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Sei es beim Kentucky Derby in den USA, dem Royal Ascot in England, dem Prix de l’Arc de Triomphe und Prix de Diane in Frankreich oder dem Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden – ein Merkmal haben all diese internationalen Reitsport-Events gemeinsam. Die ausgefallenen Hutkreationen? Auch. Wir denken jedoch in erster Linie an Longines, denn die Verbindung zum Pferdesport spielt bei diesem Uhrenhersteller eine besonders große Rolle.



Eine Geschichte von Präzision und Leidenschaft


Viele Uhrenhersteller haben eine Affinität zu Sportarten, in denen die Zeitmessung eine wichtige Rolle spielt. Der Schweizer Uhrenhersteller Rolex unterstützt demnach nicht nur den Pferdesport, sondern auch Disziplinen wie Tennis, Segeln und Golfen. Auch das Unternehmen Hermès tritt als Sponsor im Reitsport auf. Longines Engagement reicht vom Pferdesport über Skisport und Turnen sogar bis hin zum Bogenschießen. Doch die Beziehung zum Reitsport ist bei dem Unternehmen aus Saint-Imier etwas ganz Besonderes, ja fast Persönliches.


Gelbgoldene Longines Presence L4.787.6.12.2 Herrenuhr mit weißem Zifferblatt und Pferdegeschirr
LONGINES PRESENCE L4.787.6.12.2


Wie Longines Verbindung zum Reitsport entstand

Ausgangspunkt ist das Jahr 1878, als man bei Longines einen ersten Chronographen herstellte, der auf seiner Rückseite einen Jockey und sein Pferd in Aktion eingraviert hatte. Ein Motiv, das sich schon auf antiken Vasen findet. Ein Indiz, wie lange die Geschicklichkeit dieser edlen Vierbeiner den Menschen bereits fasziniert. Die verschiedenen Arten der Pferderennen, wie das Distanzrennen, Galopprennen und Hindernisrennen, entwickelten sich aus dem Bestreben des Menschen, die Geschicklichkeit von Tier und Reiter zu testen. Bereits drei Jahre nach seinem Erscheinen wurde der Longines Chronograph bereits mannigfach auf amerikanischen Rennbahnen eingesetzt. Die Gravur wird dabei nicht das ausschlaggebende Kriterium gewesen sein, sondern eher der Pioniergeist des Unternehmens, immer präzisere Uhrwerke herzustellen. Das 1878 vorgestellte Kaliber 20H markierte dabei den Anfang. Schnell sprach sich Qualität der Longines Uhren in der Welt des Reitsports herum. Jeder, der in irgendeiner Art und Weise mit diesem Sport zu hatte, wollte sich mit dem genauesten Zeitmesser ausgerüstet wissen. Für Trainer, Jockeys und Pferdebesitzer war es wichtig zu wissen, wie schnell ein Pferd ist, um im Training Fortschritte machen zu können. Talentscouts suchten nach verborgenem Potenzial in noch unbekannten Pferden und Rennbahnbesucher machten ihre Wettentscheidung von der Rundenzeit des jeweiligen Pferdes abhängig.


Die aufregendsten zwei Minuten im Sport

Im Jahr 1875 startete das erste Kentucky Derby, das heute eines der populärsten Flachrennen überhaupt ist. Von anfänglich 10.000 Besuchern ist die Anzahl inzwischen auf 170.000 gestiegen. Darunter befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen aus der Welt des Sports, der Filmindustrie und Politik. Von ähnlich beliebten Rennen wie etwa dem Großen Preis von Monaco oder dem Hahnenkammrennen in Kitzbühel weiß man, dass es dabei um mehr geht als nur das Preisgeld. Die Rede ist von Prestige und einem Eintrag in die Geschichtsbücher. Auch daher wird das Kentucky Derby selbst als „Most Exciting Two Minutes in Sports“ bezeichnet. Dem Sieger winkt außerdem eine edle Longines Uhr, wie zum Beispiel 2019 die Longines Conquest V.H.P. Chronograph. Doch Sie müssen nicht unbedingt ein begnadeter Jockey sein, um beim Kentucky Derby einen Preis von Longines zu erhalten. Ein besonders herausragendes Kostüm könnte schon reichen. Getreu dem Firmenmotto „Elegance is an attitude“ werden die Besucher mit der elegantesten Garderobe ebenfalls mit einer Auszeichnung und einer Luxusuhr des Unternehmens bedacht. Betrachtet man die Beharrlichkeit, mit der Longines seine Zeitmesser perfektionierte und sich im Pferdesport engagierte, ist es wenig verwunderlich, dass Longines schon seit vielen Jahren, neben dem Titel als offizieller Zeitnehmer auch offizieller Partner aller großen Pferderennen ist. Longines Engagement ist dabei sehr vielseitig. Im Jahr 1912 war das Unternehmen erstmals offizieller Zeitnehmer bei einem Springreitturnier. Diese Partnerschaft mündete im Jahr 2016 in der Einrichtung der Longines World Equestrian Academy. Co-Partner war unter anderem Ludger Beerbaum, der deutsche Vielseitigkeitsreiter und viermalige Olympiasieger.


