Win a Rolex at Watchmaster.com

Die meisten Uhren bestechen durch konstante Innovationen und eine Anpassung an die Trends der Zeit, aber die meisten Uhren waren auch noch nie auf dem Mond. Seit über 60 Jahren besticht die Omega Speedmaster Moonwatch vor allem durch ihr ikonisches Design sowie ihre Verlässlich- und Beständigkeit. Zum 50. Jubiläum der Mondlandung feiert Omega dies daher mit einer exklusiven Jubiläumsuhr: die Speedmaster Professional Apollo 11 50th Anniversary Edition.

Der Weg dorthin war allerdings kein leichter …

Omega Speedmaster Moonwatch 311.92.44.51.01.003OMEGA SPEEDMASTER MOONWATCH CHRONOGRAPH311.92.44.51.01.003

Omegas Master-Trilogie

1957 lanciert, formte die Speedmaster zusammen mit der Seamaster und der Railmaster die Master-Trilogie: Funktionsuhren, die jegliche Belastungen im Beruf meisterten. Das erste Modell der Speedmaster war die Ref. CK2915, die die Uhrenwelt mit der ersten externen Tachymeter-Lünette überraschte. Von 1957 bis 1959 produziert, ist dieses Modell heute besonders durch seine breiten Zeiger und der “Tachymeter Base 1000” Stahllünette erkennbar.

Speedy goes to Space: Der erste Ausflug der Speedmaster im Weltall

1959 wurde die CK2915 von der CK2998 abgelöst, die mit neuen “Alpha”-Händen auftrumpfte. Walter “Willy” Schirra war einer der sieben Astronauten, die für das Projekt Mercury ausgewählt wurden – der erste Versuch der U.S.A., Menschen in den Weltraum zu bringen. Am 3. Oktober 1962 bestieg er das Sigma-7 Raumschiff und umrundete damit sechsmal die Erde. An seinem Handgelenk: Die Omega Speedmaster CK2915, die er sich privat für seine Zeit im All gekauft hatte.

Speedy walks Space: “Ed” White und die Speedmaster 105.003

Edward Higgins “Ed” White, war 1963 Teil des Gemini-4-Flugs, der erste Langzeitflug einer amerikanischen Besatzung. Als sich das Raumschiff auf der dritten Erdumrundung befand, öffnete White die Luke und bewegte sich als erster Mann in den freien Weltraum hinaus. Dank seinen Handsteuergeräten konnte er sich problemlos bewegen und fotografierte sowohl die Erde als auch das Raumschiff. Er trug dabei die Speedmaster 105.003, die erste Speedmaster, die von der NASA getestet und für Raumfahrtmissionen zertifiziert wurde. Dieses Erlebnis feierte Omega in der limitierten Omega Speedmaster Gemini 4 First Spacewalk (Ref. 3565.80.00).

Omega Speedmaster Gemini 4 First Space Walk Limited Edition 3565.80.00OMEGA SPEEDMASTER GEMINI 4 FIRST SPACE WALK LIMITED EDITION 3565.80.00

Die Geburt der “True Moonwatch”

1964 lancierte Omega mit der Speedmaster 105.012 die “True Moonwatch”. Die optischen Veränderungen, die die Speedmaster bis dahin unterlief, waren durchaus bedeutend. Die Tachymeter-Lünette und die Zeiger wechselten mehrmals das Design. Das Zifferblatt war nicht länger glatt, sondern am Ende leicht nach unten gewölbt. Auch tauschte Omega die Leuchtstoffe und stieg von Radium auf Tritium um. Die Speedmaster 105.012 schloß diese Metamorphose ab, indem es ein asymmetrisches Gehäuse etablierte. Mit dem Kronenschutz und den Lyra-förmigen Ansätzen etablierte dies das Design, das bis heute mit der Moonwatch identifiziert wird. Es war auch der Punkt, an dem Omega begann, die Uhr als “Speedmaster Professional” zu bewerben. 1968 gab es dann noch das Update auf das Kaliber 861.

Omega Speedmaster Moonwatch 3570.50.00OMEGA SPEEDMASTER MOONWATCH CHRONOGRAPH

Take Me To The Moon And Back: Einmal Mond und zurück

Die Speedmaster wurde während allen Apollo-Missionen benutzt, aber es geschah erst mit der Apollo 11, dass die Uhr auf dem Mond landen würde. Wie Sie bestimmt wissen, war es nicht Neil Armstrong, sondern Buzz Aldrin, der die Speedmaster beim Betreten des Mondes trug. Armstrong ließ sein Modell als Backup im Raumschiff, da der elektronische Timer des Schiffes eine Fehlfunktion hatte.

