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James Bond und seine Uhren


Elegant, höflich, und charmant. Eiskalt, manipulativ und verführerisch.

Es gibt wohl niemanden, der all diese Charakteristiken so perfekt in sich vereint wie Bond. James Bond. Vielleicht kann keine Person mithalten, doch in einem finden wir sie wieder: den Uhren des Helden.

Doch der Reihe nach, alles begann mit einem Mann namens Ian Fleming. Der Schriftsteller und Schöpfer des berühmtesten Geheimagenten der Welt trug leidenschaftlich seine Rolex Explorer und legte so den Grundstein für die enge Verknüpfung zwischen 007 und der Uhrenwelt.


Uhren Omega Seamaster 300M Ref. 2226.80.00 mit Kasino-Chips
OMEGA SEAMASTER 300 M 2226.80.00


In Band elf “Im Dienste seiner Majestät” beschreibt Fleming sehr detailliert eine “schwere Rolex Oyster Perpetual an einem metallenen Gliederarmband”, die der junge Bond mitten in der Nacht vor sich sieht.

In den darauf folgenden Filmen bleibt James auch vorerst bei der Marke. Im Jahr 1962 erscheint der erste Kinostreifen mit dem frauenliebenden Actionhelden “James Bond jagt Dr. No”. Verkörpert wird er durch Sean Connery, an dessen Arm eine Rolex Submariner zu sehen ist. Ebenso in den anschließenden Filmen aus 1963 und 1964 “Liebesgrüße aus Moskau” und “Goldfinger”. In Letzterem ist im Übrigen nicht nur Bond selbst, sondern auch das Bondgirl Pussy Galore mit einer Rolex zu sehen: Als persönliche Pilotin von Bösewicht Goldfinger trägt sie eine Rolex GMT Master mit der berühmten Pepsi-Lünette (Ref. 6542).

Als 1965 ein weiterer Auftritt in “Feuerball” stattfindet, ist Bonds Uhr, sagen wir, speziell. Erstmals hat Quartiermeister Q seine Finger im Spiel, der Eigenbau auf Basis einer Breitling bietet einen integrierten Geigerzähler.

Im Film “Man lebt nur zweimal” aus 1967 trägt Sean Connery vermutlich eine Uhr aus seinem Privatbesitz, sie spielt keine entscheidende Rolle in der Handlung des Kinofilms.

1969 das Erstaunen: Sean Connery wird in “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” abgelöst durch den Australier George Lazenby. Dafür trägt dieser nun wieder Rolex, eine Submariner und einen Rolex Chronograph.

Der Bond aus Down Under spielt allerdings nur ein Mal den Geheimagenten, 1971 ist in “Diamantenfieber” wieder Publikumsliebling Sean Connery zu sehen. Erneut trägt er während der Dreharbeiten seine private Uhr, ein Mal ist sie im Film zu sehen – doch leider nicht klar zu identifizieren.

Ein wahrlich geniales Gadget baut Q 1973 im Film “Leben und Sterben lassen” in den Zeitmesser des Helden: Nicht nur ein Magnet zum Ablenken von Kugeln, sogar eine Kreissäge steckt darin. Zum Glück für Bond, so kann er sich erfolgreich von den ihm angelegten Fesseln lösen und sich einmal mehr aus einer brenzligen Situation befreien. Wie im vorhergehenden Film ist auch hier die eigentliche Uhr nicht eindeutig feststellbar – im Abspann wird jedoch dem Unternehmen Rolex gedankt, die Vermutung liegt daher nahe, dass es sich um ein Schweizer Modell handelt.

In den nun folgenden Filmen “Der Spion der mich liebte”, “Moonraker”, “In tödlicher Mission”, “Octopussy” und “Im Angesicht des Todes” trägt der Geheimagent des MI6 diverse Uhren unterschiedlicher Hersteller wie Rolex und Seiko. Sie alle gingen zuvor aber durch Q’s Hände, technische Spielereien sind da natürlich vorprogrammiert und begeistern noch heute jung und alt.

Im Jahre 1987 wird der Doppelnull-Agent in “Der Hauch des Todes” zum ersten und einzigen Mal mit einer TAG Heuer gesichtet. Schauspieler Timothy Dalton hingegen spielt auch 1989 wieder die Rolle des James Bond, trägt nun aber ein weiteres Mal die altbewährte Rolex Submariner.

Omega-Seamaster-007-clasp
OMEGA SEAMASTER 300 M 2226.80.00

Wie 007 zu Omega kam


Im Jahr 1995 stehen die Fans Schlange vor den Kinos. Der nächste Streifen, “GoldenEye” wird mit Spannung erwartet, mit Pierce Brosnan in der Rolle des James Bond ist er ein voller Erfolg.

