzte Lebensdauer aus. Selbst die hochwertigsten Lederarmbänder halten nur ein gewisses Maß an Nässe, Temperaturschwankungen, Schweiß und Beanspruchung beim Sport stand, ein wenig Pflege und Sorgfalt kann hier schon Wunder bewirken. Denken Sie zum Vergleich gern an Lederschuhe, wenn man sie von Zeit zu Zeit mit entsprechenden Pflegemitteln behandelt, erstrahlen sie deutlich länger in altbekanntem Glanz.

Auch ein Kautschukarmband, vorwiegend bei Taucheruhren zu finden, ist ein Naturprodukt. Es ist zwar widerstandsfähiger als das Lederband, jedoch auch nicht unverwüstlich. Spült man es nach dem Kontakt mit Salzwasser jedoch immer sorgfältig mit Leitungswasser ab und setzt es nicht unnötig lange der direkten Sonneneinstrahlung aus, übersteht es in der Regel unbeschadet viele Jahre.

7. Schutz vor Magnetismus

In der heutigen Zeit können wir uns kaum noch bewegen, ohne in Magnetfelder zu geraten. Was für den Menschen nicht weiter schlimm ist, kann auf eine Uhr, beziehungsweise deren Inneres, im Alltag durchaus Auswirkungen haben. Von vielen elektrische Geräten, angefangen bei unseren Smartphones über die üblichen Haushaltsgeräte bis hin zu Elektromotoren oder auch nur der magnetischen Schließe Ihrer Handtasche, gehen Magnetfelder aus. Sie können die Ganggenauigkeit einer Uhr beeinträchtigen. Zum Schutz davor wurden seit den 1930er Jahren im Inneren der Uhren oft Weicheisenkäfige, also zusätzliche Gehäuse im Inneren, verbaut. Heute kommen anstelle dieser moderne Materialien und innovative Technologien zum Einsatz, dennoch tut man seiner Uhr immer etwas Gutes sie beispielsweise nachts nicht direkt neben das ladende Smartphone zu legen.


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Für Berufe wie Ärzte oder Wissenschaftler, welche mitunter ständig in starken Magnetfeldern unterwegs sind, wurden mittlerweile schon spezielle Uhren wie die Rolex Milgauss oder die Omega Seamaster Aqua Terra 150M entwickelt. Diese Modelle halten problemlos starken Magnetfeldern stand und sind dementsprechend innerhalb ihrer Zielgruppe äußerst beliebt.

8. Ein Kratzer im Glas

Sie haben einen richtig guten Tag, es läuft alles wie am Schnürchen. Eigentlich könnte es nicht besser sein, voller Überschwang lassen Sie die Arme baumeln, ein bisschen zu sehr. Sie rutschen mit dem Handgelenk an einer Hausfassade entlang, Ihr Blick schnellt sofort auf die Uhr und da ist er: ein Kratzer im Hesalitglas der Uhr. Ihre Laune fällt schlagartig in sich zusammen, wie eine Hüpfburg, der man den Strom abdreht. Glücklicherweise können Sie oberflächliche Kratzer auf Hesalitglas auch allein korrigieren. Alles was Sie dazu benötigen ist etwas Polierpaste, die Sie im Fachgeschäft oder auch im Internet erwerben können und ein Wattepad. Zunächst stellen Sie sicher, dass sich kein Staub auf dem Glas befindet um weitere Kratzer zu vermeiden. Sie tupfen dann ein wenig der Paste auf das Wattepad und verteilen die Textur dann mit schnellen Bewegungen quer zum Kratzer. Zum Vorschein kommt eine makellose Oberfläche.

Gänzlich anders ist es allerdings mit Saphirglas. Hier führt kein Weg an der Kontaktaufnahme mit dem Uhrmacher vorbei, dafür bedarf es aber auch sehr viel mehr um ein Saphirglas zu zerkratzen. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Luxusuhren mit eben diesem Glas ausgestattet sind, es ist unglaublich widerstandsfähig.

9. Regelmäßige Revision

Auch wenn Sie alle Tipps treu befolgen, sich vielleicht noch anderweitig belesen und alles für Ihre Uhr tun. Wie ein Auto muss auch eine Luxusuhr regelmäßig zum “TÜV”, Uhrmacher sprechen hier von der Revision. Dabei wird die Uhr einmal komplett auseinander gebaut, von Innen fachmännisch gereinigt, evtl. fehlerhafte Teile ausgetauscht, und anschließend wieder zusammengesetzt. Da das Innere einer Uhr schnell mal 400 Einzelteile umfassen kann, überlässt man diese Kleinstarbeit doch lieber dem gelernten Uhrmachermeister.

Bestandteile der Revision sind die Funktionsprüfung des Aufzugsmechanismus, also Krone und Gangreserve, sowie die Prüfung der Hemmung. Auch das Zeiger- und Räderwerk werden getestet, die Dichtungen überprüft und die Unruh ausgewuchtet. Am wichtigsten ist ein Ölwechsel um mechanischen Abrieb oder gar Lagerschäden im Uhrwerk zu vermeiden, auch das Anker- und Sekundenrad sind stark beanspruchte Bauteile. Die Reinigung der Einzelteile selbst erfolgt dann im Ultraschallbad, wie es auch in der Zahntechnik oder von Augenoptikern verwendet wird. Eine Revision wird allgemein alle vier bis sechs Jahre angeraten.

10. Neue Uhr

Eine abschließende Empfehlung ist die Neuanschaffung einer Luxusuhr. Dafür kommen verschiedene Beweggründe infrage. Manch einer möchte seine Sammlung erweitern, ein anderer hat sein geliebtes Stück verloren – die möglichen Szenarien sind endlos. Wenn Sie eine bestimmte Uhr suchen, die vielleicht gar nicht mehr hergestellt wird, so werden Sie mitunter im Onlineshop von Watchmaster fündig. Ausschließlich zertifizierte, gebrauchte Luxusuhren werden hier zum Verkauf angeboten, allesamt vollumfassend aufbereitet, technisch wie optisch auf den besten Zustand gebracht. Noch dazu sind die angebotenen Luxusuhren günstiger als der jeweilige Listenpreis, in den meisten Fällen sind Original Box und Papiere noch vorhanden. Vorbeischauen lohnt sich allemal!