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Bulova Uhren

1875 vom böhmischen Immigranten Joseph Bulova gegründet, ist die Marke heute vor allem für die erste elektronische Uhr bekannt: die Accutron. Besonders aber in den 40er Jahren war Bulova auch dank seines Marketings eine der bekanntesten Uhrenmarken der USA. 2008 wurde Bulova von der japanischen Marke Citizen gekauft.  Mehr

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Bulova: Amerikas horologisches Gedächtnis


3 Gründe für den Kauf einer gebrauchten Bulova Uhr


  • Eine der geschichtsträchtigsten amerikanischen Uhrenmarken
  • Vordenker und Revolutionäre auf dem Gebiet der Quarzuhren
  • Die Kollektionen von Bulova decken sowohl preisgünstige Einsteigermodellen als auch High-End Versionen


Aktuelle Kollektionen von Bulova in der Übersicht



  • 2016 lancierte Bulova mit der Curv Serie die weltweit ersten Chronographen mit gebogenem Uhrwerk. Die Beugung des Uhrwerk bedeutet technische Herausforderung und höherer Tragekomfort zugleich. Im Inneren schlagen die neuen Quarzwerke, die mit der Precisionist Kollektion eingeführt wurde.

  • Wie der Name schon andeutet, strebt die Precisionist Kollektion nach mehr. Mit einer Frequenz von 262 Schlägen pro Sekunde ist das Werk mit dem E-förmigen Quarzkristall eines der präzisesten auf den Markt. Das verschleppte Nachziehen des Sekundenzeigers sucht man hier vergebens.

  • Bulova ist ohne Frage eine der wichtigsten amerikanischen Uhrenmarken und schon länger im Gedächtnis und der Antrieb der nationalen Haute Horlogerie. Mit der Archive Serie erweckt man die eigene lange Geschichte neu zum Leben.

  • Die Marine Star ist Bulovas Taucheruhenkollektion und erfrischt mit ihren Farbspritzern jedes Handgelenk. Ausgewählte Modelle sind ebenfalls in Duramic erhältlich - eine von Bulova entwickelte Verbindung aus Nylon und Keramik.

  • Seit 1917 entwirft Bulova auch Uhren für Damen. Die Rubaiyat Kollektion erhielt ihren Namen direkt von Bulovas erster Damenuhr. Sanfte Goldtöne und dezent positionierte Diamanten wissen auch noch 2019 zu überzeugen!


Immer am Puls der Zeit: Die Geschichte von Bulova


Von der Firmengründung bis zur ersten Damenkollektion


Bulova ist eine amerikanische Uhrenfirma, die 1875 von Joseph Bulova, einem 23-jährigen, böhmischen Immigranten, in New York City gegründet wurde. Bulova machste sich zunächst als Uhrmacher selbstständig und ließ Uhrwerke aus der Schweiz importieren und in selbst gefertigte Gehäuse einbauen. Daraus resultierte um 1912 die Gründung einer eigenen Firma in Biel in der Schweiz, die Uhrenteile und Uhrwerke mit Steinen herstellte, die im Anschluss nach New York City verschifft wurden. Diese wurden in den selbst gefertigten Gehäusen verbaut und in Woodside und Flushing verkauft. Die Firma in Biel wurde von Josephs Sohn Arde geleitet, ausgebaut und man produzierte vermehrt Armbanduhren.

1919 wurde die erste Kollektion von Bulovas Herrenarmbanduhr mit Uhrsteinen eingeführt. Bulova wurde schnell für seine Visionen bekannt und es wurde 1923 der Firmenname Bulova Watch Company, Inc. eingeführt. Sowohl die Herstellung und Wartung einer Uhr bedurfte zur damaligen Zeit geschulte Handarbeit. Bulova begann damit, seine Uhren in einer komplett standardisierten Produktion zu fertigen, so dass jedes Uhrenteil exakt nach Standard gefertigt wurde. Bei einer anfallenden Uhrenreparatur konnte so das zu reparierende Uhrenteil mit dem gleichen Teil jeder anderen Uhr desselben Uhrenmodells ausgetauscht werden. Dies revolutionierte die Uhrenreparatur und den Service und brachte Bulova sinkende Preise und einen hohen Umsatzzuwachs.

