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Jeder, der eine Luxusuhr erworben hat, möchte natürlich wissen, ob und wie sie gegen Wasser geschützt ist. Denn bei aller Technik und Innovation, die in Armbanduhren stecken, sind und bleiben Wasser und Feuchtigkeit eine Herausforderung für jedes Uhrenmodell. Dennoch kommt es immer wieder zu Missverständnissen oder Ärger, weil eine Uhr, die als “water resistant” bezeichnet wird, einen Wasserschaden davon trägt. Was genau bedeuten also die Angaben zur Wasserdichtigkeit und worauf sollte man in diesem Zusammenhang achten?


Wasserabweisend oder wasserdicht: Das sind die Unterschiede


Auch wenn es sich bei dem Thema Wasserdichtigkeit eigentlich um ein technisches handelt, geht es am Anfang doch eher um Worte. Unternehmen unterscheiden bei ihren Uhren strikt zwischen Geräten, die lediglich wasserabweisend sind, also mit Spritzwasser und Schweiß problemlos zurechtkommen,  und jenen, die tatsächlich über einen längeren Zeitraum einer bestimmten Menge Wasser, beziehungsweise ihrem Druck standhalten können. Auch eine als “wasserdicht” bezeichnete Uhr ist mit der Zeit natürlich Abnutzungserscheinungen und einem Nachlassen der Dichte des verwendeten Materials unterworfen. Werte zur Wasserdichtigkeit werden jedoch nicht willkürlich von jedem Uhrenhersteller selbst getroffen. In Deutschland wird durch das Deutsche Institut für Normung bestimmt, ab wann eine Uhr als wasserdicht gilt. Der Zeitmesser muss 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe und anschließend 90 Sekunden in 20 Metern Wassertiefe aushalten, ohne in seiner Funktionsfähigkeit eingeschränkt zu sein. Doch auch hier muss wieder präzisiert werden: Die Widerstandsfähigkeit wird durch den Druck gemessen, dem die Uhr in einer Wasserröhre ausgesetzt wurde. Die dadurch ermittelte Wasserdichte wird in bar angegeben. Als Faustregel gilt, dass etwa 1 bar dem Druck entspricht, der sich in 10 Metern Tiefe auf Uhr und Organismus legt. Der Druck variiert allerdings zum Beispiel, während Sie ins Wasser springen oder Schwimmzüge ausführen.


Rolex Sea-Dweller Deepsea halb im Wasser versunkenROLEX DEEPSEA 116660


Folgende Übersicht kann als Faustregel für Zeitmesser und ihren Kontakt mit Wasser dienen:


  • 3 ATM / Bar / 30 m: Die Uhr ist vor Wasserspritzern, wie sie beim Händewaschen entstehen, geschützt.

  • 5 ATM / Bar / 50 m: Duschen und Baden stellen für diese Uhr kein Problem dar.

  • 10 ATM / Bar / 100 m: Sie können die Uhr zu Aktivitäten auf und in flachen Gewässern mitnehmen. Beim Tauchen und Springen von Klippen sollten Sie Ihren Zeitmesser allerdings sicher verwahrt im Trockenen lassen.

  • 20 ATM / Bar / 200 m: Die Uhr ist wasserdicht, eignet sich zum Tauchen und hält jeglichen Wassersportaktivitäten problemlos stand.

Beispiele für die Wasserdichte von Uhren


Um Ihnen die Situation anschaulicher darzustellen, haben wir einige Uhrenmodelle aus unserem Onlineshop zusammengetragen, anhand derer wir aufzeigen möchten, was Sie mit diesen Modellen unternehmen können und was Sie lieber nicht tun sollten.



Omega Seamaster 300M mit blauem Zifferblatt unter WasserOMEGA SEAMASTER DIVER 300M 212.30.41.20.03.001

Longines La Grande Classique

Die Longines La Grande Classique (Ref. L4.691.6.11.2) ist ein klassischer Vertreter der sogenannten Dresswatches. Die Wasserdichtigkeit wird mit 30 Metern beziehungsweise 98 Feet angegeben. Diese Uhr ist zwar gegen Wasserspritzer, wie sie etwa beim Händewaschen entstehen, geschützt, jeglicher darüber hinausgehender Kontakt mit Wasser sollte allerdings vermieden werden. Für einen schicken Empfang am Abend oder die Eröffnung der Opernsaison ist sie hingegen die richtige Wahl.


