Win a Rolex at Watchmaster.com

Die Leiden-(Schaft) des Uhrensammelns


Das Sammeln von Luxusuhren ist, vom Kostenfaktor einmal abgesehen, eine Leidenschaft, für die man einige Geduld aufbringen muss. Auf der Suche nach den günstigsten Angeboten für Luxusuhren oder seltenen Schätzen muss man lange die Seiten von Online-Händlern durchforsten. Stößt man dann auf die eine Uhr, die, die man schon immer haben wollte, dann durchzuckt es einen. Lieber schnell zugreifen, bevor es zu spät ist. Hadert man jetzt einen Moment zu lange, dann ist die Traumuhr vielleicht nicht mehr erhältlich. Doch wie geht man beim Kauf von Luxusuhren online vor? Oft hadert man einen Moment zu lange und dann ist die Traumuhr nicht mehr erhältlich. 


Die passende Alternative für Einsteiger 


Mal angenommen, Sie beginnen gerade erst mit dem Sammeln von Uhren. Natürlich hat man schon einige Modelle ins Auge gefasst, die man gerne tragen möchte, oder die gar das Sammelfieber entfacht haben. Doch wie fängt man an? Sollte man sein gesamtes Budget bloß in eine Luxusuhr investieren? Besonders jüngere Uhrenbegeisterte sehen die Chance für eine solche Uhr erst in ferner Zukunft. Da reift in vielen die Überlegung, nach Uhrenmodellen Ausschau zu halten, die den berühmten Modellen von Rolex, Breitling oder Omega nahe kommen. Oftmals belaufen sich die Preise für diese “Lookalikes” auf einen Bruchteil dessen, was das Original kostet. Und wer weiß, vielleicht verbirgt ja auch hinter einem dieser Modelle eine Überraschung. So könnte die Uhr selber schon einen gewissen Vintage Wert haben und steigert diesen über die Jahre, wie es auch bei den Originalen der Fall ist. Also alles richtig gemacht? Fast. Vor einigen Jahren machte das Gerücht die Runde, dass der berühmte Uhrendesigner Gérald Genta in den Sechziger Jahren für den Uhrenhersteller Bulova tätig war und dort sein konisches Design der Royal Oak entwarf und erstmals anbot. Das Design der Bulova Royal Oak weist tatsächlich eine große Ähnlichkeit mit dem Modell von Audemars Piguet auf. Viele Uhrensammler werden sich die Hände gerieben haben und sich ihren Bulova Zeitmesser als das “ursprüngliche” Royal Oak Modell an den Arm gelegt haben. Doch leider sprechen die Fakten eine andere Sprache. In der ersten Bulova Royal Oak ist ein ETA Werk 2892 verbaut gewesen, welches nachweislich erst 1975 vorgestellt wurde. Die Royal Oak von Audemars Piguet war zu diesem Zeitpunkt schon drei Jahre alt.

 

Audemars Piguet Royal Oak mit weißem Zifferblatt liegend auf spiegelnder Oberfläche


Ein Herz für Klone


Inwiefern ein Design originär oder einzigartig ist, sorgt immer wieder für lange Diskussionen. Festzuhalten ist, dass sich das Spektrum an Designs für Uhren begrenzt ist. So geschieht es natürlicherweise, dass bestehende Designs irgendwann aufgegriffen werden. Bei vielen dieser “Lookalikes” oder böser ausgedrückt “Klonen” sollte man die Ähnlichkeit auch eher als Hommage verstehen. Die Entscheidung für den Kauf einer Uhr hängt dafür auch von vielen weiteren Faktoren ab. So kauft man eine Uhr in den seltensten Fällen nur wegen des Designs. Man ist ein Fan der Marke. Identifiziert sich mit der Geschichte eines bestimmten Uhrenmodells oder Menschen, die dasselbe Modell trugen. Man erfreut sich an der qualitativen Verarbeitung, der Präzision oder einfach dem praktischen Nutzen einer bestimmten Uhr. Egal welche Gründe man aufzählt. Am Ende ist die Entscheidung für eine Uhr eine subjektive und unterliegt dem eigenen Geschmack.