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Omega Railmaster

Lernen Sie mit der Omega Railmaster eines der geschichtsträchtigsten Modelle kennen, das Magnetfeldern bis zu 1.000 Gauß trotzt. Die Railmaster ist eine Uhr für Sammler und alle, die es werden wollen.  Mehr

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Omega Railmaster Uhren kaufen – neu, vintage oder gebraucht


Die Omega Railmaster hatte nicht die Karriere wie beispielsweise ihr Schwestermodell, die Seamaster. Ihr klassisches Design und der Hang zum Understatement brachte sie noch nicht auf die Leinwand oder gar an das Handgelenk eines Superspions. Wer die Railmaster trägt, trägt sie vor allem wegen ihrer geschichtsträchtigen und unterschätzten Vergangenheit und nicht, um ein Statement zu setzen. Sie ist der Underdog in Omegas Master-Trilogie, was ihre Fans nur noch mehr für sie brennen lässt.

Im Watchmaster Sortiment gibt es einige Modelle der Omega Railmaster zur Auswahl – neu, vintage und gebraucht mit Zertifikat. Sobald Sie Ihr Traummodell gefunden haben, stehen Ihnen vielfältige Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Bevorzugen Sie eine Teilzahlung in kleinen Raten? Dann können Sie sich auch dafür entscheiden, Ihre Omega Railmaster zu finanzieren. Unser Kundenservice steht Ihnen jederzeit beratend zur Seite und beantwortet gerne Ihre Fragen.


Von Krone bis Zifferblatt: Der Wert der Railmaster liegt im Detail


Wie bei vielen beliebten Serien liegt auch der Wert von Omega Railmaster Uhren im Detail. Das antimagnetische Gehäuse blieb den meisten Modellen erhalten, wobei nur die Neuauflage der Railmaster aus dem Jahr 2003 auf dieses Feature verzichtet. Das Zifferblatt mit seinen vier römischen Ziffern und den typischen Dreiecken durchlief in den Sondermodellen verschiedene Designs, bevor sie zu ihrem 60-jährigen Jubiläum zu ihrem Ursprung zurückkehrte. Ein weiterer kritischer Punkt ist dabei die Krone mit dem kleinen, an den Mercedes-Stern erinnernden Symbol innerhalb des Omega Logos. Wie die ursprüngliche Seamaster hat auch die Railmaster keine eindrehbare Krone. Stattdessen presste sich die Krone bei steigenden Wasserdruck immer stärker gegen die Dichtung. Das Modell von 2003 wiederum besitzt eine Krone, die sich nach Innen verschrauben lässt.


Modelle und Preise der Omega Railmaster


  • Bestreiten Sie Ihren Alltag locker, leger und souverän mit der Omega Railmaster (Ref. 220.12.40.20.01.001) am Handgelenk. Diese Railmaster kommt mit Retro-Blatt und Gewebearmband im angesagtem Vintage-Look, ohne dabei jedoch tatsächlich alt zu sein. Ganz im Gegenteil: Für 3.200 € erhalten Sie nicht nur eine Uhr, die den Antimagnetismus der Rolex Milgauss um das 15-fache in den Schatten stellt, sondern zudem einen exquisiten Zeitmesser aus dem Jahr 2018 in sehr gutem Zustand, inklusive der original Box und Papiere.

  • Klassich, klassischer, die Omega Railmaster (Ref. 2503.52.00). Mit diesem Zeitmesser am Handgelenk überwinden Sie kurzlebige Trends und beweisen, dass Stil manchmal eben doch käuflich ist – und zwar für gerade einmal 2.800 €. Ein 39,2 mm großes Edelstahlgehäuse mit schwarzem Zifferblatt und Sichtboden mit Blick auf das Automatikwerk wird hier durch ein braunes Lederarmband mit Faltschließe ergänzt.

  • Mit 49,2 mm ist diese Uhr zwar um einiges größer als die vorangegangenen Modelle, dennoch schmiegt sich die Omega Railmaster (Ref. 2806.52.37) aber geschmackvoll ans Handgelenk. Mit einer kleinen Sekunde auf dem Zifferblatt, einer roten Naht auf der Innenseite des schwarzen Lederarmbands und einem Saphirglasboden über dem Handaufzugskaliber ruft dieses Modell aus dem Jahr 2009 einen Preis von 3.150 € auf.

