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Sie haben sich entschieden, in eine Uhr zu investieren und wollen Sie am liebsten gar nicht mehr vom Handgelenk nehmen? Dann erstmal: Herzlichen Glückwunsch! Eine neue Uhr ist nicht nur ein einfacher Zeitmesser, sie ist ein ständiger Wegbegleiter, eine Widerspiegelung des eigenen Charakters und durch das leise Ticken im Inneren wirkt sie fast schon lebendig. Neben der besonderen Pflege spielt auch die richtige Lagerung eine wichtige Rolle.

 

Grundregeln der Uhrenpflege

Damit das Ticken aber auch lange Zeit präzise anhält, gilt es ein paar grundlegende Regeln zu beachten, die man unbedingt im Hinterkopf behalten sollte.

Haben Sie sich für eine Uhr mit einem Automatikwerk entschieden, sollte Ihre gemeinsame Zeit damit beginnen, dass Sie die Krone ca. 20 – 30 Mal umdrehen und die Uhr somit aufziehen. Die genaue Anzahl der Umdrehungen variierte von Modell zu Modell. Sobald Sie einen leichten Widerstand spüren, ist Ihre Uhr voll aufgezogen. Bei Uhrwerken mit Handaufzug spüren Sie einen starken Widerstand. Bei diesen Uhrwerken ist wichtig, die Krone nicht zu überdrehen, um Beschädigungen des Uhrwerks zu vermeiden. Anschließend ist es wichtig, die Krone wieder ordnungsgemäß zuzuschrauben, da sonst unter Umständen Wasser ins Innere des neuen Lieblingsstücks gelangt.

Damit Ihre Uhr nun weitertickt, ist es wichtig, sie täglich am Handgelenk zu tragen. Durch die Bewegung im Alltag zieht sich das Werk kontinuierlich  auf und verhindert den Stillstand. Wenn Sie eine oder mehrere Ihrer Uhren mit Automatikuhrwerk länger nicht tragen, empfiehlt es sich über einen Uhrenbeweger nachzudenken. Dieser hält Ihre Zeitmesser in ständiger Bewegung und verhindert so ein Stehenbleiben der Uhr. Sollte es doch einmal dazu kommen, dass das Ticken verstummt, können Sie die Uhr einfach erneut mit der Krone aufziehen.

 

Rolex Deepsea Sea-Dweller

 

Wie wasserdicht ist meine Uhr wirklich?

Angaben über die Wasserdichte der Uhr finden Sie meistens auf der Rückseite des Gehäuses. Leider führen die Angaben regelmäßig zu Missverständnissen. Die Meteranzeige heißt nämlich nicht, dass Sie auch so tief mit der Uhr tauchen gehen sollten.

Sobald Sie die Uhr nämlich unterhalb der Wasseroberfläche bewegen, etwa beim Schwimmen, Baden oder auch wenn ein starker Wasserstrahl direkt auf die Uhr einwirkt, wird ein enormer Druck aufgebaut, der weitaus mehr Bar haben kann, als man denkt.

 

Tabelle zur Wasserdichtigkeit von Uhren - was bedeutet die Beschriftung auf der Rückseite


Damit Sie immer genau wissen, ob Sie Ihre Tauchurlaube zusammen mit Ihrer neuen Uhr planen können oder ob sich diese lieber im Trockenen aufhält, haben wir Ihnen hier eine Übersicht zusammengestellt, was die Angaben zur Wasserdichte  tatsächlich bedeuten:

 

3 ATM / 30 Meter / 3 Bar:
Ihre Uhr ist Spritzwassergeschützt. Händewaschen, Regen oder Geschirr spülen ist kein Problem, beim Duschen sollten Sie aber auf Ihre Uhr verzichten.


5 ATM / 50 Meter / 5 Bar:

Die Uhr kann mit in die Badewanne und zum Duschen genommen werden. Zum Schwimmen ist sie nicht geeignet. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Uhr nicht direkt in den Duschstrahl zu halten, da hier hohe Druckspitzen entstehen können.


10 ATM / 100 Meter / 10 Bar:

Jetzt müssen Sie auch beim Schwimmen und Schnorcheln nicht mehr auf Ihre Uhr verzichten. Erkundungstouren nur knapp unter der Wasseroberfläche sind für diese Uhr kein Problem.
Hierzu zählt beispielsweise die Rolex Daytona, die Rolex Datejust oder die beliebte Rolex GMT-Master II. Sie halten bis 100 Meter Tiefe vor eindringendem Wasser stand.


