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Breguet

Die Marke Breguet zeichnet sich durch Innovationsgeist aus. Schon der Gründer A.-L. Breguet erfand für die Uhrenbranche wegweisende Funktionen, heute greift das Unternehmen den Erfinderreichtum auf und bringt Zeitmesser der Oberklasse auf den Markt.

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Tradition mit vielen Vätern

Als Abraham-Louis Breguet (* 10. Jan. 1747) seine Heimat, die Stadt Neuchâtel im gleichnamigen, überwiegend französischsprachigen Kanton der Schweiz verließ, hatte er einen Traum - er wollte die Kunst der Uhrmacherei erlernen und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Abraham-Louis handelte zielgerichtet, in Versailles und Paris schloss er seine Uhrmacherlehre ab. Im Alter von 28 Jahren wagt er mit der Unterstützung des Abts Joseph-François Marie den großen Schritt: Er eröffnet 1755 seine Werkstatt auf der Pariser Ile de la Cité. Dank der Förderung durch den Abt und dessen Verbindungen wird Breguet auch am französischen Königshof eingeführt. Dem und seinem Talent geschuldet, gewinnt der aufstrebende Uhrmacher schnell einen imposanten Kundenstamm aus dem französischen Adel.

Doch nach Ausbruch der Französischen Revolution musste Abraham-Louis Frankreich verlassen und kehrte erst 1795 wieder zurück, um sein Geschäft erneut aufzubauen. Was er dann allerdings vorfand, war ein durchweg verändertes Frankreich. Kurzerhand verlagerte er seine Geschäfte zunehmend ins Ausland. Besonders in Russland fiel Breguets Handel auf fruchtbaren Boden, 1808 gründete er eine Zweigstelle in Sankt Petersburg. Doch erneut funkte ihm höhere Gewalt dazwischen, drei Jahre nach Eröffnung der Niederlassung in Russland verbot der Zar Alexander I die Einfuhr französischer Produkte nach Russland als Reaktion auf Napoleons Politik.

Eine der besten und berühmtesten Kunden Breguets zu dieser Zeit ist die jüngere Schwester Napoleons und Königin von Neapel, Caroline Murat. Für sie konzipierte A.-L. Breguet die erste Uhr, die für das Tragen am Handgelenk gedacht war: eine ultraflache Repetieruhr mit einem Armband aus mit Goldfäden verflochtenem Haar. Im Sommer 1813, als die Krise in Europa ihren Klimax erreicht und Breguet die meisten Kunden bereits verloren hat, kauft die Königin zwölf weitere Uhren ihres Lieblingsuhrmachers. So lässt sie Breguet dringend benötigtes Geld zukommen und dieser tut alles dafür, keinen Wunsch von Caroline Murat offen zu lassen. Im Laufe seines Schaffens glänzte Abraham-Louis Breguet durch einige wegweisende Erfindungen wie die Stoßsicherung “Parachute”, die berühmten Breguetzeiger und -ziffern, den schlüssellosen Aufzug oder das Tourbillon. Noch heute ist Breguet weltweit der größte Hersteller von Tourbillons.

Im Jahre 1824 wechselte die Leitung des Unternehmens. Antoine-Louis Breguet, einziger Sohn des Gründers, übernimmt und führt fortan das Geschäft seines Vaters. Durch eben diesen war Antoine-Louis seit Kindheitsbeinen mit der Uhrmacherei vertraut. Ebenso auch sein Sohn Louis-Clément, welcher das Familienerbe in eine neue Richtung lenkte: Er verstand, dass Uhren nicht bloß eine Faszination aus die Oberschicht ausübt, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Doch die Zeitmesser konnten sich nunmal nur die Wohlhabenden leisten, was den potentiellen Kundenstamm immens verkleinerte. So entscheidet er sich dafür, das Geschäftsfeld auszuweiten: Fortan widmete er sich vermehrt physikalischen Gerätschaften. Mehr und mehr wurde die Uhrmacherei unter Breguets Enkel vernachlässigt, schließlich verkauft Louis-Clément im Jahre 1870 die Uhrensparte an Werkstattleiter Edward Brown. Doch Brown war Uhrmacher mit Herz und Seele, er kannte die Bedeutung des Breguet-Vermächtnisses und stellte die Marke in den nun folgenden 100 Jahren an die Spitze der Uhrenbranche.

