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Breitling Uhren

Breitling gilt nicht umsonst als Synonym für "Fliegeruhren"! Seit Jahrzehnten schon trägt jeder Pilot, der etwas auf sich hält, eine der legendären "Navitimer" am Arm. Heute begeistert Breitling mittlerweile ein breites Publikum mit seinen Zeitmessern, auch wenn diese immer die echten Pilotenuhren bleiben werden.

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Breitling - Avenger Military II

Die fünf beliebtesten Breitling Modelle

  • Die Navitimer gilt als der absolute Klassiker unter den Fliegeruhren und war lange Zeit ein Verkaufsschlager unter Piloten. Diese Beliebtheit verdankt sie vor allem dem Umstand, dass sie hervorragend an die Bedürfnisse dieser Zielgruppe angepasst wurde. Mit ihrem großen Ziffernblatt ist sie einfach ablesbar und mit dem in die Lünette eingebauten Rechenschieber konnten Flugdaten berechnet werden, bevor es Bordcomputer gab.
  • Die Avenger II wurde entworfen, um größtmögliche Robustheit und Zuverlässigkeit in allen Extremsituationen zu bieten. Obwohl ihr Design dem Fliegeruhrenstil folgt, verfügen alle Exemplare über die Wasserdichte einer Taucheruhr. Durch ihr großes und wuchtiges Gehäuse ist die Avenger II besonders beliebt bei Männern, die maskuline und markante Uhren bevorzugen.
  • Die Superocean-Reihe wurde als professionelle Taucheruhr entworfen und besitzt eine so hohe Wasserdichtigkeit, dass sie tiefer tauchen kann als die meisten modernen U-Boote. Obwohl sie auch die entsprechende Ausrüstung besitzt (drehbare Lünette, Heliumventil), bleibt sie allgemein dem Design  der Marke treu.
  • Die 1942 vorgestellte Chronomat-Reihe war besonders bei der US Army Airforce angesehen. Sie ist mit Handaufzug und Rechenschieber eines der Urmodelle. Ihre Features ermöglichen mathematische Berechnungen, was sich auch in ihrem Namen - einer Zusammensetzung aus Chronograph und Mathematik - widerspiegelt.
  • Colt Modelle haben ihren Ursprung in der Colt Military, die, wie der Name bereits andeutet, für den Einsatz im Militär konzipiert wurde. Diese Wurzeln sind auch in der Formsprache neuer Modelle wie der Colt Quartz A7438811 nach wie vor zu sehen.

Die besten Gründe eine Breitling zu kaufen

  • robuste Schweizer Handarbeit mit Uhrwerken höchster Qualität
  • lohnenswerte Investition durch Wertsteigerung - vor allem seltene Sondermodelle erfreuen sich enormer Beliebtheit!
  • hoher Wiedererkennungswert und Modelle mit faszinierender Geschichte
  • markantes und dynamisches Design
  • technische Innovation

Was kostet eine Breitling Uhr?


Sechs beliebte Breitling Modelle und ihre dazugehörigen Preise und Eigenschaften im Überblick:

Colt Chronograph / A73387
Preis: 2.800 € (2013)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Silberfarbene Lünette, silberfarbenes Zifferblatt

Navitimer 01 / AB012012.BB01.435X.A20BA.1
Preis: 7.150 € (2018)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Silberfarbene Lünette, schwarzes Zifferblatt, Lederarmband

Colt Quartz / A73380
Preis: 1.910 € (2009)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Silberfarbene Lünette, schwarzes Zifferblatt

Avenger II / A1733110.F563.200S.A20DSA.2
Preis: 3.740 € (2018)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Silberfarbene Lünette, schwarzes Zifferblatt, Kautschukarmband

Superocean II 44 / BL260163
Preis: 3.420 € (2018)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Schwarze Lünette, schwarzes Zifferblatt

Colt Lady / A7738811.C908.175A
Preis: 2.760 € (2017)
Material: Edelstahl
Hauptmerkmale: Silberfarbene Lünette, marineblaues Zifferblatt

Breitling - Navitimer

Gebrauchte Breitling und vintage Uhren gelten als eine gute Investition


Seit jeher kennzeichnen Charakteristiken wie eine ausgezeichnete Qualität und Ganggenauigkeit die Luxusuhren aus. Dies spiegelt sich auch in ihrem Wiederverkaufswert wider. Sie erfahren nahezu ohne Ausnahme eine Preissteigerung, die sie zu einer lohnenswerten Investition machen. Die Edelstahlversion der Navitimer wurde beispielsweise zwischen 1996 und 2016 einer Wertsteigerung von 172% unterzogen - was bei guter Pflege mehreren Tausend Euro entsprechen kann.

