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Was glauben Sie, wo sind bisher mehr Menschen gewesen – auf dem Mond oder an den tiefsten Stellen unserer Ozeane? Es ist tatsächlich der Mond. Denn bislang wagten sich erst drei Menschen zu den tiefsten Stellen der Erde. Doch nun kam ein weiterer hinzu: Im Rahmen der Five Deeps Challenge wagte sich der Unternehmer Victor Vescovo in die ewige Dunkelheit des Challengertiefs im Marianengraben. Ganz egal, ob auf dem Mond oder im Marianengraben – spezielle Uhren von Omega sind stets mit von der Partie.



Die Five Deeps Challenge


Das Ziel der Five Deeps Challenge ist es, die jeweils tiefsten Punkte in den fünf Ozeanen zu erreichen. Die fünf Punkte befinden sich im Atlantischen Ozean beim Puerto Rico Trench, im Antarktischen Ozean beim South Sandwich Trench, im Indischen Ozean beim Java Trench, im Pazifischen Ozean beim Challenger Deep, beziehungsweise dem Marianengraben, und im Arktischen Ozean beim Molloy Deep.

Von Dezember 2018 bis Mai 2019 wurden vier der fünf Punkte bereits erreicht. Im August 2019 folgte dann der letzte Tauchgang im Arktischen Ozean und wurde erfolgreich absolviert. So konnte der amerikanische Abenteurer Victor Vescovo, der das U-Boot steuerte, gleich mehrere Rekorde aufstellen. Sein Tauchgang (10.928 Meter) zum Grund des Challengertiefs zum Beispiel übertraf die Tauchgänge von Jacques Piccard und James Cameron (10.908 Meter) um ganze 20 Meter. Victor Vescovo ist nun der erste Mensch, der sowohl auf den sieben höchsten Punkten (Seven Summits Challenge) als auch an den fünf tiefsten Punkten der Erde gewesen ist. Innerhalb von zehn Monaten wurden bei der Expedition 87.000 Kilometer (47.000 Seemeilen) zurückgelegt.


Omega Seamaster Diver 300 M 212.30.41.20.03.001 Taucheruhr unter Wasser


Zahlen, Daten, Fakten: Die Ziele der Five Deeps Expedition


Punkt Ozean Tiefe Erreicht
Puerto Rico Trench Atlantischer Ozean 8.376 Meter Dezember 2018
South Sandwich Trench Antarktischer Ozean 7.434 Meter Februar 2019
Java Trench Indischer Ozean 7.190 Meter April 2019
Challenger Deep (Marianengraben) Pazifischer Ozean 10.925 Meter Mai 2019
Molloy Deep Arktischer Ozean 5.550 Meter August 2019

Wer ist Victor Viscovo?

Wenn man Victor Lance Vescovo zum ersten Mal sieht, nimmt man ihm die Rolle des wagemutigen Abenteurers mit absoluter Selbstverständlichkeit ab. Der 1966 in Dallas geborene Texaner studierte am Massachusetts Institute of Technology und besuchte sowohl die Universität in Stanford als auch jene in Harvard. Nach seiner Zeit an der Uni begann Vescovo eine Karriere bei der US Navy, die er 2013 nach 20 Jahren im Dienst als Commander beendete. Mit diesem Hintergrund vor Augen kann man nachvollziehen, weshalb sich Vescovo nicht einfach zur Ruhe setzte, sondern 2018 stattdessen die Fives Deep Challenge antrat.


Entdeckungen auf dem Grund des Ozeans

Als Vescovo in die unglaublichen Tiefen unseres Planeten vorstieß, blieb es nicht aus, dass er an Bord der DSV Limiting Factor, jenem Tauchboot, welches für die Expeditionen genutzt wurde und einem Druck von bis zu 11.000 Metern standhalten soll, die ein oder andere Entdeckung machte. Neben diversen der Menschheit bisher unbekannten Tierarten stieß Vescovo jedoch auch auf einen weitaus beängstigenderen Fund.

