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Deepsea 116660 vs Seamaster Planet Ocean 600m

Sowohl Rolex als auch Omega sind Luxusmarken der Superlative und mit nennenswerter Unternehmensgeschichte. Die Modelle Rolex Sea-Dweller Deepsea und Omega Seamaster Planet Ocean sind Kollektionen der beliebten Taucherserien der Marken.

Was die beiden Modelle jedoch von den ursprünglichen Kollektionen unterscheidet, ist dass sie mit ihrer extremen Wasserfestigkeit hauptsächlich für den professionellen Einsatz entwickelt wurden. Durch brillantes Design erfreuen sich beide Uhren dennoch auch im privaten Gebrauch großer Beliebtheit.

Rolex Deepsea 116660 Water theme gradient dial black bezelROLEX DEEPSEA 116660

Über die Rolex Deepsea

Rolex stellte bereits 1926 die erste wasserfeste Uhr weltweit vor, die Rolex Oyster Perpetual. Das hermetisch verschraubte Gehäuse wurde schnell zur Ikone und ist heute Grundstein für viele weitere Rolex Modelle. Mit der Einführung der Taucheruhr Submariner im Jahr 1953 wurde ebenfalls Geschichte geschrieben, die Erkundung der Ozeane standen dem Unternehmen jetzt offen. Mussten Profitaucher jedoch längere Zeit in großen Tiefen arbeiten, stießen sie auf die Problematik, dass beim Auftauchen Heliumpartikel aus der Atemluft in den Taucherglocken ins innere der Uhr gelangt ist und beim Auftauchen nicht schnell genug aus der Uhr entweichen können. So konnte es passieren dass das Uhrglas herausgedrückt werden kann, woraufhin die Uhr nicht mehr zu gebrauchen ist. Als Lösung entwickelte Rolex eine Taucheruhr mit Heliumauslassventil, wodurch das Helium beim Auftauchen ungehindert entweichen kann. Das Ventil ist im Gehäuse auf 9 Uhr eingelassen und so kaum wahrnehmbar, höchste Technologie, ohne das Erscheinungsbild der Uhr auffällig zu verändern.

Das ermöglichte schon 1967 Wassertiefen bis zu 1220 m. Heutige Modelle können sogar in Wassertiefen bis zu 3900 m problemlos weiter ticken.

Omega Seamaster 232.30.46.21.01.002OMEGA SEAMASTER PLANET OCEAN 600 M232.30.46.21.01.002

Über die Seamaster Planet Ocean 600M

Auch Omega landete mit der Seamaster Reihe eine Punktlandung. Schon einige Jahre vor der Submariner lancierte Omega die Seamaster in 1948 . wurde schnell eine der beliebtesten Serien der Marke. Die Seamaster Serie hat heute viele eigene Kollektionen zu verzeichnen. Darunter die Seamaster Diver 300M, Seamaster Aqua Terra 150M und natürlich die Omega Seamaster Planet Ocean 600M.

Auch Omega hatte mit dem Problem zu kämpfen, eine Lösung für den Druckausgleich zu finden. Das Heliumventil, welches für diese Uhr konzipiert wurde, ist auf elf Uhr zu finden und verleiht der Uhr einen starken Wiedererkennungswert. Anders als bei Rolex ist es kein eingelassenes Ventil, sondern herausstehend. Wie der Name vermuten lässt, taucht die Seamaster Planet Ocean 600M bis zu 600 m in die Tiefe.

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Der direkte Vergleich in großen Tiefen

Für den direkten Vergleich haben uns für die Rolex Deepsea 116660 und die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M 232.30.46.21.01.001 entschieden.

Beide Uhren kommen mit der typischen, einseitig drehbaren, Taucheruhrenlünette und haben für die erste Viertelstunde Minutenstriche. Weitere Gemeinsamkeiten sind das robuste Edelstahlgehäuse, lumineszierenden Zeiger und Indizes und die Datumsanzeige auf drei Uhr.

