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A. Lange & Söhne Uhren

Eine deutsche Manufaktur, die so manchen Schweizer Hersteller links liegen lässt. A. Lange & Söhne steht ebenso für herausragende Qualität wie für Tradition. Zu Recht, das Unternehmen wurde zweimal geboren! Lesen Sie selbst über die faszinierende Historie der exklusiven Manufaktur.  Mehr

A. Lange & Söhne
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Tradition mit zwei Anläufen

Die Gründung der Manufaktur A. Lange & Söhne liegt zurück im Jahr 1845 - und im Jahr 1990. Ganz genau, richtig gelesen. Das Unternehmen schrieb Erfolgsgeschichte mit vorübergehender Unterbrechung. Doch der Reihe nach, wir blicken zurück ins Jahr 1845, als Ferdinand Adolph Lange in Glashütte die Manufaktur “A. Lange & Cie.” gründete. Damit legte er nicht nur den Grundstein des heutigen Luxusuhrenherstellers, sondern auch der Glashütter Uhrenindustrie. Im Jahre 1868 traten die beiden ältesten Söhne des Gründers in das Unternehmen ein, welches daraufhin in A. Lange & Söhne umbenannt wurde. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten verfügte der Betrieb bereits nach 1875 über 70 Mitarbeiter und galt als Impuls für die Entwicklung des strukturschwachen sächsischen Ortes im Erzgebirge. Schon bald wurde Glashütte das uhrmacherische Pendant zur Schweiz mit ihren namhaften Herstellern. Unter der Führung der Söhne Richard und Emil Lange erreichte das Unternehmen weltweites Ansehen und bestand erfolgreich bis 1948, bevor es von der sowjetischen Besatzungsmacht enteignet wurde. Die Manufaktur A. Lange & Söhne war zu diesem Zeitpunkt 103 Jahre alt und hatte bereits mehr als 30 Uhrenpatente erhalten, darunter die Verwendung einer Berylliumlegierung für die Herstellung von Unruhspiralen. Durch diesen Prozess gewinnt die Hemmung einer Uhr an Elastizität, dieser Ansatz hat sich bis heute gehalten und findet in der Uhrenindustrie weltweit Verwendung.

Während des Bestehens der DDR wurden sieben der sich noch in Glashütte befindenden Uhrenfabriken verstaatlicht und zum volkseigenen Betrieb “VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB)” zusammengefasst. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gingen daraus zweierlei hervor: Aus der GUB wurde 1993 der “Glashütter Uhrenbetrieb GmbH”, wie wir die Marke heute kennen. Am 7. Dezember 1990 jedoch gründete Urenkel Walter Lange die neue Uhrenmanufaktur “Lange Uhren GmbH” in Glashütte, erwarb die Rechte am Namen A. Lange & Söhne und erweckte das Familienunternehmen wieder zum Leben. Erneut kämpfte das Unternehmen mit erheblichen Startschwierigkeiten, denn W. Lange hatte sprichwörtlich nichts. Keine Uhr auf Lager, keine Mitarbeiter und auch keine Räumlichkeiten für die Produktion. Glücklicherweise kreuzten sich die Wege von Walter Lange und Günter Blümlein: Der Geschäftsmann war zu diesem Zeitpunkt für die Uhrenmarken IWC und Jaeger-LeCoultre verantwortlich. Blümlein erkannte das Potential, wusste um die Tradition des Unternehmens. Dank seiner Kontakte wurden 48 künftige Mitarbeiter von A. Lange & Söhne in den Hallen von IWC mit modernen Produktionsmethoden vertraut gemacht und das Familienunternehmen kam wieder auf Kurs. Schon 1994 wurden gleich vier neue Uhrenmodelle präsentiert. Sie waren branchenweit eine Sensation und festigten den Standpunkt der traditionsreichen Manufaktur.