  • Mit einem Gehäusedurchmesser von 40 mm sowie Gehäuse und Armband aus Edelstahl stellt Omega mit der Railmaster (Ref. 220.10.40.20.01.001) einen echten Allrounder bereit. Das Automatikkaliber und Zifferblatt im Retro Look sorgen für echte Alltagstauglichkeit, auch wenn man bei diesem Modell ein Datumsfenster vergebens sucht. Einige Modelle aus zweiter Hand können Sie bereits ab einem Preis von gerade einmal 3.500 € erstehen.

  • Understatement par excellence können Sie mit der Omega Railmaster (Ref. 2502.52.00) erfahren. Edelstahlgehäuse und -armband, Automatikwerk, schwarzes Zifferblatt und leuchtende Zeiger und Indizes. Gebraucht kriegen Sie dieses Exemplar bereits ab 3.300 €.


Die Geschichte der Omega Railmaster – eine Uhr für Wissenschaftler und Ingenieure


Wie auch ihre Schwestermodelle, die Seamaster und die Speedmaster, ist die Railmaster Teil von Omegas Master-Trilogie, die 1957 neue Standards setzte. Während die Seamaster neue Maßstäbe für Taucheruhren legte und die Speedmaster sich auf den Rennstrecken dieser Welt etablierte, wurde die Omega Railmaster mit der Referenznummer CK2914 speziell für Elektroingenieure und Wissenschaftler konstruiert. Die Railmaster steht den anderen beiden Serien dabei technisch in nichts nach. Das herausstechende Detail ist der faradaysche Käfig, der vor Magnetfeldern bis zu 1.000 Gauß abschirmt. Ein faradayscher Käfig wird durch eine allseitig abgeschlossene Hülle gebildet, die aus einem elektrischen Leiter besteht und somit abschirmend wirkt. Um diesen Käfig herzustellen, arbeitete Omega mit einer Weicheisenplatte auf der Gehäuserückseite und gestaltete das Zifferblatt dicker – von den branchenüblichen 0,4 mm auf 1 mm.

Warum das ganze? Magnetfelder können für Uhren gefährlich werden. Der tatsächliche Schaden, den sie verursachen, wird allerdings meistens leicht übertrieben dargestellt. Kritisch wird es für die Zeitmesser erst, wenn die Magnetfelder eines der fragilsten und wichtigsten Teile einer Uhr angreifen: die Unruhfeder. Sie können die Schwingungsfrequenz einer Uhr verändern, was zu einem Genauigkeitsverlust führt. Dies bewirkt besonders bei Luxusuhren oft einen hohen Wertverlust.

Als die Omega Railmaster auf den Markt kam, hatten sich bereits andere Unternehmen an einer Lösung des Magnetfeld-Problems versucht. Rolex veröffentlichte 1954 die Milgauss (Ref. 6541), während IWC die Ingenieur (Ref. 666) vorstellte. Omega entwickelte 1952 die ersten Prototypen, als das Unternehmen eine antimagnetische Uhr für die British Royal Air Force herstellte, und folgte diesem mit einer Uhr für den kanadischen Markt, der Referenz 2777-2. Diese gilt als offizieller Vorgänger der Railmaster.


Sondereditionen der Omega Railmaster


Keine von Omegas Master Serien hat so viele interessante Sondermodelle wie die Railmaster. Omega probierte mehrere Modelle aus, die sich an sehr spezifische Berufsgruppen richteten und jeweils nur für kurze Zeit produziert wurden. Denn wie die meisten Sammler wissen: Eine Uhr mit interessanter Geschichte und kleiner Auflage ist meist eine sehr gute Investition.

  • Das erste dieser Modelle ist die Railmaster Railroad Official Standard, die in den frühen 60ern für Zugführer der Canadian Pacific Railway konstruiert wurde. Die antimagnetischen Eigenschaften blieben, aber das Design passte sich an die Bedürfnisse des Berufs an. Das Zifferblatt der Ref. ST 135.005 ist komplett in Weiß gehalten und die für Omega typischen Dreiecke, die die Stunden markieren, wurden durch schwarze Punkte abgelöst. Omega wurde allerdings vom Uhrenhersteller Ball, der auf Eisenbahnuhren spezialisiert war, wegen Patentverletzungen verklagt und musste die Produktion schließlich einstellen. Dadurch war das erste Sammlerstück in der Railmaster Serie geboren. Gebraucht sollten Sie etwa mit 2.300 € rechnen.

