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Es gibt Menschen und Dinge in unserem Leben, die wir wirklich gern haben oder sogar lieben. Oft geben wir diesen dann Spitznamen oder Kosenamen, um auszudrücken, dass die Beziehung zwischen uns und diesen Menschen eine besondere Innigkeit und Wertschätzung verdient. Die Beispiele dafür, wie Partner sich untereinander nennen, sind oft so skurril wie vielfältig, Außenstehende können das nur selten nachvollziehen. Doch das ist völlig egal, für die Eingeweihten erfüllen sie ihren Zweck und unterstreichen den liebevollen Umgang. Ähnlich ist es in der Uhrenszene mit den Luxuszeitmessern: Hier sprechen Kenner von einer Coke oder Panda am Handgelenk, Batman und Hulk sind plötzlich keine Superhelden mehr. Und was hat ein Spiegelei außerhalb der Küche verloren? Wir möchten Sie mit ins Boot holen und klären auf, welche Uhren sich hinter den verbreitetsten, oft mit Schmunzeln zu lesenden Bezeichnungen verbergen.

Kosenamen für Rolex Modelle


Allen voran schreiten die Modellvarianten aus dem Hause Rolex. Varianten deshalb, weil es hier auch innerhalb einer Serie mehrere verschiedenfarbige Lünetten und Zifferblätter gibt, von denen sich die nachstehenden Namen ableiten lassen.

Die Rolex Submariner (Ref. 16610LV) wird liebevoll "Kermit" genannt. Wie aus dem LV (frz. Lunette verte) in der Referenznummer hervorgeht, ist die Lünette der Uhr grün. Das Zifferblatt kommt in sattem Schwarz, was an die Augen des fröhlichen Frosches der Muppets erinnert.

Wenn wir schon von der grünen Lünette sprechen, hat natürlich auch die Nachfolgerin der "Kermit", die Rolex Submariner (Ref. 116610LV), einen passenden Spitznamen bekommen. Sie wurde von der Rolex Fangemeinde auf den Namen "Hulk" getauft. Bei diesem Modell ist auch das Zifferblatt grün, eigentlich scheint die ganze Uhr grün zu sein und ist somit definitiv ein Eyecatcher. Das sind Eigenschaften, die niemand besser repräsentiert als der furiose Hüne aus den Marvel-Comics der, zugegeben, unübersehbar ist.


Nahaufnahme einer Rolex Submariner Kermit 16610LV auf einer grünen Rolex BoxRolex Submariner 16610LV aka "Kermit"


Bleiben wir bei Superhelden, aus Gotham-City grüßt uns "Batman" alias Rolex GMT Master II (Ref. 116710BLNR). Mit einer zweifarbigen, blau-schwarzen Lünette und einem schwarzen Zifferblatt ist der Kosename nicht wirklich weit hergeholt. Denn Batman tritt nur nachts in Erscheinung, die Farben Blau und Schwarz spiegeln diese bestmöglich wieder.

Zurück zu den Comic-Helden. Hier fehlen noch die blauen Alltime-Favorites: die Schlümpfe. Dank der Farbgebung ihres Zifferblattes wird die Rolex Submariner Date (Ref.116619LB) auch "Schlumpf" genannt. 

Im Jahr 1983 wurde die Rolex GMT Master II (Ref.16760) vorgestellt. Sie war die erste GMT mit Saphirglas und zudem dem neuen Kaliber 3085. Das Uhrwerk fiel größer aus als zuvor verbaute, mit einer Höhe von 6,3 mm trug dieses maßgeblich zum Spitznamen des Modells bei: "Fat Lady". Durch ein größeres Uhrwerk sowie das gewölbte Glas wurde das Gehäuse des Modells zwar nicht klobig, doch merklich dicker und dadurch auffälliger. Die "Fat Lady" wurde allerdings nur sechs Jahre lang gebaut, bereits 1989 lösten sie die neueren Coke-Modelle ab. Sie bleibt auch das einzige Modell mit einem tiefdunklen Rotton auf der Lünette, die folgenden GMT’s weisen allesamt eine hellrote Farbgebung auf. Die kurze Produktionsphase und das blutrote Inlay machen sie heute gleichwohl selten wie begehrt.