Heute erkennen wir im Erscheinungsbild der Modelle von A. Lange & Söhne vor allem eines: die Vorstellungen und Ideale des Gründers Ferdinand A. Lange. Der Tradition treu geblieben, sind die Zeitmesser Zeugen ihrer Zeit. Mechanische Kunstwerke mit raffinierten Komponenten aus exzellenter Handwerkskunst. Was daran so außergewöhnlich ist? Teils um an die eigene Historie anzuknüpfen, teils weil gut noch nicht gut genug ist, wird jede einzelne Uhr bei A. Lange & Söhne zweimal zusammengebaut. Denn nach erfolgreicher Erstmontage wird die Funktionalität der Uhr geprüft, dann wird sie komplett zerlegt und jedes Teil veredelt. Erst dann erfolgt der finale Zusammenbau. Ein weiteres, unverkennbares Markenzeichen der Manufaktur ist das patentierte Großdatum. Anders als die meisten Datumsanzeigen präsentiert A. Lange & Söhne die Anzeige dreimal größer als gewöhnlich, mit zwei unabhängigen Zifferscheiben, anstelle von einer mit 31 Zahlen. Die Großdatumsanzeige lässt sich auf den Lehrer des einstigen Gründers Ferdinand A. Lange, nämlich Friedrich Gutkaes, zurückführen. Dieser erbaute die Bühnenuhr der Dresdner Semperoper, worin sich das Prinzip der zwei Zifferscheiben schon früh wiederfand.

Worauf sollte man beim Kauf einer A. Lange & Söhne als Investition achten?

Viele Menschen suchen alternative Möglichkeiten, um vorzusorgen. Gerade in einer Zeit niedriger Zinssätze sind Optionen sehr willkommen. Es ist noch nicht lange her, dass der Luxusuhrenmarkt deshalb ins Rampenlicht gerückt ist. Denn es stimmt, mit der richtigen Uhr lassen sich unter Umständen hohe Gewinne erzielen. Doch welches Modell ist die richtige Uhr? Diese Frage können wir Ihnen auch nicht klar beantworten. Doch wir können Ihnen ein paar Hinweise geben, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Uhr aus Investitionsgründen kaufen möchten. Zum Einen ist der Ruf des Herstellers entscheidend, eine Marke wie A. Lange & Söhne mit Rang und Namen und vor allem einer langen Tradition birgt ein großes Potential.

Der Standort der Manufaktur macht einen Unterschied. Auch wenn dank Globalisierung die Materialien in der Schweiz die gleichen sind wie in Deutschland, gilt die Schweiz dennoch als uhrmacherisches Mekka und steht symbolisch für höchste Qualität. Marken aus der Schweiz haben oft einen Vorteil im Werterhalt, doch Ausnahmen bestätigen die Regel! Eine deutsche Marke wie A. Lange & Söhne steht namhaften Herstellern qualitativ in nichts nach. Außerdem ist der Zustand eines Modells ausschlaggebend, gerade Vintage Uhren können gute Investitionen sein - wenn sie denn gut erhalten sind. Zum Anderen ist die Stückzahl der produzierten Reihe von großer Bedeutung. Je weniger Modelle im Umlauf, desto höher können die Preise ausfallen. Zu guter Letzt sollte die Uhr sich von anderen abgrenzen. Sei es durch besondere Funktionen oder Anzeigen, im Ausblick auf die Zukunft bergen solche Komplikationen eine enorme Möglichkeit der Wertsteigerung.

Vintage A. Lange & Söhne Uhren erfüllen diese Kriterien. Sicherlich ist A. Lange & Söhne nicht günstig, doch in Zukunft könnten die beliebten Zeitmesser noch viel hochpreisiger ausfallen. Wofür man sich auch letztlich entscheidet, eine gründliche Recherche sollte unbedingt eine Grundvoraussetzung für die Kaufentscheidung sein.




