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Vintage Rolex Oyster Precision Uhr mit braunem Lederarmband auf weißem Papier liegend

Rolex und Meilensteine der Uhrengeschichte


Das Schweizer Uhrenhaus Rolex ist nicht nur Spitzenreiter auf dem Markt der Luxusuhren, es hat auch Uhrengeschichte geschrieben. Seit über 100 Jahren revolutioniert es die Welt der Armbanduhr immer wieder von Neuem. Dabei greifen legendäre Innovationen, beeindruckende Spitzenleistungen und sensationelle Weltrekorde ineinander. So waren Rolex-Uhren nie nur modisches Accessoire oder Statussymbol, sondern immer auch ein Teil Hochtechnologie.


 Rolex Oyster 6246 liegend auf Rolex Magazin


Den ersten Meilenstein setzte Rolex 1926 mit der Entwicklung der ersten wasserfesten Armbanduhr. Präsentiert wurde das so genannte Oyster Gehäuse, das den Weg auch für alle weiteren Taucheruhren des Hauses vorbereitete. Berühmt wurde die Rolex Oyster beim Weltrekordversuch der Schwimmerin Mercedes Gleitze im Jahr 1927: als erste Frau versuchte sie den Ärmelkanal zu durchschwimmen – und scheiterte knapp nach 15 Stunden und 15 Minuten an den widrigen Wetterbedingungen. Die Rolex an ihrem Handgelenk überstand ohne jeden Schaden.


Die zweite bahnbrechende Innovation des Hauses ließ nicht lange auf sich warten: Mit der Oyster Perpetual etablierte Rolex 1931 das erste Automatikwerk auf dem Uhrenmarkt. Mittels einer Hammerautomatik zieht sich das neue Uhrwerk von Rolex während des Tragens selbst auf. Andere Uhrenhersteller adaptierten die revolutionäre Neuerung schnell und heute kommt keine Automatikuhr der Welt mehr ohne das von Rolex entwickelte Werk aus. Auch diese Uhr durfte Teil eines Weltrekords werden: Die Piloten der ersten Flugexpedition über den Mount Everest, die zwei Jahre später stattfand, wurden mit den innovativen Uhren ausgestattet.

Was sich einmal bewährt: Zwanzig Jahre später besteht die Oyster Perpetual eine weitere Everest-Mission. Im Jahr 1953 bestiegen Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay den höchsten Berg der Welt mit dem praktischen Zeitmesser am Handgelenk. Dem Erfolg der beiden Expediteure widmete Rolex daraufhin ein neues Modell: die Oyster Perpetual Explorer.


Ausschnitt einer Rolex Submariner Ref. 116613BKSO Zifferblatt und Gehäuse mit schwarzem Hintergrund


In den 1950ern revolutierte Rolex gleich mehrere Bereiche in Wissenschaft und Technik. So etablierte die Luxusmarke 1953 eine sensationelle Neuerung in der Welt der Taucherarmbanduhren: Die Submariner hielt einer Tiefe bis zu 100 m stand und avancierte schnell zu einem der beliebtesten Rolex Serien. Obwohl es heute wahrscheinlich eher selten zum Unterwassereinsatz der Luxusuhr kommt, hält sie mittlerweile bis zu 300 m Tiefe stand.

Doch nicht nur für die Tiefen der Meere erschuf Rolex einen praktischen Zeitmesser, auch hoch in der Luft etablierte die Luxusmarke einen solchen: Die GMT-Master machte es möglich, zwei Zeitzonen gleichzeitig im Blick zu behalten. Von der Airline Pan American Airlines für ihre Besatzung in Auftrag gegeben, avancierte sie schnell nur Lieblingsuhr von Jetsettern und all jenen, die zumindest symbolisch am Mythos der Luftfahrt teilhaben wollten.


Rolex Sea-Dweller Deepsea D-Blue 116660 James Cameron Edition liegend auf einer Filmklappe


Schließlich krönte Rolex die Neuerungen des Jahrzehnts im Jahr 1956 mit einer Uhr für die Wissenschaft: Die Milgauss hält durch einen Weicheisenkäfig Magnetfeldern mit einer Stärke bis zu 1.000 Gauß stand. Etwa 50 Jahre später entwickelte Rolex dann die Parachrom-Spirale, die dank ihres paramagnetischen Stahls von Magnetfeldern absolut unbeeinflussbar ist und außerdem Erschütterungen bis zu zehnmal besser standhält als herkömmliche Spiralfedern.


Weitere bahnbrechende Innovationen präsentierte Rolex vor allem im Bereich des Tiefseetauchens. Schon 1967 wurde die Oyster Perpetual Sea-Dweller vorgestellt, die bis zu einer Tiefe von 610 m wasserdicht war. Das Gehäuse dieser Taucheruhr war mit einem Heliumventil ausgestattet, das ein Entweichen des im verwendeten Gasgemisch enthaltenen Heliums ermöglicht, ohne dass die Uhr dabei beschädigt wird. Mit der Sea-Dweller 4000 kam 1978 dann sogar eine Uhr mit Wasserdichtigkeit bis zu 1.220 m auf den Markt. Gekrönt wurde die Beziehung zwischen Rolex und dem Tiefseetauchen mit einer Rekordreise zum tiefsten Punkt der Erde, dem Marianengraben. James Cameron, unter anderem bekannt für seine Filme Avatar und Titanic, unternahm 2012 die erste Solo-Tauchfahrt in die unvorstellbaren Tiefen – mit der Deapsea Challenge, die bis zu sensationellen 12.000 m wasserdicht ist, als Begleiterin.


Rolex Daytona Cosmograph 116500LN liegend auf spiegelnder Fläche