Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen zu Ihren Opt-out Möglichkeiten.
Win a Rolex at Watchmaster.com

Alain Silberstein

Avantgardistischer Außenseiter und innovativer Vordenker - keine Marke steht so für ihren Schöpfer wie Alain Silberstein. Entdecken Sie ein außergewöhnliches Sortiment, das seinesgleichen sucht.

Verkaufen Sie Ihre Alain Silberstein

Verkaufen Sie ihre alte Uhr bei Watchmaster und profitieren Sie von Preisen, die bis zu 50% über dem Marktdurchschnitt liegen.

Verkaufen Sie Ihre Uhr

Entdecken Sie Alain Silberstein Kollektionen

Alain Silberstein Uhren kaufen - Lassen Sie sich von der Farbvielfalt verführen

Einige Dinge, worauf Sie beim Onlinekauf einer Alain Silberstein achten sollten

Suchen Sie eine Alain Silberstein Luxusuhr? In unserem Onlineshop finden Sie sowohl neue als auch vintage Modelle, die aktuellsten Kollektionen oder zertifiziert gebrauchte Alain Silberstein zu vergleichbar günstigen Preisen. Alle bei uns verkauften Zeitmesser werden von uns individuell geprüft und mit einem Echtheitszertifikat versehen, damit Sie sich bei Ihrem Kauf immer sicher fühlen können. Sie haben bereits eine Alain Silberstein gefunden? Zahlen Sie einfach und sicher mit Kreditkarte oder finanzieren Sie Ihren Favoriten langfristig per Ratenzahlung. Informieren Sie sich auf unserer Website welche Zahlungsmöglichkeit am besten zu Ihnen passt. Bei Fragen und Anregungen steht Ihnen natürlich stets unser freundlicher und kompetenter Kundenservice zur Verfügung.

Übersicht über die Kollektionen von Alain Silberstein

Farbenprächtig, geometrisch komplex, innovativ und definitiv ein Statement - Alain Silberstein kreierte mehrere Kollektionen, die in der Uhrenwelt noch immer ihresgleichen suchen. Den Anfang machte seine “Kronos-Kollektion”, bestehend aus Kronos-Classic und Kronos-Bauhaus, die seinen Stil etablierte und ihn in der Uhrenwelt bekannt machte. Die “Alligator-Kollektion” war ambitionierter als Kronos und fügte den bunten Zifferblättern, die u.a. auch an die Streetart von Keith Haring erinnern, passende Armbänder hinzu. Diese wurden auch bald in verschiedenen extravaganten Materialien wie Pelz oder Gummi angeboten. Wer es einen Touch klassischer will, wird in der “Bolido Kollektion” fündig, die Silbersteins Farbwut in einem Gehäuse aus Stahl und Titanium bändigt und mit Diamanten veredeln. Silberstein, immer der Entdecker, hat auch eine Kollektion für den trendsicheren Wanderer, wobei die Uhren nicht wirklich für den Berg gemacht wurden. Die “Karavan-Kollektion” bietet zwei kleinere Uhren zum Preis für eine. Zusammengehalten und verbunden mit einem Stahlbügel erlauben sie Silberstein, mit farblichen Dualitäten zu spielen und Uhren für spezielle Events wie z.B. den Valentinstag zu entwerfen.

Die besten Gründe, eine Alain Silberstein Uhr zu kaufen

  • Avantgardistisches Design im Bauhaus-Stil
  • Weltweite Bekanntheit
  • Die Uhr für Visionäre und Meinungsführer
  • Jedes Modell besitzt einen individuellen Charakter und Geschichte
  • Zahlreiche limitierte Editionen machen jede Silberstein zum Sammlerstück

Was kostet eine Alain Silberstein Luxusuhr?

