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In Zeiten stagnierender Zinsen und steigender Rendite fragt man sich weniger, ob man alternative Wertanlagen suchen will, sondern welche Anlage am besten für einen geeignet ist. Ob Immobilien, Autos oder Uhren macht dabei durchaus einen großen Unterschied, den man nicht unterschätzen sollte. Generell lässt sich festhalten, dass man keine dieser Investitionen unüberlegt treffen sollte und Grundkenntnisse über das Gebiet von Vorteil sind, da sie später die Recherche vereinfachen. 

 

Wertanlage Immobilien: Ein Spiel mit der Zeit

 

Seit Jahren schon veranlasst der rasante Anstieg von Mieten und Immobilienpreisen auch Privatanleger dazu, mehr und mehr mit Immobilien zu spekulieren. Man sollte dabei grundsätzlich unterscheiden, ob man sich ein Haus kauft, weil es langfristig gesehen günstiger ist, als weiterhin zur Miete zu wohnen, oder, um damit Profit zu machen. Theoretisch wäre Letzteres sehr einfach: Man kauft sich ein Haus, saniert es neu und nach ein paar Jahren verkauft man es zu einem Vielfachen des Kaufpreises. 

 

Das Problem ist allerdings, dass der Markt sehr willkürlich ist und man darum nie fest voraussagen kann, welche Gebiete die meiste Preissteigerung erfahren. Dazu kommt, dass eine Wohnung zu kaufen, im Durchschnitt eine viel größere Investition ist, als der Kauf eines Oldtimers oder eine Luxusuhr. Verspekulieren Sie sich deswegen mit der Wahl des Wohnobjekts, kann dies sehr schnell zu großen Verlusten führen. Auch bleibt das Kapital gebunden und kann anders als durch den Verkauf eines Oldtimers oder einer Luxusuhr nicht zügig verflüssigt werden.

 

Eine Rolex Daytona mit einem weißen Zifferblatt.

 

Im Gegensatz zu Luxusuhren und Oldtimern sind besonders bei Immobilien auch steuerliche Vorteile möglich, da Sie Sanierungs- und Modernisierungskosten steuerlich abschreiben können. Können Sie kurzfristig nie mit einer sicheren Steigerung einer Immobilie rechnen, sind diese als langfristig Anlagen noch immer eine Erwägung wert. Der größte Vorteil ist allerdings, dass diese Ihnen auch die Option bieten, das Objekt selbst zu bewohnen. 

 

Wertanlage Oldtimer: Experten sind im Vorteil

 

Anders als bei Uhren gibt es bei Autos eine klare Grenze, ab wann man von einem Oldtimer spricht. Nach 30 Jahren gibt es das H-Kennzeichen und damit gewisse Vorteile wie günstigere Kraftfahrzeugsteuern und freie Fahrt in Städten unabhängig von der Abgasemission. Natürlich dürfen Sie bei dem Kauf eines Oldtimers aber die Gesamtkosten nicht unterschätzen. Lassen Sie das Auto stehen, entstehen Standschäden. Fahren Sie regelmäßig, kommt es zu Verschleiß. Wartungskosten sind so unvermeidbar. Auch die Versicherung sollte nicht unterschätzt werden. Dennoch sind Oldtimer als Anlage nicht zu unterschätzen. Die Anzahl wuchs zwischen 2008 und 2018 von 282.000 auf 675.000 auf registrierte Autos, ein durchschnittliches Plus von 8,2 %. Auch die von dem Verband der Automobilindustrie, beziehungsweise von der Südwestbank entwickelte Oldtimer-Indizes zeigen eine klare Wertsteigerung. 