Die Geschichte von Breitling: vom Familienunternehmen zur Weltmarke


Die Anfänge von Breitling sind wie aus dem Bilderbuch: 1884 eröffnete der Schweizer Léon Breitling eine Manufaktur für Präzisionszeitmesser im Schweizer Kanton Jura. Seine Chronographen waren in Industrie, Wissenschaft und Sport gleichermaßen beliebt und fanden auch im Militär Einsatz. Die Marke überzeugte durch hohe Qualitätsstandards und klassisches Design. Innerhalb weniger Jahre war sie so erfolgreich, dass eine weitere Fabrik in La Chaux-de-Fond eröffnet wurde.
Auch technisch setzte Breitling früh Maßstäbe: 1889 patentierte man ein klassisches Modell mit schlankem Design. Dank geringem Wartungsaufwand und einfacher Produktion erfreute es sich großer Beliebtheit. Vier Jahre später folgte das Patent für ein Uhrwerk mit damals unglaublichen 8 Tagen Gangreserve. 1896 folgte ein weiterer Meilenstein: Es wurde ein Chronograph entwickelt, der auf zwei Fünftel einer Sekunde genau ging. Nachdem Automobile sich als bevorzugtes Fortbewegungsmittel durchsetzten, folgte die Marke dem Trend mit der Entwicklung eines Modells, das mit Tachymeter-Funktion ausgestattet war. Neben den Autofahrern konnten nun allerdings auch Polizisten unproblematisch Fahrgeschwindigkeiten messen, weshalb kurze Zeit später die ersten Raser-Tickets in der Schweiz vergeben wurden.
Nach León Breitlings Tod trat 1914 sein Sohn Gaston in die Fußstapfen seines Vaters und führte das Unternehmen mit Enthusiasmus und Pioniergeist weiter.

Doch Breitlings Geschichte war keine ununterbrochene Erfolgsstory. In den späten 1970ern hatte Gastons Sohn Willy Breitling mit gesundheitlichen und finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Firma wurde hart von der „Quarzkrise“ getroffen. Da seine Söhne noch sehr jung und die Zukunft der Industrie ungewiss war, entschied Willy sich daher für den Verkauf an Ernest Schneider, Unternehmer und leidenschaftlicher Pilot, der dem Unternehmen neues Leben einhauchte. Durch dessen Einsatz gelang es, die Unabhängigkeit der Marke als eine weniger Luxusuhrenmarken von großen Konzernen wie der Swatch Group zu bewahren.
Nach der Rettung des Unternehmens wurden Experimente mit regulären Quarzwerken und multifunktionalen Spezialmodellen wie der Aerospace und der Emergency durchgeführt. Als in den 90ern das Interesse an mechanischen Uhren wieder rasant anstieg, feierte auch die klassische Navitimer ihr verdientes Comeback.

