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Edelmetalle, Edelstahl, Keramik, Perlmutt und Edelsteine sind die Grundlagen des Uhrmacherhandwerks. Wer höchste Qualität garantieren möchte, muss auch auf höchste Standards für seine verwendeten Materialien setzen. Rolex ist ein Paradebeispiel für das Streben nach Exzellenz, nicht nur was ganggenaue Uhrwerke angeht. Da es schwer ist, Zulieferer zu finden, die gleichbleibende Standards über einen längeren Zeitraum garantieren können, entschloss der Luxusuhrenhersteller sich kurzerhand, die benötigten Materialien, wenn möglich, selbst zu produzieren. Die Formeln sind natürlich geheim, die Eigenschaften der Materialien aber bekannt und machen die Rolex Uhren zu dem, was sie heute sind: die Königsklasse der Zeitmesser.


Rolex Materialien - Armband aus Oystersteel



Edelstahl Oystersteel, das Grundelement der Rolex Uhren


Oystersteel ist das wohl am häufigsten verwendete Material für Rolex Uhren. Der Edelstahl ist eine hauseigene Superlegierung und garantiert die Robustheit einer Vielzahl von Bauteilen der Schweizer Luxusuhren. Es handelt sich dabei um den Edelstahl 904L, eine Legierung, die Industriestandards erfüllt und vor allem in Chemie und Raumfahrt verwendet wird. Diese Legierung gilt als besonders korrosionsbeständig und eignet sich deshalb auch optimal für Uhren, die speziell für den Einsatz unter Extrembedingungen entwickelt wurden. Beispiele dafür sind Taucheruhren wie die Rolex Submariner oder die Rolex DeepSea, die hohem Druck und Salzwasser standhalten müssen. Ein weiteres Attribut, das Rolex Trägern bekannt sein sollte: Der Rolex Edelstahl Oystersteel lässt sich durch Polieren zu außergewöhnlichem Glanz bringen!



Rolex Materialien - Nahaufnahme einer Gelbgoldlünette mit Gehäuse und Armband aus Oystersteel



Gold: Gelbgold, Weißgold und Roségold Everose


Seit Jahrhunderten ist Gold ein wertbeständiger und umkämpfter Rohstoff, der in seiner reinsten Form in einem warmen, gelben Glanz erstrahlt und als eines der weicheren Edelmetalle gilt. Pures Gold wäre für die Verarbeitung zu Schmuck und Uhren zu weich und wird daher mit anderen Materialien vermischt, um die gewünschte Robustheit zu erhalten. Rolex verwendet 18 karätiges Gold, das zu 75% aus reinem Gold besteht und mit Kupfer und Silber vermischt wird, um den warmen Glanz des Materials zu erzeugen.

Auch Weißgold und Roségold entstehen durch die Zusetzung von Kupfer und Silber, allerdings in einem anderen Verhältnis, um andere Farben und Materialeigenschaften zu erzeugen. 18 karätiges Weißgold enthält oftmals Rhodium, das eine besondere Härte und Robustheit garantiert, Roségold hingegen beinhaltet einen höheren Kupferanteil. Die spezielle Legierung, die von Rolex hierbei verwendet wird, nennt sich Everose und hat einen warmen, nicht zu imitierenden orangefarbenen Unterton. Jeweils eine dieser Goldvarianten nutzt Rolex für eine Ihrer exklusivsten Modelle: Die Day-Date. Diese wird ausschließlich in Gold oder Platin angeboten.


Rolex Materialien - Nahaufnahme einer Lünette aus Roségold



Platin, die Königsklasse unter den Edelmetallen


Wegen seiner Seltenheit gilt Platin als das exklusivste unter den Edelmetallen. Anders als Silber ändert es nicht seine Farbe über die Zeit und ist wegen seiner Dichte besonders robust, ein Material, das Generationen überdauert. Rolex verwendet für seine Uhren eine Platin 950 Legierung, das bedeutet, das Material besteht zu 95% aus reinem Platin. Es ist vermischt mit Ruthenium, welches das prestigeträchtige Edelmetall noch härter und glänzender macht. In der Kombination aus Oystersteel mit Platin 950 entsteht Rolesium, was einzig der Rolex Yacht-Master Serie vorbehalten ist.