  • Die Omega Seamaster Railmaster wurde exklusiv für die Pakistanische Luftwaffe PAF hergestellt. Die Theorie dazu lautet wie folgt: Als die Rajas Britisch-Indien, Pakistan und Bangladesch kontrollierten, wurde alles verurteilt, was mit der Eisenbahn in Verbindung stand, da die Zugführer als Diener des Britischen Weltreiches angesehen wurden. Als man Omega den Auftrag gab, Uhren für die Luftwaffe zu designen, wollte man deshalb nicht, dass auf dem Zifferblatt Railmaster stand. So nahm Omega das Railmaster Modell, setzte aber das Zifferblatt einer Seamaster ein. Die Modelle der Ref. 135004-63 sind äußerst selten und werden alle ab 12.000 € gehandelt.

  • Noch exklusiver als das vorherige Modell ist eines, welches für die Peruanische Luftwaffe FAP (Fuerza Aérea del Perú) produziert wurde und als Omega Railmaster Flightmaster bekannt ist. Das Besondere an diesem Modell ist, dass es entstand, bevor Omega seine Flightmaster Serie lancierte. Die Modelle der Ref. CK 2914 FAPwerden in derselben Preisklasse wie die Omega Seamaster Railmaster gehandelt, wobei Preise meist erst auf Anfrage genannt werden.

  • 1963 wurde die Produktion der Railmaster zum ersten Mal eingestellt. Als Omega allerdings seine Co-Axial-Hemmung präsentierte, wurde auch die Railmaster mit dieser ausgestattet und 2003 neu aufgelegt. Das Design blieb bis auf einen Sichtboden erhalten, die Funktionen wurden aber um ein Chronometer erweitert. Überraschenderweise wurde das antimagnetische Gehäuse abgelegt, was ein Novum in der Reihe bleibt. Die Serie verkaufte sich nicht wie erwartet, sodass Omega sie 2012 wieder vom Markt nahm. Gebraucht sind die Modelle aus dieser Zeit wie die Ref. 2802.52.37 oder die Ref. 2512.52.00 bereits für um die 3.000 € erhältlich.

  • 2017 feierte die Railmaster ihr zweites Revival. Auf der Baselworld enthüllte Omega die auf 3.557 Stück limitierte Railmaster 60th Anniversary Trilogy 1957 Limited Edition 220.10.38.20.01.002. Ihre Größe und ihr Design sind exakt an die Railmaster aus dem Jahr 1957 angepasst. Die neue Version ist jedoch mit einem neuen Uhrwerk, dem Omega Kaliber 8806, ausgestattet. Durch das Silizium, das in die Hemmung eingebaut wurde, ist sie bis zu 15-mal resistenter gegen Magnetfelder als das Original. Neu kostet die Uhr ca. 5.500 €, während gebrauchte Modelle bereits ab 3.200 € erhältlich sind.



Weitere interessante Serien


  • Omega bietet mit der Seamaster eine ganze Kollektion von herausragenden Taucheruhren. Besonders die Omega Seamaster 300M mit ihrem klassischen Design und Zifferblatt mit Wellenlogo hat sich schnell an den Händen der Stars und als treuer Sidekick von James Bond etabliert und wurde seitdem unter anderem auch als Chronograph wiederveröffentlicht.

  • Wer lieber auf klassisches Understatement setzen will, sollte zu einer Omega De Ville greifen. Die De Ville erhalten Sie mit Gehäusen aus Rotgold, Sednagold oder Edelstahl und können je nach Belieben mit diversen Features wie einem Chronographen, Datumsanzeige oder Jahreskalender erworben werden.

  • Weniger bekannt ist, dass Omega ebenfalls eine lange Tradition in der Herstellung von Damenuhren innehat. Mit ihren vier Klauen, zwei davon auf 3 und zwei auf 9 Uhr, und dem goldenen Stern auf 6 Uhr hat sich die Omega Constellation Ladies schnell optisch im Sortiment von Omega abgesetzt. Die Gehäuse aus Edelstahl oder luxuriösen Goldkombinationen sind hier sehr schmal gehalten und bereits in 22,5 mm erhältlich. Nach Wunsch können Sie die Lünette ihrer Constellation auch mit Edelsteinen funkeln lassen.

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