Doch genug von Kindheitshelden, widmen wir uns einem ernsten Thema. Lieber eine eiskalte Cola oder doch lieber Pepsi? Bei dieser Frage scheidet sich die Menschheit in zwei Lager, jeder hat seinen eigenen Favoriten. Dabei sind beides braune, koffein- und zuckerhaltige Limonaden, beide haben den amerikanischen Hintergrund und beide sind allerorts bekannt. Dennoch differenzieren wir ganz klar: diese ist besser als jene! Diesen Disput hat auch Rolex aufgegriffen und präsentiert uns mit der Rolex GMT Master II (Ref. 16710) die sogenannte "Coke". Auffällig ist hier die zweifarbige schwarz-rote Lünette. Anders bei der danach erschienenen "Pepsi", der Rolex GMT Master II mit der Referenz 16710 oder der Ref. 126710BLRO, die auf der Baselworld 2018 vorgestellt wurde. Rolex Pepsi Uhren haben eine blau-rote Lünette und erinnern mit der Farbkombination stark an das gleichnamige Erfrischungsgetränk. Wenn man nun bedenkt, dass beide Luxusuhren auf dem gleichen Modell basieren, lassen sich in puncto Parallelen zu den Getränken auch hier Gemeinsamkeiten finden.

Die Rolex GMT Master II (Ref. 126711CHNR) fällt thematisch ebenfalls unter das Thema Limonaden. Dank ihrer Lünette mit schwarz-brauner Farbgebung und vielen Details in der Rolex-eigenen Legierung Rolesor Everose, erhielt die Uhr den Beinamen "Root Beer". Dieses ist ein in den USA und Kanada weit verbreitetes, alkoholfreies Erfrischungsgetränk.

Es scheint fast, als hätten alle Rolex GMT Master einen Spitznamen. Denn auch die Ref. 16713 trägt einen. Angelehnt ans Coverbild und den Song der Band "Survivor" trägt sie den Beinamen "Eye of the Tiger". Eine sehr treffende Bezeichnung: Die Lünette sowie das Zifferblatt setzen sich in Braun deutlich von den goldenen Applikationen wie Krone, 24-Stunden-Skala auf der Lünette oder Jubilee-Armband ab. Gerade im Dunkeln kommt das Auge des Tigers besonders gut zur Geltung. Zeiger und Indexe leuchten dann in hellgrün. Das Aufblitzen der goldenen Elemente macht die Illusion perfekt.


Lieblinge von Omega


Ein absoluter Klassiker mit unglaublicher Historie ist die Omega Speedmaster Moonwatch 3570.50.00. Sie war die erste und bisher einzige Uhr auf dem Mond und wurde daher schnell mit dem Beinamen "Moonwatch" versehen. Es dauerte nicht lange und der Name war Programm, heute trägt sie ganz offiziell den ursprünglichen Spitznamen in der Modellbezeichnung.

 

Omega Speedmaster MoonwatchOmega Speedmaster Moonwatch Chronograph 311.30.42.30.01.005 aka "Black Panda"


Auch die Omega Speedmaster Moonwatch Chronograph erfreut sich großer Beliebtheit. Bevor die Speedmaster 1969 zum Mond flog, war sie regelmäßig am Handgelenk von Menschen am Steuer von Hochleistungsrennwagen zu sehen. Aus einer Abkürzung des Namens und in Anlehnung an den Motorsport wurde sie bald "Speedy" getauft und so wird sie auch heute noch genannt.


Breitling – Aus dem Himmel in die Pfanne


Zu den beliebtesten und somit bekanntesten Uhren der Breitling Familie gehört zweifelsohne die Breitling Navitimer. Die Fliegeruhr war lange Zeit ein Verkaufsschlager unter Piloten und baute sich schnell eine ungemein große Fanbase auf. Ihre Charakteristiken sind die Lünette mit integriertem Rechenschieber, wodurch sich umfassende Berechnungen anstellen lassen. Bevor es in jedem Cockpit Bordcomputer gab, war das ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Daraus resultiert eine Gehäusegröße, die es sprichwörtlich in sich hat: auf 48 mm Durchmesser sind alle wichtigen Funktionen untergebracht.