TAG Heuer Monaco

Die TAG Heuer Monaco (Ref. CAW2111.FC6183) ist der Klassiker aus der Welt des Motorsports macht sich auch abseits des Asphalts besonders gut. Mit bis zu 100 Metern Wasserdichtigkeit ließe sich diese Uhr sowohl beim Duschen als auch beim Schwimmen ohne Probleme anbehalten. Von einer allzu langen Zeit unter Wasser sei jedoch abgeraten. Da diese Uhr nicht speziell für den Tauchsport entwickelt wurde, kann es passieren, dass mit der Zeit Wasser von der Krone in das Gehäuse kommt. Diese Stelle birgt bei Uhren immer ein besonders hohes Risiko. Achten Sie daher auf jeden Fall darauf, dass die Krone heruntergedrückt wurde, bevor Sie ins Wasser gehen. Neben dem Gehäuse und seiner Verarbeitung spielt auch immer das Material des Armbandes eine Rolle. Natürlich sind diese in der Ersetzung nicht so kostspielig wie das Uhrwerk, dennoch ist es nicht empfehlenswert, mit einem Lederarmband ausgedehnte Badeurlaube zu unternehmen. Insbesondere im Sommer eignen sich Nato-Armbänder, die dank ihrer bunten Vielfalt auch etwas Farbe an das Handgelenk bringen.


Omega Seamaster Planet Ocean 600M

Wie es schon im Namen vermerkt ist, hält die Omega Seamster Planet Ocean 600M (Ref. 232.30.42.21.01.00) einem Druck bis zu 60 bar oder 600 Metern stand. Die Planet Ocean ist nicht nur zum Tauchen geeignet, sie wurde sogar extra dafür entwickelt. Das verbaute Heliumventil sorgt dafür, dass der Druck im Inneren der Uhr nicht zu sehr ansteigen kann und damit das Uhrwerk gefährdet. Omega liefert sich mit seinem Konkurrenten Rolex schon seit jeher ein Rennen um die Krone der Taucheruhren. Mit seiner Deepsea schaffte es das Unternehmen aus Genf, eine Uhr zu kreieren, die sowohl in 3.900 Metern Tiefe wie auch im Alltag eine gute Figur macht.


Omega Seamaster Planet Ocean 600M Uhr mit schwarzem ZifferblattOMEGA SEAMASTER PLANET OCEAN 600M 232.30.42.21.01.001


Ist die noch ganz dicht?


Im Winter kann es vorkommen, dass Ihre Uhr durch die Abkühlung, der sie außerhalb von Gebäuden ausgesetzt ist, leicht unter dem Uhrglas beschlägt. Dies ist kein Grund zur Sorge, sofern der Beschlag nur wie ein leichter Nebel aussieht. Bilden sich allerdings Tropfen, sollten Sie unbedingt einen Uhrmacher aufsuchen, da es sein kann, dass die Dichtung der Uhr nicht zuverlässig arbeitet. 

Auch bei rekordverdächtigen Angaben zur Wasserdichtigkeit gilt für jede Uhr, dass sie der richtigen Pflege bedarf. Wenn Sie Ihre Uhr häufig mit Wasser in Kontakt kommen lassen, empfiehlt es sich auch in regelmäßigen Abständen die Dichtheit des Zeitmessers zu überprüfen. Eine regelmäßige Revision, am besten jährlich, sorgt für Gewissheit, dass Ihre Uhr beim nächsten Tauchgang nicht baden geht. Sollten Sie auf der Suche nach einer günstigen gebrauchten Luxusuhr sein, können Sie sich bei Watchmaster sicher sein, dass jede Uhr in der hauseigenen Meisterwerkstatt überprüft und mögliche Schwachstellen ausfindig gemacht und behoben wurden.