Win a Rolex at Watchmaster.com

Das Zauberwort Investment lässt bei vielen Menschen sofort die Herzen höher schlagen. Doch was lohnt sich bei einem Uhreninvestment und was nicht? Lassen Sie uns hier zunächst eine Warnung aussprechen: Ob Aktien, Wein oder Luxusuhren – niemand kann vorhersagen, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt und dementsprechend sicher die getätigten Investitionen sind.

Wenn Sie aber anhand der aktuellen Marktlage verständlicherweise lieber in Sachwerte wie in Luxusuhren investieren wollen, dann möchten wir Ihnen mit unserem Leitfaden 5 wichtige Tipps zum Thema „Uhren als Wertanlage“ an die Hand geben, um Sie bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen, ob und wenn ja, welche Uhren sich als Investment lohnen könnten.



Die Basis: 5 wichtige Grundregeln als Ausgangspunkt Ihrer Investitionsentscheidung


Als allererstes sollten Sie in Bezug auf die Investition in Luxusuhren ein paar unerlässliche Grundregeln , bzw. Tipps beachten. Diese sind zwar für den einen selbstverständlich, sollten aber dennoch für alle anderen hier unbedingt Erwähnung finden.


Regel #1: Marke und Modell

Prinzipiell lässt sich beobachten, dass insbesondere die Uhren der größten Hersteller wie Rolex, Audemars Piguet oder Patek Philippe fantastische Renditen einfahren können. Doch woran liegt das?


Rolex Sea-Dweller 126600 Uhr unter Wasser
ROLEX SEA-DWELLER 126600


Ein Grund dafür ist unter anderem die enorme Nachfrage für bestimmte Referenznummern von Uhren und deren begrenzte Verfügbarkeit. Wie bei Wein kommt es hier auf Produktionsjahr und Stückzahl an. Wenn eine Uhr zum Beispiel nur 100 Mal gefertigt wurde, dann ist diese unwahrscheinlich selten und dementsprechend stark begehrt. Hinzu kommt, dass Sammler oft großen Wert auf die Geschichte des Herstellers und des einzelnen Modells legen. Wenn Sie also eine Uhr von einer großen Marke kaufen, können Sie sich sicher sein, dass diese wiederum nicht nur Ihnen, sondern auch vielen anderen Menschen gefällt.


Regel #2: Seltene Modelle

Achten Sie auf die genaue Referenznummer der jeweiligen Uhr! Oft ähneln sich die Modelle eines Herstellers stark und lassen sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden. An dieser Stelle kann nun die Referenznummer entscheidend sein. Fehler in der Fertigung oder schnell eingestellte Designs sind hier der Schlüssel zum Investitionserfolg. Hinzu kommt ein eventuell prominenter Vorbesitzer. Dies kann den Wert einer Uhr in astronomische Höhen schießen lassen. Hier sei nur kurz die legendäre Paul Newman Daytona erwähnt, die zum Zeitpunkt des Kaufs ein paar Hundert Dollar kostete und erst kürzlich für ein paar Millionen Dollar den Besitzer wechselte, oder auch die McQueen Submariner. Dies sind aber äußerst selten auftretende Fälle und nicht die Regel!


Regel #3: Das Full-Set

Eigentlich ganz einfach: Eine Uhr allein ist zwar schön, aber als komplettes, sogenanntes „Full-Set“, bestehend aus Uhr, der originalen Box und den zugehörigen Papieren, ist sie weitaus schöner und zudem um einiges begehrter bei Sammlern. Hier ist zwingend notwendig, dass es sich bei Box und Papieren um die Originale dieser einen expliziten Uhr handelt.


Regel #4: Mechanisch übertrifft Quarz

Eine nicht zu unterschätzende Faustregel: Uhren mit mechanischem Antrieb sind bei Sammlern um einiges beliebter als solche mit elektronischem Quarzwerk. Klar, das ist jetzt einfach daher gesagt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel: So erfreuen sich in begrenzter Stückzahl hergestellte Quarzuhren von renommierten Marken wie die Patek Philippe Nautilus (Ref. 7011/1G) einer gewissen Wertstabilität, wenn nicht sogar einer kleinen Wertsteigerung.


Regel #5: Der Unterhalt

Unterschätzen Sie auf keinen Fall die Unterhaltskosten einer Uhrensammlung! Soll Ihre Uhr auf lange Sicht gesehen ein lohnendes Investment sein, dann ist sie dies nur, wenn sie auch in sehr gutem Zustand ist. Hierfür sind eine gute Pflege, die richtige Instandhaltung, eine sichere Aufbewahrung wie ein guter Tresor oder ein Bankschließfach und eine regelmäßige Revision unersetzlich. Eine solche Revision ist zum Beispiel bei einer Rolex erst nach etwa 6 bis 7 Jahren fällig, kann aber schnell zwischen 500 und 1.000 Euro kosten. Achten Sie also unbedingt auf den Zustand Ihrer Lieblinge und behalten Sie die Unterhaltskosten stets im Hinterkopf. Sollten Sie eine Revision nämlich einmal auslassen oder gar überhaupt keine vornehmen lassen, dann können die Kosten einer Instandsetzung exponentiell in die Höhe schießen.


Welche Uhren eignen sich als Investment?