Die Speedmaster als Lebensretter

Danach sollte die Speedmaster weiterhin zum Einsatz kommen – in manchen Missionen sogar als Lebensretter. Als 1970 bei der Apollo 13 der Sauerstofftank angeschlagen war, verwendete man eine Speedmaster, um den kritischen Eintritt in die Atmosphäre zu timen. Die kleinste Abweichung oder Fehlkalkulation hätte dabei den Tod der Mannschaft zur Folge gehabt. Doch die Speedmaster performte, das Manöver gelang und die NASA zeichnete Omega dafür mit dem Snoopy-Preis für Flugsicherheit aus. Omega feierte dies 2015 mit der limitierten Apollo 13 Special Edition (Ref. 311.32.42.30.04.003), auf deren Minutentotalisator ein schlafender Snoopy ruht.

Omega Speedmaster Moonwatch 311.32.42.30.04.003OMEGA SPEEDMASTER MOONWATCH ANNIVERSARY SNOOPY AWARD 311.32.42.30.04.003

Ein Design, das sich bewährt: Die Speedmaster 3570.50

Die letzte radikale Änderung, die die Moonwatch erfuhr, war im Jahr 1997. Die Ref. 3570.50 (oder 311.30.42.30.01.005 wie sie im heutigen Katalog heißt) blieb optisch der echten Moonwatch treu, bekam jedoch zwei interne Änderungen. Luminova ersetzte als Leuchtstoff das leicht radioaktive Tritium und das Werk erfuhr ein Update auf das Kaliber 1861, das 18 statt 17 Juwelen besitzt.

Omega Speedmaster Professional: vom Mond zum Mars

Keine Sorge vor Stagnation. Omega hat zahlreiche Sondereditionen lanciert, die mit dem Vermächtnis der Moonwatch spielen. Eine der optisch auffälligsten ist die 2004 lancierte “Moon to Mars” (Ref. 35775000-20), die die Totalisatoren durch Erde, Mond und Mars austauscht.

Omega Speedmaster from Moon to Mars Edition 3577.50.00OMEGA SPEEDMASTER FROM MOON TO MARS EDITION 3577.50.00

Omega Speedmaster Moonphase

Mit der 2017 lancierten Omega Speedmaster Moonphase (Ref. 304.33.44.52.01.001) haben Sie den Mond immer an Ihrer Seite und können seinen Verlauf verfolgen.

Die Omega Speedmaster Professional Apollo 11 50th Anniversary Edition

Für alle Goldfinken gibt es die Jubiläumsuhr ebenfalls in dem traditionellen Design als eine limitierte Mondscheingold-Variante (Ref. 310.60.42.50.99.001). Gold hat bei der Moonwatch durchaus Vergangenheit: Die goldene Jubiläumsuhr erinnert dabei an die Speedmaster Moonwatch Apollo 11 (Ref. BA145.022-69) die Omega 1969 an den Präsidenten Richard Nixon, Vizepräsident Spiro Agnew und den Astronauten der Apollo-Missionen überreichte. Diese war wie auch die 2019-Version der Jubiläumsuhr auf 1014 Stück limitiert. Das Design fand soviel Zuspruch, dass die goldene Moonwatch (Ref. 3695.50) von 1999 bis 2012 sogar fester Bestandteil des Katalogs wurde.

Aber Gold ist nicht gleich Gold und für die Jubiläumsuhr hat sich Omega einen besonderen Geniestreich einfallen lassen. Man mischte etwas Palladium in die Legierung, was der Uhr einen blassen Goldton gibt, der sie klar von dem stärkeren Gelbgold der Ref. BA145.022-69 abgrenzt. Der zweite großer Unterschied liegt in der Lünette. Während die Version von 1969 noch eine klassische burgunderfarbene Aluminiumlünette besitzt, blitzt bei der neuen Jubiläumsuhr die kratzfeste Keramiklünette heraus. Ihr markanter burgunderfarbener Ton blieb dabei erhalten. Natürlich wurde wie bei der Standardvariante auch das Werk auf das Kaliber 3861 upgedatet.

Eine chronik der Omega Speedmaster Moonwatch

  • 1957: Omega Speedmaster (Ref. CK2915) wird als Teil der Master-Trilogie lanciert
  • 1962: Speedmaster goes to Space: Walter “Wally” Schirra trug eine Speedmaster während der Sigma 7 Mission des Mercury-Programms.
  • 1963: Speedmaster Ref. 105.003: Die dritte Generation war bei Ed White’s Spacewalk dabei
  • 1964: Speedmaster Ref. 105.012. Die “True Moonwatch” im neuen Design. Dies war die Uhr, die Aldrin und Armstrong während der Mondlandung tragen würden
  • 1968: Speedmaster 145.022. Führt das Kaliber 861 ein.
  • 1969: Buzz Aldrin bringt die Speedmaster auf den Mond
  • 1970: Die NASA zeichnete Omega mit dem Snoopy Award für Flugsicherheit aus.
  • 2005: Omega Speedmaster Professional Gemini IV First Spacewalk Edition (Ref. 3565.80.00)
  • 2015: Omega Speedmaster Professional Apollo 13 45th Anniversary Edition (Ref. 311.32.42.30.04.003)
  • 2019: Omega Speedmaster Professional Apollo 11 50th Anniversary Edition (Ref. 310.20.42.50.01.001)