Breitling - SuperOcean

Das Erfolgskonzept von Breitling


Seit über 150 Jahren steht das Unternehmen für luxuriöse Uhren mit markantem Design. Seine Popularität verdankt es nicht zuletzt seiner engen Beziehung zur Luftfahrt, die bereits im Logo durch das B mit den seitlichen Flügeln angedeutet wird. Diese begann 1915, als Breitling eine bahnbrechende Erfindung veröffentlichte, die wegweisend für die Weiterentwicklung von Stoppuhren war. Elf Jahre zuvor erschuf Cartier die erste Fliegeruhr mit Lederband für den Flugpionier Alberto Santos Dumont, damit er während des Fluges die Zeit ablesen konnte; Breitling erweiterte diese Erfindung mit einer Stoppfunktion. Der Armbandchronograph erwies sich als enorm nützlich für Piloten und erwies sich in der Branche großer Beliebtheit.
Im Jahr 1915 wurde die Stoppuhr mit einem weiteren Push-Button erweitert. Die doppelte Button-Struktur ist für uns mittlerweile selbstverständlich, bis dato wurden Stoppuhren allerdings nur über die Krone bedient. Durch die Einführung der beiden Steuerknöpfe wurden demnach Standards gesetzt, die bis heute bestehen.
Nach dem plötzlichen Tod von Gaston Breitling in 1927 wurde die Firma für fünf Jahre extern geleitet, bis dessen Sohn Willy alt genug war, um die Verantwortung für das Familienunternehmen zu tragen. Im Jahr 1936 wurde Breitling ein offizieller Zulieferer der Royal Air Force, 1942 folgten die amerikanischen Luftstreitkräfte. Der damals vorgestellte “Chronomat” verfügte als Zusatzfunktion über einen Rechenschieber. Der Durchbruch gelang schließlich, als 1952 dessen Nachfolgemodell, die “Navitimer” (eine Abkürzung für “Navigational Timer”), veröffentlicht wurde. Mit ihrem in die Lünette integrierten Rechenschieber konnten Piloten leicht sämtliche für einen Flugplan relevanten Berechnungen selbstständig durchführen - eine ungeheuer wertvolle Hilfe, bevor der elektronische Bordcomputer erfunden wurde!
1961 knüpfte der Schweizer Hersteller auch Kontakte zur Raumfahrt, als der Astronaut Scott Carpenter ihn um eine Uhr mit 24 Stunden-Anzeige bat. Der Wunsch wurde erfüllt und so die Navitimer Cosmonaute geschaffen, die Carpenter bei einem 352 Tage dauernden Raumflug einsetzte.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele berühmte Astronauten und (Hobby-)Piloten eine Breitling besitzen - Buzz Aldrin, Mark Kelly und John Travolta sind nur einige der bekanntesten Beispiele. Auch bei Hollywoodstars sind die Zeitmesser sehr beliebt: So besitzen beispielsweise Tom Cruise, Russell Crowe und Forest Whitaker eine Emergency, Harrison Ford nennt eine Aerospace sein eigen und Leonardo DiCaprio hat eine Chrono Avenger in seiner Sammlung. Etwas weniger bekannt ist, dass die Luxusuhren auch unter Musikern enorm verbreitet sind. Miles Davis, Serge Gainsbourg und Peter Hook (New Order/Joy Division) besaßen beispielsweise Navitimer-Varianten, während Bob Weir (Grateful Dead), Axle Rose (Guns’n’Roses) und Lou Reed (The Velvet Underground) mit einer Aerospace am Handgelenk gesichtet wurden.
Übrigens tragen auch weibliche Berühmtheiten die Marke - Celine Dion etwa besitzt eine Damenversion der Chronomat mit Perlmuttzifferblatt.

Bei Breitlings Sponsorings wird der Fokus wie bei seinem Design strikt auf die Luft- und Raumfahrt gelegt, doch hat das Unternehmen bereits viele spannende Projekte finanziert. Weltberühmt ist beispielsweise das Breitling Jet Team, die größte zivile Kunstflugstaffel Europas. Viel Aufsehen erregte auch das Sponsoring für die Projekte des Erfinders Yves Rossy, der immer wieder mit selbstgebauten Jetpacks von sich reden macht.

Breitling - Chronomat 44 Flying Fish

Robuste Funktionsuhren für Piloten: Breitlings Philosophie


Die Philosophie hinter dem Sortiment ist einfach, aber bewährt: Uhren zu erschaffen, die den Bedürfnissen von Piloten in möglichst hohem Maße gerecht werden.
Neben dem Rechenschieber der Navitimer wurden deshalb noch zahlreiche weitere Innovationen entworfen, die speziell für das Flugpersonal einen großen Mehrwert haben. Für den Fall eines Absturzes ist die Emergency beispielsweise mit einem Notrufsender ausgestattet, der auch in Funklöchern ein SOS-Signal an Hilfskräfte senden kann.
Die “Haute Horlogerie” wurde hingegen nur selten betrieben. Modelle mit aufwendigen Konstruktionen gibt es kaum und es ist nur eine einzige Uhr mit einem Tourbillon erhältlich - die Breitling for Bentley Mulliner Tourbillon mit einem stolzen sechsstelligen Neupreis. Wie Rolex oder Hublot hat auch Breitling eine einheitliche Designsprache gefunden, die markant und leicht wiederzuerkennen ist. Typische Stilelemente sind die Chronographenanzeige mit drei Totalisatoren, der dunkel gebürstete Stahl und die markanten Zifferblätter mit großen Zahlen und Strichindizes. Zusammen ergeben diese Elemente ein dynamisches und maskulines Erscheinungsbild, das eine abenteuerliche Aura ausstrahlt.
Anders als viele Konkurrenten bleibt das Unternehmen diesem Stil auch bei den Damenuhren treu, obwohl sie etwas kleiner und dezenter sind als die Herrenuhren. Dieser funktionale Ansatz hat sich ausgezahlt. Mittlerweile ist der Name weltweit bekannt und auch weit über Pilotenkreise hinaus gefragt.

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