Klassiker von Rolex: Daytona, Submariner, GMT-Master II

Kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen: Welche Uhren eignen sich eigentlich als Investment und welche nicht? Wenn man die vorangegangenen Regeln beachtet, verjüngt sich die Auswahl schon um ein Vielfaches. Stattdessen lassen sich ein paar der absoluten Investment-Klassiker herauskristallisieren.


Rolex Pepsi 126710BLRO mit schwarzem Hintergrund
ROLEX GMT-MASTER II 126710BLRO


Verhältnismäßig junge Modelle wie die Rolex Daytona (Ref. 116500LN) oder die Rolex Submariner (Ref. 116610LV) erfreuen sich trotz ihres „kurzen“ Daseins einer erheblichen Beliebtheit. Schier endlos lange Wartelisten lassen die Preise auf dem Graumarkt in die Höhe schießen, sodass bereits auf relativ kurze Sicht ein immenses Wertsteigerungspotential besteht. Ähnliches gilt tatsächlich für alle Stahlmodelle der Rolex Daytona und die der Patek Philippe Nautilus (Ref. 5711/1A), welche aktuell zusammen mit denen der GMT-Master II (Ref. 126710BLRO) zu den gefragtesten Armbanduhren überhaupt gehören.


Ein Hindernis ist die begrenzte Verfügbarkeit

Das wohl größte Hindernis bei diesen Modellen: die begrenzte Verfügbarkeit zum Listenpreis. Die bereits erwähnten Wartelisten lassen die Chance auf eine hohe, kurzfristige Rendite drastisch sinken. Stattdessen kann man insbesondere bei der Rolex Daytona weiterhin mit einem langfristigen, langsamen Anstieg der Graumarktpreise rechnen. Selbst, wenn man ein bereits gebrauchtes Modell ersteht.


Sportmodelle von Rolex: Submariner, Sea-Dweller, Deepsea

Ein weiterer Hinweis auf eine möglicherweise lohnende Investition seien generell die Sportmodelle aus dem Hause Rolex. Die Submariner Date Ref. 116610LN und No-Date Ref. 114060 sowie Uhren der GMT-Master II, der Sea-Dweller und der Deepsea Serie fordern auf dem Graumarkt bereits deutlich über dem Listenpreis liegende Summen. Hingegen sei von den Modellen Air-King oder Explorer als Investition an dieser Stelle eher abgeraten. Zwar sind diese Uhren immer noch hervorragende Zeitmesser, die dem Namen des Herstellers in jedweder Hinsicht gerecht werden, jedoch erfreuen sie sich einer weitaus kleineren Beliebtheit auf dem Gebrauchtmarkt.


Zifferblatt einer Rolex GMT-Master 116710LN in Nahaufnahme
ROLEX GMT-MASTER II 116710LN


Audemars Piguet und A. Lange & Söhne

Doch nicht nur Rolex oder Patek Philippe bieten Modelle mit deutlicher Wertsteigerung an. So ist auch Audemars Piguet mit den Stahlmodellen der Royal Oak Serie eine Überlegung wert. Genauso verhält es sich auch mit dem deutschen Hersteller A. Lange & Söhne, der mit seinem Modell Lange 1 eine Dresswatch entworfen hat, die seither ihresgleichen sucht. Bei Letzterer lässt sich seit 1994 ein langsamer, aber stetiger Wertzuwachs beobachten, was auch in Zukunft erwartet werden kann.

Vorsicht sei jedoch geboten, wenn Sie sich nur an den verwendeten Materialien orientieren. Natürlich behält Gold oder Platin stets einen gewissen Wert, jedoch findet sich bei einer goldenen Armbanduhr ein Goldwert von etwa 5.000 bis 6.000 Euro, während das Modell über 30.000 Euro kosten kann. Lassen Sie sich deshalb nicht unbedingt vom Material der Uhr zum Kauf verleiten.


Uhren als lohnendes Investment?


Unsere Antwort auf diese Frage ist entschieden: „Es kommt darauf an“. Wenn Sie sich sowieso für Uhren interessieren, sich in der Materie auskennen und an dem Sammeln diverser Modelle Spaß haben könnten, dann lohnt es sich auf jeden Fall. Wenn Sie allerdings lediglich eine schnelle Investitionsmöglichkeit suchen um kurzfristig hohe Renditen einzufahren, dann raten wir jedoch davon ab. Dennoch könnten Sie damit durchaus Erfolg haben. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch geringer. Zudem müssten Sie sich erst stundenlang durch die verschiedensten Preiskataloge, Ratgeber und Websites arbeiten, um überhaupt einen fundierten Überblick erlangen zu können. Und wer macht dies schon gerne bei einer Thematik, die einen eigentlich gar nicht interessiert?

Dennoch sind wir für unseren Teil Befürworter des Investments in Sachwerte wie Luxusuhren, da sie zum Großteil immerhin wertstabil bleiben und doch um einiges faszinierender als der Blick auf ein virtuelles Sparbuch sind. Und selbst, wenn es über die Jahre „nur ein paar hundert Euro“ sind, dann beruhigt es doch, zu wissen, dass man sein Geld mit der Investition in eine Luxusuhr zumindest nicht zum Fenster heraus geworfen, sondern stattdessen sicher angelegt und sogar ein bisschen vermehrt hat.