Alain Silberstein Bolido (Referenz: ETA 2892-2)
Gebraucht ca. 4.870€ (2001)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmal: Automatikwerk, Sichtboden, Stahlarmband, Strichindizes

Alain Silberstein Chrono Bauhaus (Referenz: LWO5100)
Gebraucht ca. 3.910€ (1999)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmal: Chronometer, Sichtboden, rotes und blaues Lederarmband

Alain Silberstein Kronomarine (Referenz: VALJOUX 7751)
Gebraucht ca. 4.890€ (2005)
Material: Edelstahl und PVD
Hauptmerkmal: Chronometer, Automatikwerk, Sichtboden, limitierte Auflage

Alain Silberstein Pavé Smileday Cuir Square White (Referenz: S VS/22A)
Neu ca. 4.600€
Material: Krokodilleder
Hauptmerkmal: Gehäuse und Armband aus weißen Krokodilleder, rotierende Smileyfaces

Alain Silberstein Volante Cloisonne Enamel Tourbillon
>Neu ca. 80.000€
Material: Edelstahl
Hauptmerkmal: Handaufzug, emailliertes Zifferblatt, Tourbillon, Sichtboden

Alain Silberstein: Farbenprächtiges Enfant terrible

Nur wenige Luxusuhrenmarken sind auch noch nach gut drei Jahrzehnten seit ihrer Gründung so mit der Philosophie und den Visionen von ihrem Gründer verbunden wie Alain Silberstein. Silberstein begann als Architekt, ehe er in den 80er Jahren von Paris nach Besançon zog, damals wie heute die französische Uhrenmetropole. Er wurde schnell von der Nostalgie angesteckt und begann, nebenher seine ersten Uhren zu designen. Inspiriert durch Swatch und die Offenheit des Marktes für neue Fashionstandards, probierte auch Silberstein schnell gewagtere Designs aus. Als er über die Jahre mehr und mehr an den kreativen Kompromissen frustrierte, die er in seinen Auftragsarbeiten eingehen musste, beschloss er schließlich in 1987, zusammen mit seiner Frau eine eigene Marke einzuführen.

Sein Background machte ihn zusammen mit seinen ikonoklastischen Visionen schnell zum Außenseiter und Enfant terrible. So setzte er bald nach seiner Gründung auf mechanische Uhren und richtete sich dabei bewusst gegen den Luxusuhrenmarkt, der durch die Quarzkrise aufgeschreckt ebenfalls zügig auf Quarz umstellte. Allerdings war er nicht alleine in seiner Philosophie, sondern wurde Teil einer Bewegung, die auch Jean-Claude Biver mit Blancpain, Gerd-Rüdiger Lang mit Chronoswiss und Rolf Schnyder mit Ulysse Nardin einschloss. Die Zeit sollte ihnen Recht geben und sie schon bald als wichtigen Bestandteil des mechanischen Revivals feiern.

Während diese Marken aber versuchten, die Ernsthaftigkeit in die Haute Horlogerie zurückzubringen und einen Boom in Komplikationen starteten, rebellierte Silberstein auf seine eigene Art - mit Primärfarben und geometrischen Details an überraschenden Stellen. Silberstein wollte für seine Träger Kunst sein, orientierte sich aber mehr an Bauhaus als Barock.

In den 20er Jahren wollte Bauhaus die verschiedenen Kunstsparten (Architektur für bildende Kunst, Handwerk für angewandte Kunst, und Malerei für darstellende Kunst) verbinden, um sie so vor der umgreifenden Industrialisierung zu retten. Räume erstrahlten in ausdrucksstarkem Rot, Gelb oder Blau, die Designs waren avantgardistischer und wagten es, mit Standards zu brechen. Die Parallelen zu seiner eigenen Marke waren nicht nur für Silberstein ersichtlich, auch auf dem Markt stießen seine Uhren auf große Resonanz und polarisieren seitdem Uhrenethusiasten weltweit.

Silberstein achtete allerdings darauf, immer lokal statt global zu denken. Wo Nachfrage war, war bald auch Silberstein und so begann beispielsweise ein jahrelanger kreativer Austausch mit dem japanischen und chinesischen Markt und deren Kultur, der schließlich zu der Chinese Zodiac-Serie und dem Steel Automatic Dragon Modell führte. Dieses feierte in seinem gestickten Zifferblatt die Fusion aus europäischer und chinesischer Stickkunst und zudem mit dem Fünf-Klauen-Drachen das chinesische Jahr des Drachens.

