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Henry Ford, Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company, sagte einst: „Der Motorrennsport begann fünf Minuten nach dem Bau des zweiten Autos.“ Vermutlich hat er damit nicht ganz unrecht. Seit jeher gehen Rennfahrer an die Grenzen des Möglichen und liefern sich halsbrecherische Wettkämpfe mit der Konkurrenz. Als logische Konsequenz entstand bald die Notwendigkeit, Zeit und Geschwindigkeit exakt zu messen. An diesem Punkt kommen die Luxusuhren ins Spiel, denn sogenannte Rennfahreruhren ermöglichen einem die Zeitmessung sogar während der Fahrt.



Luxusuhren und der Motorsport


Monza, Carrera, Daytona oder Monaco: Auf viele Motorsport-Liebhaber üben diese Worte eine magische Anziehung aus. Denn bei all diesen Namen handelt es sich nicht nur um bekannte Serien von Luxusuhren, sondern auch weltberühmte Rennstrecken, die das Herz eines jeden Rennsport-Fans schneller schlagen lassen. Ob das legendäre und gefährliche Rennen „Carrera Panamericana“ oder die Hochgeschwindigkeitsstrecke am Daytona Beach, die Orte haben alle folgendes gemeinsam: schnelle Autos und präzise Zeitmesser.

Kaum verwunderlich also, dass sich auch unter den Herstellern von Luxusuhren Freunde von Hochleistungsboliden finden, die dem ständigen Kräftemessen auf den Rennstrecken der Welt zugetan sind. So kommt es, dass ganze Uhrenserien nach den Bedürfnissen der Fahrer entwickelt und nach legendären Autorennen benannt werden.


TAG Heuer Monaco CAW2113.FC6183 Rennfahrer-Uhr mit rechteckigem Gehäuse und blauem Zifferblatt
TAG HEUER MONACO CAW2113.FC6183


Inspiriert von der Carrera Panamericana

Jack Heuer, ehemaliger Geschäftsführer des Uhrenherstellers Heuer, ist einer dieser Freunde des Motorsports. Seine Begeisterung für die Carrera Panamericana in den Straßen Mexikos veranlasste ihn zur Entwicklung der Heuer Carrera. Dabei handelt es sich um einen Chronographen, ähnlich den ebenfalls damals schon sehr beliebten Fliegeruhren, welcher es allerdings nun Rennfahrern und der Boxencrew ermöglichen sollte, die Geschwindigkeit mittels einer Tachymeterskala und ganze Rundenzeiten durch eine integrierte Stoppuhr zu messen. Als die Heuer Carrera jedoch 1963 die Bühne des Lebens betrat, sah sie sich direkt einem harten Konkurrenten gegenüber. Denn im selben Jahr, in dem Heuer die Carrera lancierte, präsentierte auch ein anderer Hersteller seinen ersten und bislang einzigen Chronographen.


Konkurrenz vom Daytona Beach

Die Rolex Daytona Cosmograph wurde bei ihrer Vorstellung offiziell als Zeitmesser für den Motorsport präsentiert und zog damit, was die Vorherrschaft im Rennsport angeht, gegen Heuer in den Kampf. Doch die Daytona hatte es anfangs schwer. Zu ihrem inzwischen legendären Ruf verhalf ihr letztendlich niemand geringeres als Motorsport-Ikone Paul Newman. Dieser trug seine Daytona über 30 Jahre lang, was zur großen Beliebtheit der Daytona beitrug und sie zu einem der begehrtesten Modelle der Marke mit den längsten Wartezeiten werden ließ.

Trotz der erbitterten Konkurrenz etablierten sich beide Hersteller in der Branche und sind bis heute eng mit ihr verbunden. Durch den großen Erfolg dieses nun nicht mehr nur auf die Fliegerei beschränkten Uhrentyps zogen viele Hersteller wie Omega nach und produzierten eigene Chronographen, welche sich ebenfalls schnell am Markt etablierten.


Rolex Daytona 116509 Edelstahl-Chronograph mit grauem Zifferblatt auf braunem Ledernotizbuch liegend
ROLEX DAYTONA 116509



Wie funktioniert die Tachymeterskala einer Motorsport-Uhr?


Wenn man sich eingehender mit Luxusuhren beschäftigt, stößt man früher oder später auf den Begriff der Tachymeterskala. Sind Sie im Besitz eines Chronographen, dann können Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über eine Tachymeterskala freuen. Diese befindet sich meist direkt auf der Lünette oder als äußerster Ring auf dem Zifferblatt. Sie gibt jenen Wert einer Stunde an, der verstrichen ist, seitdem der Sekundenzeiger auf der 12 Uhr Position stand. Auf 6 Uhr der Skala, also nach 30 Sekunden, steht die Zahl 120, da 1/120 der Stunde vergangen ist. Die Maßeinheit einer Tachymeterskala ist 1 pro Stunde. Bei der Multiplikation mit einer beliebigen Länge erhält man daher die Änderung dieser Größe pro Zeit, also beispielsweise die Kilometer pro Stunde (km/h).