Breitling ColtBreitling Colt Chronograph A7338811.BD43.173A aka "Panda Dial"


Ein Modell, die Breitling Old Navitimer (Ref. 816) erhielt unter Liebhabern eine Bezeichnung, über die man zwei Mal nachdenken kann. In Kennerkreisen spricht man hier vom "Spiegelei", doch warum? Zuerst fällt der leuchtend orangefarbene Sekundenzeiger und die Größe der Uhr ins Auge, doch die Assoziation mit einem brutzelnden Ei in der Pfanne scheint noch ein wenig abwegig. Betrachtet man den Zeitmesser jedoch im Profil, erkennt man deutlich die Wölbung des Glases. Nun wird die Namensgebung nachvollziehbarer, das gewölbte Glas mit der Farbe des Sekundenzeigers, hinzu kommt der große Durchmesser. Das erinnert tatsächlich an das Gelb in der Mitte eines Spiegelei – wenn man es denn weiß.

 

Was hat es mit dem Panda auf sich?


Pandas kommen, ausgenommen von wenigen Exemplaren in China, nur noch in Zoos auf der ganzen Welt vor. Bezogen auf lebendige Tiere stimmt diese Aussage, doch in der Uhrenszene sprechen wir auch vom Panda – am Handgelenk. Natürlich ist musste dafür keines der Säugetiere sein Leben lassen, beim sogenannten Panda Dial geht es einzig und allein um die Optik. Gemeint sind damit Chronographen mit einer weiß-schwarzen Farbgebung auf Zifferblatt und Totalisatoren. Grundsätzlich spricht man nur dann vom Panda, wenn sich die Zifferblätter überdeutlich voneinander abheben, bei einer schwarz-grauen Uhr wäre das beispielsweise nicht der Fall.


Rolex Daytona 116500LNRolex Daytona Cosmograph 116500LN – Regular White / Semi Panda


Dabei unterscheidet man in folgende Konstellationen:

  • Das klassische "Original Panda Dial": Ein weißes Zifferblatt mit drei schwarz abgesetzten Totalisatoren auf drei, sechs und neun Uhr. Es sieht tatsächlich aus wie das Gesicht eines Pandas, ein gutes Beispiel hierfür ist die Rolex Daytona (Ref. 6265).

  • Der "Inverted Panda": Farblich genau entgegengesetzt ist die Breitling Top Time (Ref. 810). Auf schwarzem Zifferblatt finden sich auf drei, sechs und neun Uhr die weißen Totalisatoren des Chronographen.

  • Verschiedene "Semi-Panda Dials": Unter diesen Begriff fallen alle Uhren mit zwei gegenüberliegenden Totalisatoren, oder mit drei, die anders angeordnet sind als beim klassischen Panda Dial. Ein Beispiel für einen "Semi-Panda" ist die IWC For Prada (Ref. IW370802).

 

Panda Zifferblätter in der Übersicht: Regular weiß, Original Panda, Regular Panda, Inverted Panda und Semi-Panda Zifferblatt


Der einschlägige Name hinter Seiko


Mit der Seiko Bullhead Chronograph (Ref 6138-0040) hat das Unternehmen einen massiven Zeitmesser auf den Markt gebracht. Die Uhr misst ca. 43,55 mal 46,14 mm Breite mal Länge, hinzu kommt eine Gehäusedicke von ca. 16,2 mm. Das wuchtige Gehäuse offenbart viel polierten Edelstahl, das Glas ist zudem gewölbt. Die Position der Drücker und der Krone des kräftigen Chronographen auf zwölf Uhr beeinflussen den Spitznamen fast noch am Meisten, den Zeitmesser dieser Form und Größe ruft die Szene "Bullhead".


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