Neben der technischen Herausforderung ist es dem Unternehmer auch ein Anliegen, auf die bisher wenig erforschte Vielfalt der Meere hinzuweisen und aufzuzeigen, welchen Fußabdruck der Mensch hinterlässt. Traurigerweise muss nämlich gesagt werden, dass Vescovo während der vierten Five Deeps Expedition am Grund des Marianengrabens nicht nur neue Tierarten fand, sondern auch eine Plastiktüte, mit der wohl niemand in einer Tiefe von 10.928 Metern gerechnet hätte. Diese Entdeckung ist sehr besorgniserregend und wirft Fragen auf. Wie viel Müll liegt wohl noch unentdeckt am Meeresgrund?


Schwarzes Zifferblatt einer Omega Seamaster Planet Ocean 600 M 215.92.46.22.01.001 Taucheruhr mit orangen Farbakzenten
OMEGA SEAMASTER PLANET OCEAN 600 M 215.92.46.22.01.001



Omegas Beitrag: Die Seamaster Ultra Deep Professional


Bereits seit den 1930er Jahren entwickelt Omega Taucheruhren wie die Dauerbrenner Omega Seamaster Diver 300 M und Seamaster Planet Ocean 600 M. Doch das Unternehmen ist immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Um den Ansprüchen der Five Deeps Expedition gerecht zu werden, musste Omega eine ganz besondere Taucheruhr entwickeln. Der Anspruch war dabei, eine Uhr zu kreieren, die nicht nur einem einmaligen Einsatz dient, sondern immer wieder höchsten Anforderungen standhalten kann. Beim Design der Omega Seamaster Ultra Deep Professional orientierte sich das Team an der Konstruktionsweise des Tiefseetauchbootes. Das Saphirglas über dem Zifferblatt wurde so geformt und in das Gehäuse eingearbeitet, dass es auch den extrem hohen Druck, der in 11.000 Metern Tiefe herrscht, gleichmäßig auf der geringen Fläche der Uhr verteilt. Dabei hat Omega stets im Blick, die Technologien auch für eine Serienproduktion zu ermöglichen. Um zu garantieren, dass die Uhr zuverlässig arbeitet, wurde sie strengen Tests unterzogen. Im Labor hielt die Uhr sogar einem Druck von 1.500 bar stand, was einer Tiefe von etwa 15.000 Metern entspricht. Man wollte die Uhr unter härteren Bedingungen testen, bevor sie ihren tatsächlichen Dienst antrat. Neben der Leistung ist Omega allerdings auch der Stil seiner Zeitmesser extrem wichtig. Die Omega Ultra Deep Professional sollte nicht einfach nur ein massiver Klotz sein, sondern auch durch das geringe Gewicht des Titans und das strapazierfähige Nato-Band einen gewissen Tragekomfort bieten – auch wenn der Zeitmesser lediglich am Greifarm des Tauchbootes befestigt wurde.


Omega Seamaster Diver 300 M 212.30.41.20.03.001 Taucheruhr aus Stahl mit blauem Zifferblatt
OMEGA SEAMASTER DIVER 300 M 212.30.41.20.03.001



Omega und seine Taucheruhren


Bereits in den 1970er Jahren machte Omega mit einem Uhrenmodell, das Rekorde brach, auf sich aufmerksam. Die Seamaster Ploprof, wie beispielsweise die Referenz 166.0077, war bis zu 600 Metern wasserdicht. Ihr kantiges Design polarisierte damals wie heute. Sie verfügt außerdem über ein ikonisches Armband, das wie ein Kettenhemd aufgebaut ist und sogar Hai-Angriffen standhalten können soll. 2007 legte das Unternehmen die Ploprof unter anderem mit der Ref. 224.32.55.21.01.001 neu auf und verdoppelte die Wasserdichte auf 1200 Meter. Design und Name der Uhr blieben dem Konzept der 70er treu. Allerdings handelt es sich nicht mehr um ein Monoblock-Gehäuse, was eine Revision deutlich vereinfacht. Darüber hinaus wurde mit dem Kaliber Omega 8500 ein aktuelles Co-Axial Werk verbaut. Was für eine Rekord-Uhr Omega wohl als nächstes präsentieren wird, bleibt offen. Wir sind auf jeden Fall gespannt.