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Wer stilsicher eine Damenuhr online kaufen möchte, findet sich schnell im Gewirr zahlreicher Trends wieder: Roségold oder Gelbgold? Mechanisch oder Quarz? Mit Diamanten verziert oder lieber sportlich casual? Die eine richtige Damenuhr gibt es dabei nicht, weswegen es sich auch hier lohnt, eine kleine Sammlung aus zwei bis drei Modellen zusammenzustellen. Es lassen sich aber dennoch einige Tendenzen bei Damenuhren ausmachen, die sich herauskristallisiert haben.

 

Funktion über Form: Komplikationen im Trend

“Wenn ich mit Frauen spreche, liegt die Priorität immer auf dem Design der Uhr”, verrät Sandrine Stern, Chefdesignerin von Patek Philippe, gegenüber dem Fortune Magazin. “Sie bevorzugen Komplikationen, die nützlich sind, beispielsweise Datumsangaben.” Dennoch findet in den letzten Jahren auch bei Damenuhren eine stille Revolution statt, als mehr und mehr Anbieter beginnen, auf die stärker werdenden Forderungen nach Damenuhren mit hochwertigen Komplikationen zu reagieren.

 

Luxusmarkenuhr vs. Fashionwatch

Da Damenuhren oft nur auf ihr Äußeres reduziert werden, gibt es einige Fashion Labels, die ihre Uhren vor allem über das Design verkaufen. Zugegeben, die Grenzen zwischen Luxusuhr und Fashionwatch sind längst nicht mehr so klar gezogen, wie sie es früher einmal waren. So lancieren viele Modelabels auch eigene Uhrenkollektionen. Dabei kommt es vor allem auf die inneren Werte an: Viele Modemarken haben begonnen, von Quarz auf mechanische Werke umzustellen, während einige Luxusmarken ihre Damenuhren ausschließlich mit Quarzwerk anbieten. Sie zahlen allerdings bei einer Uhr auch für Wartung, Service und Garantie, womit Luxusmarken die Fashion Labels immer noch ausstechen können.

 

Eine Rolex Lady-Datejust Uhr mit schwarzem ZifferblattROLEX LADY-DATEJUST
 


So finden Sie die richtige Damenuhr

Ob Fashionwatches, Juwelenträume oder Casual Uhren – wenn Sie als Frau eine Luxusuhr kaufen möchten, gibt es einige allgemeine Punkte zu beachten. Messen Sie zunächst die Breite Ihres Handgelenkes, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welchen Durchmesser Sie tragen können. Die klassischen Uhrengrößen für Damen reichen in der Regel von 28 mm bis 33 mm, wobei der Trend auch zu größeren Durchmessern bis 38 mm geht und des öfteren auch eckige Zifferblätter bevorzugt werden. Achten Sie darauf, dass nicht nur die Breite des Gehäuses, sondern auch die Spanne von Ansatz zu Ansatz entscheidend ist. Da Passformen von Uhren sehr individuell sind, haben wir in einem separaten Artikel alle wichtigen Maße und Faktoren für die Wahl der richtigen Uhrengröße zusammengestellt. Beim Armband sollten Sie auf Funktionalität achten. Wenn Sie Ihre Uhr auch im Sommer tragen wollen, sollten Sie sich – gegebenenfalls zusätzlich – ein Armband aus Edelstahl oder ein Nato-Strap kaufen.

 

Weitere Tipps für den Kauf einer Damenuhr


  • Anpassungsfähigkeit

    Was viele Frauen nicht wissen: Viele vintage Uhren der 50er und 60er, wie beispielsweise Omega Vintage  Modelle, können mittlerweile auch als Damenuhr getragen werden. Damals wählte man das Gehäuse gerne noch eine Größe kleiner, weswegen es auch für schmalere Handgelenke sehr passend ist.

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  • Komplikationen

    Obwohl sich laut Trends für Frauen der Fokus bei Komplikationen Richtung Funktionalität verschiebt, sind insbesondere Uhren mit Mondphasen immer noch sehr gefragt. Die meisten Luxusuhren mit Komplikationen liegen im höheren Preissegment, aber wenn Sie sich bei gebrauchten Uhren umschauen, finden Sie auch erschwingliche Modelle wie zum Beispiel die Zenith Day-Date Moon Phase (Ref. 27.0050.393).