Rolesor, die perfekte Harmonie von Gold und Edelstahl


Rolex Materialien - Nahaufnahme eines Armbandes aus Rolesor, bestehend aus Gelbgold und Stahl



Wer sich nicht entscheiden kann, ob er eine goldene oder silberne Uhr tragen möchte, für den hat Rolex die perfekte Lösung gefunden: 1933 patentierte das Luxusunternehmen eine Kombination aus Gold und Edelstahl, die es Rolesor nannte. Die verwendeten Materialien kontrastieren, harmonieren jedoch gleichzeitig miteinander, die perfekte Kombination für jeden, der es ein bisschen auffälliger mag. Lünette, Aufzugskrone und Mittelelemente des Armbandes bestehen aus 18 karätigem Geld- oder Everose-Gold, der Mittelteil des Gehäuses und die Außenelemente des Armbandes aus Edelstahl Oystersteel. Das Jubilee Armband, welches wir unter anderem bei der Rolex Datejust finden, ist hierfür ein gutes Beispiel. Die mittleren drei, schmaleren Glieder des Armbandes stechen in Gold hervor, während die äußeren breiteren Glieder im klassischen Oystersteel bleiben. Einige Rolex Rolesor Uhren sind auch in Rolesor weiß erhältlich, hier ist ausschließlich die Lünette aus 18 karätigem Weißgold gefertigt.


Rolex Materialien - Lünette aus Weißgold



Cerachrom, das Grundelement der Professional Rolex Lünetten


Das Wort ‘Cerachrom’ setzt sich zusammen aus der ersten Silbe des englischen Worts ceramic (=Keramik) und dem Suffix chrom, das aus dem Griechischen stammt und Farbe bedeutet. Es handelt sich hierbei um die eigens von Rolex entwickelte und 2005 patentierte extrem harte Keramiklünette, die bei ausgewählten Professional Modellen eingesetzt wird. Auf Grund ihrer Materialeigenschaften wird sie besonders bei Uhren verwendet, die für den professionellen Einsatz entwickelt wurden und unter Umständen starken Umwelteinflüssen ausgesetzt sein können, wie zum Beispiel die GMT-Master II, die als Uhr für Piloten und Hobbyflieger entwickelt wurde. Auch unter besonders belastenden Bedingungen wie starkem Druck oder Umwelteinflüssen ist sie zuverlässig und robust. Selbst bei starker UV-Einstrahlung bleibt die Keramiklünette farbecht und sorgt dafür, dass Ihre Uhr Sie in entscheidenden Momenten nicht im Stich lässt. Ziffern und Graduierung werden in das Keramik eingraviert und per PVD-Verfahren mit Gold und Platin beschichtet, um eine optimale Lesbarkeit zu garantieren.


Saphirglas, besonders robust und kratzfest


Ein wichtiger Bestandteil der Uhr, der oftmals übersehen wird und nicht genug Beachtung erhält, ist das Glas, das das Zifferblatt vor Staub und Umwelteinflüssen schützt und die Uhr im wahrsten Sinne des Wortes abrundet. Glas hat zwar ein schönes Finish, ist aber für Armbanduhren aufgrund seiner Zerbrechlichkeit absolut ungeeignet. Bei den frühen Rolex Uhren wurden Scheiben aus Acryl verwendet, die zwar bruchsicher waren, aber leider auch anfällig für Kratzer. Bereits 1970 testete Rolex Saphirglas zum ersten Mal an der Rolex Oysterquartz. 1981 kam es bei der Rolex Submariner wieder zum Einsatz und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil aller Rolex Uhren. Das synthetische Glas ist kratzfest, langlebig und äußerst haltbar. Es lässt sich auf Hochglanz polieren und bietet eine Brillanz, mit der Acryl nicht mithalten kann. Der einzige Nachteil: Sollte das Glas zerbrechen, können sehr wahrscheinlich Splitter entstehen, die dem Uhrwerk schaden zufügen. Der Austausch sollte im Zweifelsfall also stets durch Rolex selbst oder einen autorisierten Shop fachmännisch durchgeführt werden.



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