20 ATM / 200 Meter / 20 Bar:

Herzlichen Glückwunsch, Sie besitzen offiziell eine Taucheruhr. Die Wasserfestigkeit steigert sich üblicherweise noch bis 50 ATM, für Tiefseetauchgänge gibt es aber auch speziell konzipierte Uhren, die noch weitaus stärkerem Druck standhalten. Ein Beispiel ist die bis 30 bar druckresistente Rolex Submariner.

 

Magnetfelder im Alltag

Dass Ihre Uhr vielen Alltagsstrapazen standhalten muss, ist Ihnen vermutlich nicht neu. Häufig kommt es zu Stößen und Reibung. Dass diese Situationen äußerliche Makel mit sich bringen, ist bekannt, aber auch das Innere der Uhr hat mit vielen Alltagssituationen zu kämpfen.

Besonders der Magnetismus wird häufig unterschätzt. Wir selbst merken die Auswirkungen quasi gar nicht, aber viele elektrische Geräte wie Handys, Laptops und Tablets, aber auch Mikrowellen, Induktionskochfelder und Kühlschränke umgeben sich mit Magnetfeldern, die die Präzision Ihrer Uhr beeinträchtigen können. Natürlich sollen Sie jetzt nicht auf alle Haushaltsgeräte verzichten und alle Glühbirnen herausschrauben, aber vielleicht behalten Sie es im Hinterkopf, wenn Sie das nächste Mal vor dem Schlafen gehen Ihre Uhr neben das ladende Handy auf den Nachttisch legen. Für Berufe wie Ärzte und Ingenieure, die ständig mit starken Magnetfeldern in Berührung kommen, wurden spezielle Uhren wie zum Beispiel die Rolex Milgauss oder Omega Aqua Terra entwickelt.

 

Wie pflege ich mein Uhrenarmband richtig?

Mindestens genauso wichtig wie eine makellose Funktionalität ist wohl das optische Erscheinungsbild. Armbanduhren gelten schon seit Anbeginn nicht nur als reiner Zeitmesser, sondern ebenso als Schmuckstück. Damit Ihre Uhr immer in Topform bleibt, muss ihr Äußeres gepflegt werden.

Besonders strapaziert wird das Armband einer Uhr durch die ständige Reibung mit der Haut. Regelmäßiges Öffnen und Schließen lässt es schnell abgenutzt aussehen. Um der Abnutzung entgegenzuwirken, haben wir hier ein paar Pflegetipps für die gängigsten Armband-Materialien zusammengestellt.

 

Breitling SuperOcean

 

Lederarmbänder

Ebenso wie Schuhe und Handtaschen aus dem feinen Naturmaterial sind auch Uhrenarmbänder aus Leder besonders empfindlich. Um Verfärbungen vorzubeugen, sollte man direkten Wasserkontakt weitestgehend vermeiden. Auch starke Sonneneinstrahlung bringt die Farbe über einen längeren Zeitraum zum Ausbleichen. Kosmetikprodukte wie Cremes oder Parfums führen häufig zu Flecken und sollten deshalb ebenfalls nicht in Kontakt mit dem Armband kommen. Am besten gönnen Sie Ihrem Armband eine regelmäßige Pflege mit einer Lederpflege. So bleibt es länger geschmeidig und schön.

 

Armbänder aus Kautschuk

Bei Kautschuk handelt es sich ebenfalls um ein Naturmaterial, welches aber bei weitem nicht so empfindlich ist wie Leder. Dennoch gilt auch hier: direkte Sonneneinstrahlung kann nach längerer Zeit zum Ausbleichen führen. Außerdem sollte der Kontakt zu Nagellack unbedingt vermieden werden.

 

Metallarmbänder

Metallarmbänder gelten als sehr robust und benötigen lediglich eine gewisse Grundreinigung alle halbe Jahre. Dazu nehmen Sie einfach eine weiche Bürste, die Sie in Seifenwasser tränken und die einzelnen Elemente abbürsten. Anschließend können Sie die Uhr mit einem weichen Mikrofasertuch polieren, um sie wieder auf Hochglanz zu bringen. Besonders nach Tauchgängen in chlor- oder salzhaltigem Wasser sollten Uhr und Armband gründlich mit Leitungswasser abgespült werden.