Im Vorfeld wählte die oscarprämierte Kostümbildnerin Lindy Hemming die neue Uhr für den Geheimagenten aus. “Ich war der Meinung, dass Commander Bond, ein Seemann, Taucher und dezenter Gentleman, die Seamaster mit blauem Zifferblatt tragen sollte”, das waren ihre Worte. Damit trug sie maßgeblich zu einer neuen Bond-Ära bei, fortan trägt 007 in jedem Film Omega.

Erneut durch Quartiermeister Q aufgewertet, ermöglicht die Uhr mittels eines Lasers das Entkommen aus einem gepanzerten Zug. Die Omega Seamaster Diver (Ref. 2541.80.00) beinhaltet im Film zusätzlich einen Fernzünder für Bomben.


Omega Seamaster 300 M 007 2226.80.00
OMEGA SEAMASTER 300 M 2226.80.00


Dank integrierter Sprengkapsel rettet die Chronometer-Version der Omega Seamaster in ”Der Morgen stirbt nie” (1997) dem Frauenheld das Leben.

Die gleiche Uhr trägt er auch in den folgenden beiden Filmen “Die Welt ist nicht genug” (1999) und “Stirb an einem anderen Tag” (2002), jedoch mit verschiedenen Features: Bond-typisch kehren Q’s Erfindungen nämlich eher selten zurück in die Zentrale nach London, vorsichtig ausgedrückt.

Tief unter einer Lawine begraben hat der Leinwandheld in “Die Welt ist nicht genug” richtig Glück, dass der gute Q eine Seilwinde in der Omega Seamaster Professional platziert hat. Auf Knopfdruck verwandelt sich die Krone in einen Enterhaken und schnellt Richtung Schneedecke. Einmal Halt gefunden, dreht sich nun die Lünette rückwärts, das Drahtseil wickelt sich auf und zieht den Agenten aus seiner misslichen Lage.

Der Laser in der Krone hat ein zweites Mal seinen Auftritt in “Stirb an einem anderen Tag”, zudem besitzt die Uhr dank des findigen Quartiermeisters einen Fernzünder anstelle des Heliumventils.

Genau solche Spielereien üben eine unglaubliche Faszination auf die Zuschauer aus, die teils genialen, teils absurden Ideen gehören in die Filme wie das obligatorische Bond-Girl.


Omega Aqua Terra 150m mit blauem Zifferblatt
OMEGA Aqua Terra 150 M


Ein eiskalt berechnender Agent


Eine merkbare Veränderung bringt der neue Bond alias Daniel Craig in “Casino Royale” (2006). Uns wird ein wesentlich härterer, kompromissloser Killer präsentiert, fast scheint es unmöglich zu seinem Herzen durch zu dringen – doch Vesper Lynd belehrt ihn eines Besseren. Ein Film voller Premieren, neben einem neuen Schauspieler gleich zwei neue Uhren. Im ersten Viertel des Blockbusters ist eine Omega Planet Ocean 600M (Ref. 2900.50.91) zu sehen, muss jedoch für den Rest des Films der Omega Seamaster Diver 300M (Ref. 2220.80.00) weichen. Beide Uhren kommen mit koaxialer Hemmung und Heliumauslassventil und machen so wie der Hauptdarsteller eine hervorragende Figur.

Pünktlich zum Filmstart ließ Omega es sich nicht nehmen, je eine limitierte Version der beiden Zeitmesser zu lancieren. Am Ende des Sekundenzeigers finden sich bei beiden Modellen das 007-Logo, ebenso wie auf Gehäuseboden und Schließe.

Mit dem nächsten Streifen “Ein Quantum Trost”, ist erstmals seit “GoldenEye” keine blaue Seamaster mehr zu sehen. Hier wurde bewusst auf die schwarze Omega Seamaster Planet Ocean gesetzt, die Farbgebung steht hier symbolisch für die Trauer um Vesper. Im Film sinnt Commander Bond auf Rache um seine Verlorene und trifft dabei auf Dominic Greene und dessen private Festung inmitten der Wüste.

Erneut stellt Omega zum Filmstart ein limitiertes Modell vor: die Omega Seamaster Diver 300M James Bond 007 Collector’s Piece. Der 41 mm große Zeitmesser mit koaxialer Hemmung zeigt ebenfalls das 007-Logo am Ende des Sekundenzeigers, zudem steht der Filmtitel auf dem schwarzen Zifferblatt.