Eine Tachymeterskala nimmt dem Anwender also das Dividieren der Messeinheit durch die gemessene Zeit in Sekunden sowie das anschließende Ausmultiplizieren mit 3600 Sekunden pro Stunde ab. Vereinfacht erklärt, lässt sich mit Hilfe der Skala also zum Beispiel die Geschwindigkeit eines Autos messen. Der Sekundenzeiger zeigt für eine gewisse Strecke, zum Beispiel mit einer Länge von einem Kilometer, die Geschwindigkeit an. Starten Sie die Fahrt in dem Moment, wo der Sekundenzeiger die 12 Uhr Position überschreitet, können Sie bei der Zielüberquerung mit einem Blick auf die Uhr ablesen, wie schnell Sie waren. Haben Sie für die Strecke 25 Sekunden gebraucht, sind Sie mit 145 km/h gefahren.



Die Dreifaltigkeit der Rennfahreruhren


Drei der größten Hersteller für Luxusuhren warten mit hervorragenden Zeitmessern auf, die allesamt für den Motorsport geeignet sind und das Flair der Rennstrecken an Ihr Handgelenk bringen.

  • Wie Zeus auf dem Olymp thront die Rolex Daytona auf dem Siegertreppchen der Luxus-Chronographen. Ihren Legendenstatus verdankt sie, wie zuvor bereits erwähnt, vor allem Paul Newman. Dieser bekam seine Daytona als Geschenk von seiner Frau, die den Gehäuseboden der Uhr mit den Worten „DRIVE CAREFULLY ME“ gravieren ließ. Bei einer Auktion erzielte der Zeitmesser einen unglaublichen Preis von rund 17,8 Millionen US-Dollar. Die „Paul Newman Daytona“ galt aber bereits vor der Auktion als der Heilige Gral der Uhrenwelt und hat diesen Geist unwissentlich auf die gesamte Daytona Serie übertragen.

  • TAG Heuer schickt sogar gleich drei Modelle ins Rennen um die beste Rennfahreruhr: die Carrera, die Monza und die Monaco. Jede dieser Uhren ist ein Chronograph, jedoch hat einzig und allein die Carrera eine Tachymeterskala. Dennoch haben die beiden anderen Modelle ebenfalls ihre Vorzüge. Die TAG Heuer Monza ist ein einfach gehaltener, jedoch hochgradig funktionaler Chronograph, bei dem der Sport komplett im Vordergrund steht. Bei der Monaco ist dies zwar auch der Fall, jedoch bieten die Modelle dieser Serie noch mehr Luxus. Verschiedenste Designs und ein hochwertiges Auftreten sind hier Standard und garantieren ihrem zukünftigen Besitzer ein Höchstmaß an Qualität und Motorsport-Spirit.

  • Manche kriegen einfach nie genug. Dies gilt wohl auch für Omega, denn die Rennstrecken dieser Welt scheinen nicht mehr zu reichen. Der Chronograph mit dem bescheidenen Namen „Speedmaster“ ist nämlich nicht nur auf dem Asphalt der Erde, sondern auch im Weltall anzutreffen. Eine Omega Speedmaster war es nämlich, die alle Anforderungen der NASA meisterte und am Handgelenk von Buzz Aldrin als erste Uhr auf den Mond gelangte. Heute ist die Moonwatch eines der beliebtesten Modelle der der Marke Omega und wird nicht nur in den Kreisen Astronomie-Begeisterter, sondern auch von Fans des Motorsports gefeiert.


TAG Heuer Monaco, Monza und Carrera Uhren nebeneinander in Uhrenbox mit schwarzen Lederhandschuhen
TAG HEUER MONACO, MONZA & CARRERA



Rennfahreruhren im Alltag


Motorsport-Uhren strahlen ihren ganz eigenen Charme aus. Sportlich, elegant und dadurch unendlich souverän präsentieren sie sich an den Handgelenken ihrer Träger und Trägerinnen. Ob diese selbst an großen Auto-Rallyes wie dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen oder lediglich die linke Spur auf der Autobahn nur kurz zum Überholen verwenden, ist nebensächlich. Uhren wie die Carrera und ihresgleichen lassen sich sowohl zum Maßanzug als auch zu Jeans und T-Shirt kombinieren und können durchaus als Alltagsuhr getragen werden. Wenn Sie also auf der Suche nach der einen ganz besonderen Uhr sind, sollten Sie auch Rennfahrer-Chronographen keinesfalls außer Acht lassen. Mit einem solchen wortwörtlichen Zeitmesser haben Sie in jeder Lebenslage einen kompetenten und über alle Zweifel erhabenen Partner an Ihrer Seite.