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Die Welt der Luxusuhren ist gleichzeitig auch eine Welt der Superlative. Welche Uhr besitzt die höchste Ganggenauigkeit? Welche die größtmögliche Wasserdichtheit? Und: Welches Modell ist das wertvollste? Bei Watchmaster nimmt die Grand Complications 5207P-001 von Patek Philippe diesen Platz ein. In ihrer makellosen Erscheinung vereint diese Uhr einige der raffiniertesten Komplikationen, die das Uhrmacherhandwerk zu bieten hat, und macht dadurch technische Meisterschaft greifbar. Dieser Beitrag führt Sie in die Welt des exklusivsten Vintage-Modells ein, das Sie bei Watchmaster kaufen können.

 

Was macht Grandes Complications aus?

Die Herstellung komplizierter Uhren ist der Maßstab, an dem ein Unternehmen von anderen und sich selbst gemessen wird. Diese Uhrenmodelle sind ein Statement über das Können und Zusammenspiel von Design und Handwerkskunst. Trotz der fast unangefochtenen Spitzenposition in diesem Segment legt Patek Philippe die eigene Messlatte immer wieder höher, was mit Modellen wie der Henry Graves Supercomplication oder Calibre 89 zum wiederholten Male in den kompliziertesten von Hand gefertigten Uhren mündete. Uhrenexperten sprechen bei diesen Modellen auch von „Meisterwerke(n), (die) die Uhrmacherei auf die Ebene der Kunst (erheben)“. Neben der Ausreizung des geistigen und technischen Potenzials legt man bei Patek Philippe allerdings auch immer großen Wert darauf, den Innovationsgeist nicht über den Tragekomfort zu stellen. Jedes Stück der Grandes Complications ist darauf ausgelegt, neben den höchsten technischen Ansprüchen, auch denen des Geschmacks gerecht zu werden. Und zwar für mehrere Generationen.


Patek Philippe Grand Complications Ref. 5207P-001


Diesem Anspruch wird die Grand Complications 5207P-001 definitiv gerecht. Sie wurde 2008 erstmals auf der Baselworld vorgestellt und war als Nachfolger der Grande Complications Ref. 5016 lanciert, die bis dato als das Flaggschiff unter den Armbanduhren von Patek Philippe galt. Als erstes fällt das geschmackvolle farbliche Zusammenspiel des Platingehäuses mit dem handgenähten Armband aus dunkelbraunem Alligatorleder auf.  Die Flanken des Gehäuses sind mit einem unaufgeregten Relief verziert, das von Hand eingraviert wurde. Diesen subtil-eleganten Grundton greift das honiggoldenen Zifferblatt auf, indem es eine klare Übersicht und symmetrische Aufteilung in den Vordergrund stellt. Im oberen Teil befinden sich drei Fenster für die Datumsanzeige, während im unteren Teil, bei 6 Uhr, die Mondphasen, Sekunden und Schaltjahre angezeigt werden. Auf der linken Flanke des Gehäuses befindet sich außerdem ein Schalter für die Repetition. Ein leichtes Klicken genügt, um diese in Gang zu setzen. Ein simpler Vorgang, hinter dem aber die höchste Komplikation steckt, die in einer Uhr verbaut werden kann. Auf weniger Platz als auf einem Stecknadelkopf, wurden an die 250 Teile verbaut. Diese wurden in mehrwöchiger Präzisionsarbeit so aufeinander abgestimmt, dass die Bewegungen von Rädern, Nocken, Hebeln und Stiften in exakten Tönen münden, wenn kleine Hämmerchen auf die Tonfedern schlagen. Schon eine “einfache” Viertelrepetition bedarf der vollen Aufmerksamkeit der Uhrmachermeister. Die Minutenrepetition fordert nochmal das dreifache an Aufwand ein. Um die Unterscheidung zwischen Minuten, Viertelstunden und vollen Stunden zu ermöglichen, werden die Tonfedern durch biegen und feilen so justiert, dass sie in unterschiedlichen Tonhöhen erklingen. Bei der 5207P-001 erklingt erst mit einem tiefen Ton die Stunde, dann durch Doppelschläge die Viertelstunden und anschließend mit einem hohen Ton die Minutenangabe. 

Es gehört dabei wortwörtlich zum guten Ton, dass jedes Modell vom Präsidenten Thierry Stern persönlich geprüft und abgenommen wird, bevor es das Werk verlässt. Neben der hohen Komplexität dieses Mechanismus ist diese Komplikation in unserer dauerbeleuchteten Zeit eine schöne Reminiszenz an die Anforderungen, die vor Einführung des elektrischen Lichts an Uhren gestellt wurden. Der ebenfalls eingebaute, augenblickliche ewige Kalender steht der Raffinesse des Repetiermechanismus in nichts nach. Augenblicklich bedeutet dabei, dass alle Anteile der Datumsanzeige sich schlag Mitternacht in wenigen Hundertstelsekunden umschalten. Im Vergleich dazu arbeitete das 5016 Modell noch mit einem Schleppzeiger und macht das Bestreben bei Patek Philippe deutlich, die Modelle stetig weiterzuentwickeln.

Ein weiteres Highlight ist das Tourbillon, welches das Bestreben der Meister nach Ganggenauigkeit ausstrahlt, für die Patek Philippe Weltruhm genießt. Das Tourbillon ist feinmechanisches Wunderwerk, das vom Franzosen Abraham Louis Breguet erfunden wurde, um die Ganggenauigkeit von liegenden Uhren zu gewährleisten. Denn die Erdanziehungskraft wirkt sich negativ auf die Präzision aus, wenn der Schwerpunkt von Unruh und Spirale nicht im Zentrum der Unruhwelle liegen. Doch auch in den Armbanduhren wurde der “Wirbelwind” zu einem geschätzten weil besonders exklusiven Part. Auf der Rückseite der Uhr lässt sich das perfekte Zusammenspiel der Einzelteile bewundern – was das ästhetische Empfinden seiner Träger an noch einmal besonders anspricht.

Seit ihrer Vorstellung hat es natürlich noch kompliziertere Modelle gegeben, oder solche, die über mehr Verzierungen verfügen, aber genau das macht die Grandes Complications 5207P-001 aus: Sie ist ein zeitloses, elegantes Stück, das ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie von Patek Philippe mehreren Generationen von Uhrenliebhabern gut ans Handgelenk passen wird. Die limitierte Stückzahl der produzierten Modelle macht die 5207P-001 dazu noch zu einem überaus begehrten Sammlerobjekt, bei dem die Gelegenheit, ein solches erstehen zu können, fast schon selbst ein Ereignis ist.