1970 wechselt das Unternehmen erneut den Besitzer. Die Nachkommen des Uhrmachers verkauften es an die Gebrüder Chaumet, die Erben eines bekannten Pariser Juweliers. Nach 17 weiteren Jahren wurde das Unternehmen durch das Kreditinstitut Investcorp übernommen. Nun begann eine Zeit des Umbruchs für die etablierte Marke, sofort wurde die Produktion in die Schweiz verlegt. Konkret ins Vallée de Joux, das Tal gilt heute als Geburtsstätte für einige namhafte Luxusuhrenmarken. Mit der Erschließung der Märkte in den USA und Asien ging es mit Breguet unaufhaltsam bergauf, das Unternehmen entwickelte sich sehr gut und schnell.

Kurz vor der Jahrtausendwende, in 1999, erfuhr Breguet eine Art Wiedergeburt. Der Hersteller gehörte nun zur Schweizer Uhrmacherei Swatch Group. Dank der kompetenten Leitung durch CEO Nicolas G. Hayek, Spitzenleistungen der Uhrmacher und finanzieller Unterstützung steht Breguet heutzutage wieder so gut da wie in den ersten Jahren der Firmengeschichte. Nicht zuletzt dank der unermüdlichen Innovationen, in den folgenden zehn Jahren wurden über 900 Patente an das Unternehmen vergeben.

Nachdem der CEO verstarb, übernahm dessen Enkel Marc A. Hayek die Leitung des berühmtesten Herstellers der Swatch Group und führt das Unternehmen bis heute. Und der Innovationsgeist des Gründers lebt weiter, die klassisch gehaltenen Uhren aus dem Hause Breguet bieten viel Platz für neue Technologien. Breguet war es, die erstmals Ankerrad wie Anker aus Silizium verbauten; ein anderer Meilenstein war die Hemmung von zehn Hertz oder die berührungslose Lagerung des Unruhzapfens zwischen zwei Magneten. Eins können wir mit Sicherheit sagen: Damit ist es noch nicht vorbei, die Zukunft wird spannend!

Eine Breguet Vintage Uhr als Wertanlage?

Normalerweise kauft man sich eine Uhr, weil sie einem gefällt. In Zeiten niedriger Zinssätze werden Luxusuhren als Kapitalanlage jedoch immer interessanter. Doch welche Uhren, welche Marken, versprechen eine Wertsteigerung? Zunächst einmal, garantieren kann Ihnen eine positive Preisentwicklung niemand. Trotzdem gibt es Merkmale, die es durchaus wahrscheinlicher machen, eine Rendite einzuholen. Zum Einen ist der Ruf des Herstellers entscheidend, eine Marke wie Breguet mit Rang und Namen und einer langen Tradition, birgt ein großes Potential. Allen voran kann man bei Schweizer Herstellern einen Wertzuwachs verzeichnen.

Außerdem ist der Zustand des Modells ausschlaggebend, gerade Vintage Uhren können gute Investitionen sein - wenn sie denn gut erhalten sind. Zum Anderen die Stückzahl der produzierten Reihe. Je weniger Modelle im Umlauf, desto höher können die Preise ausfallen.

Zu guter Letzt sollte die Uhr sich von Anderen abgrenzen. Sei es durch besondere Funktionen oder Anzeigen, im Ausblick auf die Zukunft bergen solche Komplikationen eine enorme Möglichkeit der Wertsteigerung. Vintage Breguet Uhren erfüllen diese Kriterien. Sicherlich ist Breguet nicht günstig, doch in Zukunft könnten die beliebten Zeitmesser noch viel hochpreisiger ausfallen. Wofür man sich auch letztlich entscheidet, eine gründliche Recherche sollte unbedingt eine Grundvoraussetzung für die Kaufentscheidung sein.

5 gute Gründe, eine Breguet zu kaufen

  • Historie - Dass Breguet eine unglaubliche Geschichte aufweist, ist unumstritten. Man kann sich damit identifizieren und findet die Ambition, die Visionen des Gründers aufrecht zu erhalten, überzeugend? Willkommen in der Familie!
  • Status - Eine Armbanduhr erzählt der Außenwelt eine ganze Menge über den Charakter der Person, die sie trägt. Gerade heutzutage, wo eigentlich niemand mehr eine Uhr benötigt, tragen viele sie aus purer Liebhaberei. Auf eine Breguet kann man durchaus besonders stolz sein.
  • Design - Die Uhren aus dem Hause Breguet haben vor allem eines, einen hohen Wiedererkennungswert. Ältere Modelle glänzen durch Übersichtlichkeit, andere durch unglaubliche Komplikationen und Einblick ins Innenleben des Zeitmessers.
  • Wertsteigerung - Besonders Uhren aus der Schweiz weisen einen konsequenten Wertzuwachs auf. Mit die beliebtesten Marken bezogen auf Investition sind Patek Philippe, Breguet, Rolex und Vacheron Constantin. Fast schon eine sichere Bank!
  • Breguet Erfindungen - Die Zahl der Erfindungen, die im Laufe der Unternehmensgeschichte von Breguet veröffentlicht wurden, ist hoch. Die meisten davon sind patentiert. So werden Sie viele Besonderheiten niemals bei anderen Herstellern finden.