Die 5 besten Kaufargumente

  • Understatement - Alles andere als protzig, doch absolut verlässlich. Kenner wissen um die Qualität der A. Lange & Söhne Uhren
  • Deutscher Ursprung - Nicht alle großen Luxusuhren kommen aus der Schweiz. Aus uhrmacherischer Sicht ist Glashütte das deutsche Pendant zum kleinen unabhängigen Land.
  • Gut ist nicht gut genug - Jede einzelne Uhr wird bei A. Lange & Söhne zweimal von Grund auf aufgebaut. Das erste Mal um zu überprüfen, ob sämtliche Teile reibungslos miteinander funktionieren. Dann wird die Uhr zwecks Veredelung komplett zerlegt und erneut zusammengesetzt. Die Funktionalität und Vermeidung möglicher Fehler sind somit garantiert.
  • Tradition - das Unternehmen wurde unverschuldet zweimal gegründet. So bekam es die Chance, aus etwaigen Fehlern zu lernen. Dass sie diese Chance nicht ungenutzt ließen, erkennt man an der gebotenen Qualität der Zeitmesser, heute blickt A. Lange & Söhne auf eine lange Tradition zurück.
  • Nachhaltigkeit - Nicht nur das verwendete Alligatorleder, auch die Edelsteine der Uhren unterliegen strengsten Richtlinien, um soziale, ethische und umweltverträgliche Verfahrensweisen zu garantieren. So findet sich an jedem Lederarmband von A. Lange & Söhne auch ein Artenschutzsiegel, mit dessen Registriernummer sich sogar der Name des Alligators zurückverfolgen lässt.

Die 5 Familien und A. Lange & Söhne Preise

A. Lange & Söhne gebraucht bedeutet A. Lange & Söhne günstig!

  • Die Kollektion A. Lange & Söhne Lange 1 gilt seit ihrer Lancierung im Jahr 1994 als das Gesicht der Manufaktur. Derzeit umfasst die Uhrenfamilie zwölf Modellvarianten. Das Design der klassischen Lange 1 blieb seitdem weitgehend unverändert, auffällig ist die dezentrale Zeitanzeige. Zusätzlich bietet sie eine kleine Sekunde mit Sekundenstopp sowie eine Anzeige für die bis zu 72 Stunden Gangreserve. Die obligatorische Großdatumsanzeige befindet sich auf zwei Uhr, welche seit der zweiten Generation springend ist. So lässt sich das Datum jederzeit eindeutig ablesen. Angetrieben wird der Zeitmesser vom Manufakturkaliber L121.1. Die Gehäuse der Modelle der Kollektion sind 38,5 mm groß und in Platin, Rotgold, Gelbgold oder Weißgold erhältlich.

    • Die Lange 1 (Ref. 101.032) aus dem Jahr 2002 ist gebraucht, aber in sehr gutem Zustand, inklusive Original Box und Papieren ab 16.500 € im Onlineshop von Watchmaster erhältlich. Ihr Gehäuse ist Rotgold, das Zifferblatt schwarz.
    • Die Lange 1 (Ref. 101.021) aus 2012, ebenfalls in sehr gutem Zustand und mit Box und Papieren, kostet 21.170 €. Ihr Gehäuse ist Gelbgold, das Zifferblatt champagnerfarben.


    Die Lange 1 Zeitzone ist Teil der Lange 1 Familie und kann parallel zur Anzeige der Heimatzeit die aktuelle Zeit für alle 24 Zeitzonen der Welt bestimmen. Ihr Gehäusedurchmesser beträgt fast 42 mm, erhältlich ist sie aktuell nur noch in Platin, Rotgold oder Weißgold.

    • Die A. Lange & Söhne Lange 1 Zeitzone (Ref. 116.021) aus dem Jahr 2005 kostet im gebrauchten, aber sehr guten Zustand als Full Set 25.800 €. Das Gehäuse des Modells erstrahlt in Gelbgold, welches neu nicht mehr erhältlich ist.
    • Die A. Lange & Söhne Lange 1 Zeitzone (Ref. 116.025) stammt aus dem Jahr 2009 und hat ein Gehäuse aus Platin. Sie kostet als Full Set nur noch 27.400 €.