Natürlich gibt es aber auch einige optische Unterschiede. Während Rolex auf minimalistische Strichindizes setzt, findet man auf der Seamaster neben den Indizes auch Zahlen auf 3, 6, 9 und 12 Uhr. Das allgemeine Erscheinungsbild der Omega ist etwas massiver, einerseits wegen des herausragenden Heliumventils, andererseits weil sie mit ihren 45,5mm die Deepsea um 1,5mm im Durchmesser überbietet.

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Das Herz der Uhren

Der wohl wichtigste Unterschied ist das Innere der beiden Uhren. Beide Marken nutzenheute fast ausschließlich mit kompletten Inhouse-Werken. Auch in unseren Vergleichsmodellen ist jeweils ein renommiertes Werk der entsprechenden Firma eingebaut.

Begonnen mit der Rolex Sea-Dweller Deepsea, die in sich das bekannte Kaliber 3135 trägt. Dieses ist ein Vorbild vieler weiterer Rolex Werke und gilt bei zahlreichen Uhrenliebhabern als eines der besten Automatikuhrwerke, welches jemals lanciert wurde. Es besitzt keine frei schwingenden Teile im Werk, was zur Folge hat, dass der langfristige Verschleiß extrem gering ausfällt. Ohne Bewegung tickt die Uhr noch weitere 48 Stunden.

Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M hingegen tickt ebenfalls mit einer wahren Legende. Die Entwicklungskosten des Kalibers 8500 belaufen sich auf Summen im hohen Millionenbetrag, die Materialien wurden gut bedacht gewählt, dass sie allesamt unmagnetisch sind. So arbeitet das Uhrwerk auch noch bei Magnetfeldern von bis zu 15.000 Gauß ohne Beeinträchtigung.. Die Gangreserve dieses Kalibers beträgt ca. 60 Stunden, so kann man beruhigt die Uhr übers Wochenende ablegen und findet am Montag immer noch einen hochpräzise laufenden Zeitmesser vor.
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Wie unterscheiden sich beide Modelle preislich?

Ein weiterer, nicht unwichtiger Unterschied stellt der Preis dar. Vergleicht man die Rolex Deepsea Preise mit Omega Seamaster Preisen, erkennt man schnell, dass beide Modelle in verschiedenen Preisklassen spielen. Für eine gebrauchte, zertifizierte Deepsea zahlt man ca. zwischen 9.000-10.000€ wohingegen die Finanzierung einer vintage Omega Seamaster Planet Ocean bereits ab 3.500€ möglich ist. Bei Rolex zahlt man neben einer herausragenden Uhr ebenfalls natürlich für die langjährige Unternehmensgeschichte und den Prestigewert, den die Marke mit sich bringt. Die Uhr mit der Krone ist für viele noch heute die unangefochtene Königin unter den Zeitmessern.

Vom Design her können sich die Rolex Deepsea und die Omega Seamaster Planet Ocean 600M deutlich unterscheiden. Die Rolex Deepsea kommt immer mit einer stilvollen schwarzen Keramiklünette wohingegen man bei der Omega Seamaster Planet Ocean unter vielen verschiedenen Farben und Design entscheiden kann. Die Vielfalt der Plant Ocean setzt sich auch bei den erhältlichen Komplikationen der Uhrwerke wieder. Die Rolex Deepsea wird immer als klassische Dreizeiger Uhr hergestellt. Die Omega Seamaster Planet Ocean gibt es sogar auch als Chronograph.   

Eine Auswertung des Vergleichs fällt schwer und liegt wohl im Auge des Betrachters. Beide Modelle sind absolute Spitzenmodelle unter den Lusxusuhren und werden Sie in jedem Fall zuverlässig bei Ihrem nächsten Tauchgang begleiten.

Sollten Sie sich noch nicht entscheiden können, haben Sie bei Watchmaster die Möglichkeit, sich persönlich und komplett individuell beraten zu lassen. Unser Kundenservice steht Ihnen gerne zur Seite, um Ihnen jede Frage zu beantworten.