Individualismus und Innovation: Der Stil Silbersteins

Auf Nachfrage würde sich Silberstein zuerst als Designer vorstellen, dann als „Architecte Horloger“. Dementsprechend lag sein Fokus anfangs vor allem darauf, das klassische, konservative Design, das den Luxusuhrenmarkt regierte, aufzusprengen. Statt Datumsanzeige hatten seine iKrono-Modelle „SmileDays“ jedem Tag ein anderes Emoticon zugeordnet wurde. Die „Zeiger“ waren kleine, poppige, geometrische Wunder und schlängelten sich elegant verbogen oder als blockig-bunte Dreiecke über das Zifferblatt. Silberstein experimentierte bald auch mit Materialien wie Fell, Plastik, oder Gummi, um seinen Zifferblättern, Gehäusen und Armbändern den notwendigen Kick zu geben - alles war erlaubt und konnte bald auch schon in allen erdenklichen Farben produziert werden. Diese Verbindung aus dem Mondänen und dem Luxuriösen fand ihren Höhepunkt im “Sakrileg“. Für dieses Modell verwendete Silberstein als erster Hersteller Diamanten, die er in einfachen Stahl setzte.

Über die Jahre öffnete sich Silberstein und begann, sich ebenfalls für Komplikationen zu interessieren. Unter dem Titel „Kinetische Kunst“ lancierte er eine limitierte Auflage von 16 verschiedenen Tourbillons, die durch die mittlerweile stillgelegten Progress-Werke angetrieben wurden. Sein 20-jähriges Jubiläum wiederum feierte er mit einer Rückkehr zu seinen Anfängen und der Marine Krono 20, die neben den gewohnten Farben und dem Design im gebürsteten Titaniumgehäuse und TechnoTime-Werken aufwartete.

Alain Silberstein war es dabei immer wichtig, unabhängig zu arbeiten und stellte damit ein wichtiges Gegenbeispiel zu den Konglomeraten (Swatch, Richemont, LVMH) oder privat geführten Luxusmarken wie Rolex dar. Silberstein lebte Individualität und wurde damit direkter Vorreiter von kontemporären Ikonen wie Parmigiani Fleurier oder Franck Mulller. Seine Uhren wurden in überschaubarer Stückzahl produziert und oft als limitierte Auflage veröffentlicht, was sie dank ihrer Wertstabilität zu begehrten Sammlerstücken machte. Dies verschärfte sich nochmal, als Alain Silberstein 2012 überraschend Konkurs anmelden musste.

Das Aus für seine Marke bedeutete aber nicht, dass Silberstein vom Markt verschwand. Er kollaborierte mit dem von Maximilian Büsser gestarteten MB&F Kollektiv, das sich auf (retro)futuristisches Design und horologische Maschinen spezialisierte. Silberstein designte die HM2.2 Black Box Performance Art und später die LM1 Silberstein, die sein typisches Design als Gunmetal weiterdachte und die Bauhausfarben auf kühlen Stahl und Titanium stoßen ließ. Für Silberstein folgten weitere Kollaborationen unter anderem auch mit Romaine Jerome, doch stets lautete das Versprechen, wieder mit der eigenen Marke zurückzukehren.

Silberstein lieben, heißt, in großen Gesten denken

Frei nach dem Firmenmotto “Le vrai bonheur est d’avoir sa passion pour métier.” (“Wahres Glück ist es, seine Passion als Profession zu haben.”) stimmt Alain Silberstein nichts glücklicher, als eine emotionale Verbindung zwischen Uhr und Träger herzustellen. „Uhren sind einsame Objekte, die das Persönlichste messen, was wir haben: Unsere Zeit.“, resümiert Silberstein in einem Interview. Silberstein liebt es, über seine Uhren zu sprechen, doch neben den zwei Grundpfeilern des Marketings - Innovation und Qualität - setzt er einen verstärkten Fokus auf Service und den konstanten Kontakt mit seinen Kunden. So stellte er 2012 sicher, als er Konkurs anmelden musste, dass alle seine Servicecenter langfristig mit Ersatzteilen ausgerüstet sind. Seine Fans und Träger sieht Silberstein als Meinungsführer, sicher in ihrem Geschmack und fokussiert auf ihre Visionen.
Abonnieren Sie unseren Newsletter: