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Omega Railmaster

Lernen Sie mit der Omega Railmaster eine der geschichtsträchtigsten und vielleicht unterschätztesten Serien kennen - eine Uhr für den Sammler und alle, die es werden wollen.  Mehr

Omega Railmaster
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Omega Railmaster kaufen - Ein Verführer mit vintage Charme

Eine Uhr für Wissenschaftler und Ingenieure: Die Geschichte der Omega Railmaster

Wie auch die Seamaster und die Speedmaster ist die Railmaster Teil von Omegas Master-Trilogie, die 1957 neue Standards setzte. Während die Seamaster neue Maßstäbe für Taucheruhren setzte und die Speedmaster sich auf den Rennstrecken der Welt etablierte, war die Railmaster mit der Referenznummer CK2914 speziell für Elektroingenieure und Wissenschaftler konstruiert. Klingt erstmal wenig abenteuerlich, aber die Railmaster hängt ihren Schwestermodellen technisch in nichts nach. Das herausstechende Detail ist dabei der faradaysche Käfig, der vor Magnetfeldern bis zu 1000 Gauß abschirmt. Ein faradayscher Käfig wird durch eine allseitig abgeschlossene Hülle gebildet, die aus einem elektrischen Leiter besteht und somit abschirmend wirkt. Um diesen Käfig herzustellen, arbeitete Omega mit einer Weicheisenplatte auf der Gehäuserückseite und verdickte das Zifferblatt von den branchenüblichen 0.4 mm auf 1 mm.

Magnetfelder können gefährlich für Uhren sein. Der tatsächliche Schaden, den sie verursachen, wird allerdings meistens leicht übertrieben dargestellt. Tödlich für die Zeitmesser wird es erst, wenn die Felder eines der fragilsten und wichtigsten Teile einer Uhr angreifen: Die Unruhfeder. So können Magnetfelder an ihr ziehen und so die Schwingungsfrequenz einer Uhr verändern, was zu einem Genauigkeitsverlust führt. Dies bewirkt besonders bei Luxusuhren oft einen hohen Wertverlust. Als die Railmaster auf den Markt kam, hatten sich bereits andere Marken an einer Lösung dieses Problems versucht. Rolex veröffentlichte 1954 die Milgauss (Ref: 6541), während IWC sich mit der Ingenieur (Ref: 666) probierte, durchzusetzen. Omega entwickelte 1952 die ersten Prototypen, als sie eine antimagnetische Uhr für die British Royal Air Force herstellte, und folgte diesem mit einer Uhr für den kanadischen Markt (Ref: 2777-2), die als offizieller Vorgänger der Railmaster gilt.


Kronen bis Zifferblättern: Der Wert der Railmaster liegt im Detail

Wie bei vielen beliebten Serien liegt auch der Wert der Railmaster im Detail. Das antimagnetische Gehäuse blieb den meisten Modellen erhalten, wobei nur die Neuauflage der Railmaster in 2003 auf dieses Feature verzichtet. Das Zifferblatt mit seinen vier römischen Ziffern und den typischen Dreiecken durchlief in den Sondermodellen (siehe unten) verschiedene Designs, ehe sie zu ihrem 60-jährigen Jubiläum zu ihrem Ursprung zurückkehrte. Ein weiterer kritischer Punkt ist dabei die Krone mit dem kleinen Mercedes-Symbol innerhalb des Omega Symbols. Wie die ursprüngliche Seamaster hat auch die Railmaster keine eindrehbare Krone, stattdessen presste sich die Krone bei steigenden Wasserdruck immer stärker gegen die Verdichtung. Das Modell von 2003 wiederum besitzt eine Krone, die sich nach Innen schrauben lässt.

Sondermodelle und Neuauflagen: Eine Übersicht über die verschiedenen Modelle der Railmaster mit Preis

Keine von Omegas Master-Serien hat so viele interessante Sondermodelle wie die Railmaster. Omega probierte mehrere Modelle aus, die sich an sehr spezifische Berufsgruppen richteten und nur für kurze Zeit produziert wurden. Wie die meisten Sammler wissen: Eine Uhr mit interessanter Geschichte und kleiner Auflage ist immer eine gute Investition!

  • Das erste dieser Modelle ist die Railmaster Railroad Official Standard, die in den frühen 60ern für Zugführer der Canadian Pacific Railway konstruiert wurde. Die antimagnetischen Eigenschaften blieben, aber das Design passte sich an die Bedürfnisse des Berufs an. Das Zifferblatt ist komplett in Weiß gehalten und die für Omega typischen Dreiecke, die die Stunden markierten, wurden durch schwarze Punkte abgelöst. Omega wurde allerdings von Ball, einem anderen Uhrenhersteller, der sich auf Eisenbahnuhren spezialisierte, wegen Patentverletzungen verklagt, verlor und musste die Produktion einstellen. Dadurch war das erste Sammlerstück in der Railmaster-Serie geboren. Gebraucht sollten Sie mit bis zu 2.300 € rechnen.