Die beliebtesten und bekanntesten Breguet Kollektionen

  • Die klassischste Kollektion, die Breguet Classique, zeichnet sich durch ein zeitloses Erscheinungsbild aus. Zurückzuführen sind die Modelle auf die Kreationen des Gründers Abraham-Louis Breguet. Das Modell Breguet Classique (Ref. 5140BB/12/9W6) beinhaltet die gebläuten Breguet-Zeiger sowie das guillochierte Zifferblatt und ist gebraucht ab 9.070,- € zu haben.
  • Die Modelllinie der Breguet Tradition berücksichtigt nicht nur das Talent, sondern auch den Pioniergeist des Gründers. Sowohl raffinierte Komplikationen, als auch moderne Innovationen ergänzen sich perfekt und bilden eine ansehnliche Verflechtung aus Tradition und Zukunft.
  • Mit der Tonneau-Form und den römischen Ziffern bringt die Serie der Breguet Héritage einen Hauch von Nostalgie in die moderne Garderobe. Die gebrauchte Breguet Héritage (Ref. 8670BB/12/964) besitzt ein Gehäuse aus Weißgold sowie ebenfalls gebläute Breguet-Zeiger und das guillochierte Zifferblatt. Mit einem Preis von 7.350,- € in sehr gutem Zustand, inklusive Original Box und Papieren, steht sie derzeit zum Verkauf.
  • Die Breguet Marine Kollektion differenziert sich ein wenig. Sie orientiert sich an der Seefahrt und beinhaltet sportlichere Freizeituhren. Als eine Hommage an A.-L. Breguet, seinerzeit Uhrmachermeister der königlichen Marine, bietet diese Serie dem Käufer ein Höchstmaß an Qualität und Komfort, Raffinesse und Optik. Die Breguet Marine (Ref. 5817ST/92/5V8) ist ein 36 mm großes Herrenmodell mit Kautschukarmband, sie ist bis 10 bar wasserdicht. Gebrauch können Sie das Modell ab 8.700,- € erwerben.
  • Die Reihe Breguet Reine de Naples basiert auf der allerersten Armbanduhr, die der Gründer des Unternehmens für Caroline Murat, Napoleons Schwester, kreierte. Ein hervorstechendes Merkmal ist das ovale Zifferblatt mit langgezogenen, römischen Ziffern sowie das mit Diamanten besetzte Gehäuse der Uhr. Das Modell Breguet Reine de Naples (Ref. 8928BA/51/J20 DD00) steht als Komplettset in sehr gutem Zustand ab 36.000,- € zum Verkauf.

Worum geht es dem Unternehmen?

Seit Anbeginn dreht sich bei der Marke Breguet alles um Innovation. Mit zahlreichen, für die Uhrenwelt prägenden Erfindungen, übt das Unternehmen eine regelrechte Faszination aus. Laut Marc A. Hayek, derzeit Präsident der Montres Breguet SA, ist das Credo des Unternehmens die Technologie im Dienst der Kunst, Meisterwerke technischer Komplexität zu kreieren die tägliche Herausforderung. Und genau diese einzigartige Kombination aus handwerklicher Kunstfertigkeit und unangefochtenen Spitzentechnologien bringt uns die Marke mit ihren Kollektionen näher.

Schneller geht’s kaum, Breguet finanzieren!

Eine günstige Breguet ist schwer zu finden. Doch unter den zahlreichen zertifizierten, gebrauchten Luxusuhren im Onlineshop von Watchmaster sind immer Modelle der Edelmarke vertreten. Diese können Sie dann bequem per Kreditkarte, PayPal oder klassisch per Banküberweisung kaufen. Alternativ bietet Watchmaster Ihnen günstige Finanzierungsoptionen. Stellen Sie sich im Bestellprozess Ihren eigenen Ratenplan zusammen, legen Sie Laufzeit und Höhe der Anzahlung selbst fest und erwarten Sie bereits in wenigen Tagen ein verheißungsvolles Paket aus dem Herzen Berlins.
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