OMEGA SEAMASTER JAMES BOND
OMEGA SEAMASTER JAMES BOND „SPECTRE“ LTD. 233.32.41.21.01.001


Zum 50. Jahrestag der James Bond Filme im Jahr 2012 stellt Omega eine Sonderedition der Seamaster vor, die auf 11.007 Stück limitierte Omega Classic Seamaster Professional Co-Axial 300M. Das Modell misst ebenfalls 41 mm im Durchmesser, angetrieben wird sie vom COSC-zertifizierten Automatikkaliber 2507. Neben dem bekannten Logo des Geheimagenten auf dem Zifferblatt ist der Gehäuseboden der Uhr ein wahrer Hingucker. Durch eine kreisrunde Aussparung wird der Rotor sichtbar, gemeinsam mit dem geprägten Boden ergibt sich hier der berühmte Pistolenlauf. Der sichtbare Teil des Rotors selbst erinnert stark an eine Patrone, zugegeben ein echtes Meisterwerk.

Im selben Jahr noch spielt Daniel Craig im Film “Skyfall” den beliebtesten Spion. In diesem Actionfilm verlässt sich Bond mal wieder auf eine Omega Seamaster Planet Ocean 600M (Ref. 232.30.42.21.01.001) und erstmals eine Omega Seamaster Aqua Terra 150M (Ref. 231.10.39.21.03.001), wobei letztere eleganter wirkt.

Auch zu diesem Film liefert Omega ein limitiertes Modell der Planet Ocean. Anstelle des Strichindizes auf sieben Uhr prangt dort das 007-Logo, ebenso auf der Edelstahlschließe des Armbands. Angetrieben wird das Modell vom Kaliber 8507, natürlich COSC-zertifiziert. Zusätzlich gewährt der Saphirglasboden den Blick auf den mit dem Filmtitel gravierten Rotor.

Die Planet Ocean aus den Dreharbeiten wurde anschließend übrigens für knapp 195.000,- € versteigert. Der Preis rechtfertigt sich durch die Materialeigenschaften des Zeitmessers – komplett aus Titan gefertigt ist sie eine einmalige Uhr, Omega bietet das Modell regulär nur in Edelstahl an.

Auch im bis jetzt aktuellsten Bond-Movie “Spectre” (2015) entscheidet sich der Ex-Marinekommandant wieder für eine Seamaster. Wobei entscheiden vielleicht nicht das richtige Wort ist, immerhin sind wieder zwei Uhren der Marke im Film zu sehen. Die Omega Seamaster 300 Spectre Limited Edition mit dem seltenen Lollipop-Sekundenzeiger aus Stahl mit Nato-Armband (Ref. 233.32.41.21.01.001). Das Design dieser Uhr mit den Zeigern und auffälligem Zifferblatt ist eine Hommage an die erste Omega Seamaster 300 aus dem Jahr 1957. Ebenfalls trägt Bond die Omega Seamaster Aqua Terra 150M (Ref. 231.10.42.21.03.003). Diese stellt einen eindrucksvollen Zeitmesser dar, welcher mit blauem Zifferblatt gleichzeitig an das maritime Erbe des Commanders erinnert.

Die Spectre Limited Edition hingegen ist gleichzeitig ein symbolisches Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum: Seit nunmehr 20 Jahren trägt James Bond Omega Uhren. Limitiert auf 7.007 Stück sticht bei diesem Modell besonders das Textil-Armband heraus. Letztmals trug Sean Connery in “Goldfinger” ein dreifarbiges Nylon-Armband, daran befestigt eine Rolex Big Crown.

Was bringt die Zukunft?


Auf den 25. Bond-Film warten wir immer noch gespannt, doch Omega steht nicht still: 2017 präsentierte das Unternehmen die Omega Seamaster Diver 300 M ‘Commander’s Watch’ Limited Edition. Angelehnt an Bonds Zeit vor dem MI6 bei der Royal Navy, greift der Zeitmesser mit weißen, blauen und weißen Akzenten die Flaggenfarben der britischen Marine auf. Zwar wird die Uhr in keinem Bond Film zu sehen sein, spiegelt dennoch kosmopolitisches und staatsmännisches Wesen wider. In ihrem Inneren arbeitet das zertifizierte Manufakturkaliber 2507.

Ein Mann wie James Bond, kühl und gelassen in jeder Situation, polarisierend und ein wahrer Frauenmagnet, benötigt die passende Uhr. Nach vielen Jahren mit unterschiedlichen Modellen mehrerer namhafter Hersteller hat der Spion die richtige Uhr gefunden. Omega sollte es sein, seit “GoldenEye begleitet ihn die Seamaster. Eine perfekte Symbiose, sowohl 007 als auch seine Omegas werden für ihren Sinn für Mode, Abenteuergeist und Zuverlässigkeit geschätzt. Dass sie sich perfekt ergänzen steht außer Frage, auch in Zukunft dürfen wir mit Freuden Zeitmesser aus dem Hause Omega am Handgelenk des Helden erwarten.