Um 1924 lancierte Bulova seine erste Kollektion reiner Damenuhren, wobei die Modelle bereits mit Diamanten auf dem Zifferblatt oder Gehäuse verziert waren. Die Präsentation der ersten Kollektionen lockte wiederum neue Marketingstrategien hervor, die Rekorde setzen sollten.


„Million Dollar“: Vorreiter bei Marketingkampagnen


Bulova war schon immer am Puls der Zeit und interessiert in die technischen Neuerungen und sendete 1926 Amerikas erste Radiowerbung: „At the tone, it’s 8 PM, B-U-L-O-V-A Bulova watch time“. 1931 betrieb Bulova als erste der Uhrenindustrie eine „Million Dollar“ Werbekampagne und produzierte 1941 die weltweit erste Fernsehwerbung. Hierbei wurde eine Minute lang ein Bild einer Uhr von Bulova und eine Landkarte der USA in einem Werbespot gezeigt, wobei eine Stimme aus dem Off sagte: „America runs on Bulova Time“.


Joseph Bulova School of Watchmaking


Soviel Wissen muss natürlich weitergegeben werden und so gründete Arde Bulova 1945 die Joseph Bulova School of Watchmaking, die auch eine Wohltätigkeitsfunktion einnahm und in der Kriegsversehrte im Uhrmachen ausgebildet wurden. Die Schule kostete kein Geld und jede Ausbildung war an einzelne Bedürfnisse angepasst. Dennoch sollte jeder Schüler am Ende Uhrenreparaturen aller gängigen Uhren vollbringen können, einschließlich komplizierter Automatikwerke, Kalender, Chronographen, elektrische Werke und die neu entwickelten Akkutron-Uhren. Der Wohltätigkeitsaspekt wurde mit der Zeit immer präsenter, bis die Schule ausschließlich der Rehabilitierung diente und in den 50er Jahren auch zivile Versehrte aufnahm. Die Schule half auch dabei, den Rollstuhlsport in den USA bekannt zu machen. 1993 wurde sie geschlossen.


Die Entstehung der Akkutron Uhr


Die 60er Jahre standen besonders im Zeichen der Akkutron (Stimmgabel-) Uhren. Der Vorläufer der Quarzuhren wurde bereits 1948 von Max Hetzel erfunden, es sollte allerdings bis 1960 dauern, bis sie serienmäßig verkauft wurde. Das Besondere? Die Akkutron wurde statt einer Unruh mit einer Stimmgabel ausgerüstet. Dies führt auch zu ihrer hohen Genauigkeit. Mit einer Ganggenauigkeit von zwei Sekunden pro Tag stach die Akkutron alle mechanischen Uhren aus.

 Dank ihrer Präzision konnte sich die Akkutron sogar im Weltraum beweisen. Sei es in den Kapseln des Gemini-Programms oder in der Mondfähre der Apollo-Mission – die Akkutron war bei der NASA heiß gefragt. Dies führte zu einem rasanten Anstieg in ihrer Popularität und ihren Verkaufszahlen, sodass 1972 bis zu vier Millionen Exemplare verkauft wurden.

Der Nachteil der Akkutron Uhr lag in ihrer Feinheit. Der Mechanismus war so komplex und fein verarbeitet, dass er nur unter dem Mikroskop eingestellt und repariert werden konnte. Aufgrund der Patente konnte Max Hetzel unter Mithilfe des CEH (Centre Electronique Horloger) das Nachfolge-Kaliber ESA 9162 „Swissonic“ konstruieren, das in den 70er Jahren von zahlreichen Schweizer Uhrenfirmen verwendet wurde.

Bulova wurde 1979 Teil der Loews Corporation und blieb weiterhin innovativ. Mit der Akkuquartz produzierte die Firma u.a. seine erste Quarzuhr oder die bis dahin dünnste Wanduhr. Durch smartes Marketing blieb man auch weiterhin im amerikanischen popkulturellen Gedächtnis verankert und feierte mit dem neuen Jahrtausend auch seinen 125. Geburtstag. 2008 wurde Bulova von der japanischen Marke Citizen übernommen, was jedoch dem Innovationsgeist nichts antun konnte – 2016 lancierte man beispielsweise den ersten Chronograph mit einem gebogenen Uhrwerk.

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