  • Mit der Familie A. Lange & Söhne Saxonia präsentiert das Unternehmen ein Paradebeispiel für harmonisches Zifferblattdesign. Die Modelle sind reduziert auf das Wesentliche, nämlich Stunde und Minute, zusätzlich kleine Sekunde mit Sekundenstopp. Die wahre Schönheit liegt in den Details, welche allesamt perfektioniert wurden. Designakzente und ein kleineres Gehäuse unterstreichen ihren stilvollen Auftritt. Aus 19 verschiedenen Varianten besteht die aktuelle Saxonia Kollektion, in ihren Uhren tickt das Manufakturkaliber L941.1.
  • Im Bewusstsein über die eigenen Ursprünge widmete A. Lange & Söhne die Kollektion 1815 dem Gründer des Familienunternehmens. Angelehnt an das Geburtsjahr Ferdinand A. Langes ist der Zeitmesser mit traditionellen Merkmalen ausgestattet: Gebläute Zeiger, arabische Ziffern und die Minutenskala im Stil “Chemin de fer” machen die Hommage perfekt. Neben Stunde und Minute ist auch eine kleine Sekunde mit Sekundenstopp auf dem Zifferblatt zu finden. Die Gangreserve beträgt 55 Stunden, in ihr arbeitet das Manufakturkaliber L051.1. Elf weitere Modellvarianten zeichnen die Familie aus.
  • Die Kollektion A. Lange & Söhne Richard Lange knüpft an die wissenschaftlichen Beobachtungsuhren des 20. Jahrhunderts an. Höchste Präzision und bestmögliche Ablesbarkeit stehen im Fokus. Der Zeitmesser ist deshalb auf Stunde, Minute und Sekunde reduziert, wobei die Zeit dank des Manufakturkalibers L041.2 auf die Sechstelsekunde genau abgelesen werden kann. Die Uhr ist dem Sohn des Gründers gewidmet worden, dank ihm erlangte das Unternehmen weltweite Anerkennung, bevor es verstaatlicht wurde. Die aktuelle Kollektion umfasst insgesamt fünf Modelle.
  • Mit der A. Lange & Söhne Zeitwerk beweist das Unternehmen Visionärsgeist. Das Modell Zeitwerk Minutenrepetition ist die erste mechanische Uhr mit Sprungziffernanzeige und dezimaler Minutenrepetition. Ein Zifferblatt im herkömmlichen Sinne sucht man also vergeblich, stattdessen werden auf neun Uhr die Stunden und auf drei Uhr die Minuten in einer Art Datumsfenster angezeigt. Auf sechs Uhr befindet sich die kleine Sekunde mit Sekundenstopp und die Anzeige für die Gangreserve von bis zu 36 Stunden liegt bei zwölf Uhr. In Gang gehalten wird die außergewöhnliche Uhr vom Manufakturkaliber L043.5, welches aus unglaublichen 771 Einzelteilen und 93 Steinen besteht. Die Kollektion Zeitwerk besteht aus noch vier weiteren Modellen, welche nicht weniger interessant sind.




Die Philosophie des Unternehmens

Seit den frühen Anfängen im 19. Jahrhundert legt das deutsche Unternehmen höchsten Wert auf Präzisionsarbeit, kombiniert mit vornehmen Stil. Das 2007 als wichtigste deutsche Luxusmarke gekürte Unternehmen arbeitet aber auch an der stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Uhren, die Firmenphilosophie basiert daher streng auf höchster Qualität. Hier sind die Ansprüche extrem hoch, denn die Modelle von A. Lange & Söhne spielen in der obersten Liga der Uhrmacherkunst mit - die Manufaktur stellt sich dieser Herausforderung und übertrifft diese sogar noch. Der Titel als wichtigste deutsche Luxusmarke ist demnach mehr als gerechtfertigt.

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Eine günstige A. Lange & Söhne Uhr ist schwer zu finden. Doch unter den zahlreichen zertifizierten, gebrauchten Luxusuhren im Onlineshop von Watchmaster sind auch Modelle der deutschen Edelmarke vertreten. Diese können Sie dann bequem per Kreditkarte, PayPal oder klassisch per Banküberweisung erwerben. Alternativ bietet Watchmaster Ihnen günstige Finanzierungsoptionen für Ihre gewünschte A. Lange & Söhne. Stellen Sie sich im Bestellprozess Ihren eigenen Ratenplan zusammen, legen Sie Laufzeit und Höhe der Anzahlung selbst fest und erwarten Sie bereits in wenigen Tagen Ihr Paket mit besten Grüßen aus Berlin.
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