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  • Kombinierbarkeit

    Informieren Sie sich, welche Materialien und insbesondere welcher Goldtyp am besten zu Ihrer Garderobe passt und überlegen Sie, welche Uhr sich am besten in Ihre Schmucksammlung einfügt.


  • Pro Tipp: Uhrentrend Roségold

    Musste man sich früher noch damit quälen, die Uhr dem Hauttyp anzupassen, erhalten Sie mit Roségold einen guten Kompromiss. Mit seinem sanften, warmen Farbton schmeichelt Roségold so gut wie jedem Hautton. Ob Sommersprossen, helle oder olivfarbene Haut – mit Uhren wie der Omega Constellation (127.55.27.20.55.001) oder der Rolex Day-Date (Ref. 118205) müssen Sie keine Kompromisse mehr eingehen. Darüber hinaus gibt es auch Modelle, die Roségold mit einem anderen Material verbinden und sich aufgrund dieser Farbgebung besonders gut und vielseitig kombinieren lassen. So bietet beispielsweise die Longines Conquest (L2.285.5.87.7) durch den Materialmix aus Roségold und Silber viele Stylingmöglichkeiten

 

Top 5 der klassischen Damenmarken

Königlich wie Cartier

Während viele Marken erst in den letzten Jahren ihr Profil ausgearbeitet haben, um ihrer weiblichen Kundschaft entgegen zu kommen, war Cartier schon immer eine der Hausmarken für hochwertige Damenuhren-Kollektionen und belieferte sogar Königshäuser. Ob in der klassischen, quadratischen (Santos, Santos Demoiselle, Tank Américaine oder Tank Francaise) oder rundlichen Form (Baignoire, Panthère oder Ballon Bleu) – die Auswahl an Damenuhren von Cartier ist groß.


Ein goldfarbenes Cartier mit weißem ZifferblattCARTIER TANK FRANCAISE W50001R2 1840

 

Platzhirsch Patek Philippe

Kaum eine Marke hat mehr für Damenuhren getan als Patek Philippe. Man belieferte nicht nur die Königshäuser, sondern setzte sich auch für hochwertige Komplikationen ein und stellte bereits 1916 eine Damenuhr mit Minutenrepetition vor. Auch heute noch versteht es das Unternehmen, mit Serien wie der Calatrava oder der Twenty-4 Luxus für Damen zu designen.

 

Das weiße Zifferblatt eines Patek Philippe CalatravaPATEK PHILIPPE CALATRAVA 3919J


Versatilität von Rolex

Auch Rolex muss sich mit seinem Angebot an Damenuhren nicht verstecken. Mit der Lady Datejust und der Yachtmaster bietet die Marke auch femininere Varianten der Datejust oder Submariner. Wer nicht auf Diamanten verzichten möchte, kann sich von der Pearlmaster verzaubern lassen. Durch Quarz-Serien wie der Oysterquartz Datejust (z.B. Ref. 1700) und Day-Date (z.B. Ref. 19018) sowie der Cellini wird der Katalog abgerundet.


Chanel goes Keramik

Bestes Beispiel dafür, dass die Haute Horlogerie mittlerweile auch bei vielen Modelabels angekommen ist, ist die J12 Serie von Chanel. Jacques Helleu, der von 1987 bis 2003 Chefdesigner von Chanel war, gelang es, das erste Gehäuse aus Keramik herzustellen. Helleu designte die Uhr zwar ursprünglich für Herren, doch die J12 kam ebenso bei Damen sehr gut an. Auch heute ist sie als Unisex-Uhr sehr gefragt und sowohl mit Quarzwerk als auch mit Automatikwerk verfügbar.


Exklusive Automatik von Breitling

Auch Breitling bietet mit der Colt Lady (z.B. Ref. A7738811.G793.175A), Cockpit Lady (z.B. Ref. A71356) und Wings Lady (z.B. Ref. A67350) schmalere, ausgeschmückte Varianten seiner beliebten Männer-Serien. Mit der Galactic 36 Automatik (z.B. Ref. A3733012.A716.376A) lancierte Breitling 2010 eine neue Serie exklusiver Damenuhren, die durch das eigene Kaliber 37 bestechen.