 

Das Problem liegt darin, dass der Oldtimer-Markt limitiert und nicht zentral reguliert ist, weswegen es schwerer fällt, sein Auto für den gewollten Preis loszuwerden. Die Regeln dafür, welche Modelle den meisten Preis abwerfen, ähneln dabei denen in der Luxusuhrenbranche. Je seltener und exklusiver die Geschichte des Modells, desto höher der Preis. Darum wurde ein Ferrari 250 GTO von dem nur 36 Stück produziert wurden auf einer Auktion für $48.4 Millionen versteigert. Es gilt dabei allerdings auch immer, das Auto in den besten Zustand zu verkaufen und die Geschichte des Modells durch Wartungs- und Restaurierungsdokumente bezeugen zu können. 

 

 Luxusuhren als Wertanlage: Rechnen Sie mit Recherche  

 

Da Uhren in den meisten Fällen erst über Zeit an Wert anlegen, lohnt es sich, bevorzugt in Vintagemodelle zu investieren. Die Schwierigkeit ist es wie immer, in die richtige Uhr zu investieren, wobei es sich immer lohnt, den Marktwert und den technischen Wert zu vergleichen. Der Luxusuhrenmarkt ist nie vollkommen transparent und unterliegt zeitlichen Schwankungen, in denen sich Modelle zu neuen Favoriten entwickeln oder alte Lieblinge aus der Zeit fallen. Deswegen kann man den Marktwert sehr gut einschränken, aber niemals sicher festlegen. Der technische Wert hingegen bezieht sich sowohl auf Uhrmacherkunst wie Komplikationen als auch optische Abweichungen wie zum Beispiel spezielle Zifferblätter, die den Marktwert eines Modells erheblich steigern können

 

Eine Rolex Daytona mit einem weißen Zifferblatt.

 

Egal ob Sie eine Uhrensammlung aufbauen oder nur in eine Uhr investieren wollen, am sichersten investieren Sie als Grundlage in eine Uhr mit hohem Liquiditätsprofil, die Sie notfalls schnell wieder zu Geld machen können. Erst danach sollen Sie auf Exoten spekulieren, die versprechen, mit der Zeit an Wert zuzulegen. Dabei werden Sie um eine umfangreiche Recherche nicht umhinkommen. Suchen Sie dafür zum Beispiel nach Auktionsergebnissen, um das Potential für die Wertsteigerung favorisierter Modelle abzuschätzen. Verfolgen Sie auch, wie das Modell auf den gängigen Foren rezipiert wird. Achten Sie darauf, dass Sie Seltenheit nicht mit einem Mangel an Informationen gleichsetzen: Nur Uhren, deren Geschichte erschlossen wurde und über die auch viel geschrieben und gesprochen wird, haben eine reelle Chance, durchzubrechen und an Wert zu gewinnen. Achten Sie auch darauf, dass alle Teile der Uhr noch im Originalzustand sind und nicht durch Neuteile oder fremde Teile ersetzt wurden. Bei Watchmaster arbeiten wir deswegen mit erfahrenen Uhrmachermeister zusammen, sodass wir Ihnen immer die Originalität der Teile garantieren können. 

 

Welche Wertanlage passt zu Ihnen? 

Was die beste Wertanlage für Sie ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Weder Immobilien-, Auto- oder Uhrenmarkt garantieren Ihnen eine 100% Sicherheit, dass Sie Gewinn machen, wobei die Risiken auf dem Immobilienmarkt zwar geringer sind als bei Oldtimern oder Vintageuhren, sie dafür aber mit höheren Transaktionskosten rechnen müssen. Bei letzteren Märkten kommt es vor allem auf Ihr Vorwissen an und dass Sie es verstehen, Ihren persönlichen Geschmack mit der wirtschaftlich besten Option abzuwägen. Nicht immer ist beispielsweise die Uhr, die am meisten Wertpotential verspricht, auch die Uhr, die Ihnen am besten gefallen wird. Im Vergleich zu einer Luxusuhr sollten sie bei einem Oldtimer ebenfalls mit höheren Nebenkosten rechnen. Bei Watchmaster beraten wir Sie natürlich gerne über angemessene Optionen und helfen Ihnen mit der Finanzierung.

 

Eine Rolex Submariner mit schwarzem Zifferblatt.