Gelbgoldene Longines Dolce Vita L5.502.6.16.6 Damenuhr mit weißem Zifferblatt
LONGINES DOLCE VITA L5.502.6.16.6


Eine Uhr für ein Pferd?

Generell war dieses Jahrzehnt geprägt von der Festigung der Partnerschaften mit den großen Verbänden des Reitsports. Dabei sticht das Jahr 2013 besonders heraus, als Longines mit dem Internationalen Reitsportverband (FEI) und der International Federation of Horseracing Authorities (IFHA) langfristige Partnerschaften einging. Ein großes Anliegen des Unternehmens ist es dabei, die Außergewöhnlichkeit in dieser Sportart zu fördern und zu honorieren. So rief Longines 2013 den „Longines World’s Best Racehorse“ Award aus und ein Jahr später, 2014, die Auszeichnung des „World’s Best Jockey“. Hierbei wird durch ein spezielles Punktesystem ermittelt, wer der erfolgreichste Jockey oder das erfolgreichste Rennpferd des vorherigen Jahres war. Dem Sieger wird dabei ebenfalls eine Luxusuhr von Longines überreicht. Da Pferde allerdings seltener auf die Uhr schauen, erhält der Besitzer des besten Pferdes den exklusiven Zeitmesser von Longines.


Das Longines Positioning System

Laut chinesischem Kalender war 2014 das Jahr des Pferdes. Passend dazu präsentierte Longines eine aus Roségold gefertigte Armbanduhr, bei der sich auf der Rückseite, wie auch bei seinem Vorgänger aus dem 19. Jahrhundert, ein Pferd mit seinem Reiter befinden, die ein Hindernis überwinden. Damit lässt es Longines allerdings nicht gut sein, sondern stellt nur ein Jahr später ein revolutionäres Messsystem, das Longines Positioning System (LPS), vor. Durch bis zu 1000 Messungen pro Sekunde lässt sich die exakte Position des Pferdes, die Rangfolge aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie die Distanz der Pferde auf 5 cm genau bestimmen.


Silberne Longines Master Collection L2.629.4.78.3 Herrenuhr mit braunem Lederarmband und Pferdezaumzeug
LONGINES MASTER COLLECTION L2.629.4.78.3



Der Pferdesport ohne Longines?


Undenkbar. Im Jahr 2020 fanden unter den wachsamen Augen Longines immerhin bereits acht verschiedene Reitturniere allein im ersten Monat statt. Am 02. Januar starteten in Abu Dhabi die „Emirates Longines Show Jumping League“, worauf unter anderem die „Longines Hatab Qatar Equestrian Tour“ in Doha und die „Longines FEI Jumping World Cup – Western European League“ in Leipzig folgten, um nur einige zu nennen. Die Liste der Kooperationen im Pferdesport, bei denen Longines als offizieller Partner und Zeitnehmer agiert, ist schier endlos und macht eines mehr als klar: Longines gehört untrennbar zum Reitsport. Ruft man sich die Unternehmensphilosophie in Erinnerung, dann kann man sich leicht vorstellen, dass die Verbindung von Longines und dem Reitsport noch viele Jahre für Bestleistungen sorgen wird.