  • Die anderen beiden Sondermodelle sind darin vereint, dass sie für Luftwaffen und unter “anderen“ Namen produziert wurden. Das erste ist die Omega Seamaster “Railmaster“, die exklusiv für die Pakistanische Luftwaffe (PAF) hergestellt wurde. Die Theorie dazu lautet wie folgt: Als die Rajas Britisch-Indien, Pakistan und Bangladesch kontrollierten, gab es einen offenen Hass für alles, was mit der Eisenbahn in Verbindung stand, da die Zugführer als Diener des Britischen Weltreiches angesehen wurden. Als man Omega den Auftrag gab, Uhren für die Luftwaffe zu designen, wollte man deshalb nicht, dass auf dem Zifferblatt Railmaster stand. So nahm Omega das Railmaster-Modell, setzte aber das Zifferblatt einer Seamaster (mit leuchtenden Zifferblatt) ein. Die Modelle sind äußerst selten und werden alle aufsteigend ab ca. 12.000 € gehandelt.

  • Noch exklusiver als das vorherige ist ein Modell, das für die Peruanische Luftwaffe (FAP für Fuerza Aera del Peru) hergestellt wurde und als Omega Railmaster “Flightmaster“ bekannt ist. Das Besondere an diesem Modell ist, dass es entstand, bevor Omega seine Flightmaster-Serie lancierte. Die Modelle werden in derselben Preisklasse wie die Omega Seamaster „Railmaster“ gehandelt, wobei Preise meistens erst auf Anfrage preisgegeben werden.

  • 1963 wurde die Produktion der Railmaster zum ersten Mal eingestellt. Als Omega aber seine Co-Axial Hemmung präsentierte, wurde auch die Railmaster damit ausgestattet und 2003 neu aufgelegt. Das Design blieb sich bis auf einen Sichtboden auf der Rückseite treu, aber die Funktionen wurden um einen Chronometer erweitert. Überraschenderweise wurde das antimagnetische Gehäuse abgelegt, was ein Novum in der Reihe bleibt. Die Serie verkaufte sich nicht, wie erwartet und Omega nahm die Serie 2012 wieder vom Markt. Gebraucht sind die Modelle bereits ab 3.700 € erhältlich.

  • 2017 feierte die Railmaster ihr zweites Revival. Auf der Baselworld enthüllte Omega eine auf 3.557 Stück limitierte Railmaster 60th Anniversary. Sie ist exakt von der Größe und dem Design an die Railmaster 1957 angepasst, kommt aber mit neuem Uhrwerk (Omega Kaliber 8806). Durch das Silizium, das in die Hemmung eingebaut wurde, ist sie bis zu 15-mal mehr resistent gegen Magnetfelder als das Original. Neu ist die Uhr für ca. 5.500 € erhältlich, gebraucht bereits ab 4.300 €.

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Wie bereits angedeutet bietet Omega mit der Seamaster eine ganze Kollektion von herausragenden Taucheruhren. Besonders die Omega Seamaster 300m mit ihrem klassischen Design und Zifferblatt mit Wellenlogo hat sich schnell an den Händen der Stars und als treuer Sidekick von James Bond etabliert und wurde seitdem u.a. auch als Chronograph wiederveröffentlicht. Wer lieber auf klassisches Understatement setzen will, sollte zu einer Omega De Ville wechseln. Beginnen Sie mit einem 41 mm Gehäusen aus Rotgold, Sednagold oder Edelstahl und erweitern Sie sie nach Wunsch mit diversen Features wie einen Chronographen, Datumsanzeige oder Jahreskalender. Weniger bekannt ist, dass Omega auch eine lange Tradition von Damenuhren Mit ihren vier Klauen (zwei bei 3, zwei bei 9 Uhr) und dem goldenen Stern auf 6 Uhr hat sich die Omega Constellation Ladies schnell optisch im Sortiment von Omega abgesetzt. Die Gehäuse aus Edelstahl oder luxuriösen Goldkombinationen sind hier sehr schmal gehalten und bereits in 22.5 mm erhältlich. Nach Wunsch können Sie die Lünette ihrer Constellation auch mit Edelsteinen funkeln lassen.

Die Omega Railmaster: Eine Uhr für den Sammler

Die Railmaster hatte nicht die Karriere wie z.Bsp ihr Schwestermodell, die Seamaster. Ihr klassisches Design und Hang zum Understatement brachte sie noch nicht auf die Leinwand, oder gar an das Handgelenk von James Bond und auch ihr Markenbotschafter Presley Greber, Sohn von Cindy Crawford, hat mehr das Flair vom klassischen Hollywood als Lifestyle-Influencer. Wer die Railmaster trägt, trägt sie wegen ihrer geschichtsträchtigen und unterschätzten Geschichte und nicht, um ein Statement zu setzen. Sie ist definitiv der ewige Underdog in Omegas Master-Trilogie, was ihre Fans nur noch eifriger für sie brennen lässt.

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