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IWC Aquatimer

Wenn sich ein Unternehmen in neue Gefilde begibt, dann kann das in einem echten Erfolg münden. Mit der Aquatimer stellt IWC dies gekonnt unter Beweis.  Mehr

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IWC Schaffhausen schaffte es, über den mehr als 50-jährigen Produktionszeitraum der IWC Aquatimer, die Balance zwischen Beständigkeit und Erneuerung zu halten. Die größte Veränderung im Design der IWC Aquatimer fand Ende der 60er Jahre statt, als man eine eher eckige Form für das Gehäuse wählte. Seit den 90ern wurde von dieser Form Abstand genommen und man orientierte sich wieder am ersten Modell aus dem Jahr 1967.

Gebrauchte vintage Uhren der IWC Aquatimer

Der hohe technische Standard und die Bereitschaft, ständig an der Verbesserung der eigenen Modelle zu arbeiten, machen IWC Schaffhausen zu einem Unternehmen, das auch in Zukunft einige Überraschungen bereithält. Dass Preise für eine gebrauchte IWC Aquatimer aufgrund der vielen neuen Modelle sinken, ist jedoch ein Trugschluss. Die Klassiker der Serie sind äußerst beliebt bei Sammlern. Aquatimer Modelle gelten als sogenannte „Keeper“, also Uhren, die die Besitzer behalten und die nur selten als vintage Stücke auf dem Markt für gebrauchte Uhren zu finden sind.


IWC Aquatimer IW378201 Taucheruhr mit Stahlgehäuse, blauem Zifferblatt und schwarzem Kautschukarmband
IWC AQUATIMER IW378201


Technik der Aquatimer Uhren


Die Uhrwerke der Aquatimer wurden kontinuierlich verbessert und für immer anspruchsvollere Aufgaben ausgelegt. An dieser Stelle sei vor allem der Pellaton-Aufzug erwähnt, der nach seinem Erfinder, dem technischen Direktor der Schaffhauser Manufaktur, benannt ist. Eine exzentrisch gelagerte Scheibe verwandelt bei diesem Getriebe die Drehbewegungen, wie sie durch die Bewegung am Arm des Uhrenträgers entstehen, in Hin-und-Her-Bewegungen wie bei einer Wippe. Diese Bewegungen werden dann von zwei Klinken auf das Aufzugsrad übertragen. So kann auch die kleinste Bewegung zum Spannen der Feder genutzt werden. Dieses patentierte Verfahren ist auch nach 60 Jahren noch hochmodern und findet unter anderem auch in Modellen von Patek Philippe und Seiko Verwendung.


IWC Aquatimer Referenzen und ihre Kaufpreise


  • Der sportliche Look der IWC Aquatimer (Ref. IW378203) sprengt alle Erwartungen. Mit einem Gehäuse aus Edelstahl und einem Armband aus Kautschuk sind Sie mit diesem Zeitmesser für alle Eventualitäten gewappnet. Das blaue Zifferblatt des Chronographen zeigt zudem Datum und Wochentag und beherbergt eine innenliegende Lünette. Für 4.370 € können Sie sich schon bald selbst von den Qualitäten dieser Uhr überzeugen.

  • Etwas klassischer präsentiert sich die Aquatimer (Ref. 812AD) mit einem 37 mm großen Stahlgehäuse am braunen Lederband. Mit zwei Kronen an der rechten Gehäuseseite lassen sich sowohl Uhrzeit, als auch die innenliegende Lünette verstellen. Für ein Modell von 1970 sollten Sie 14.000 € einplanen.

  • Wer es bunter mag, dem sei die Aquatimer Chronograph (Ref. IW376704) ans Herz gelegt. Zifferblatt und Armband sind in blau gehalten, während die Lünette mit einem kräftigen orangefarbenen Farbakzent leuchtet. Mit originaler Box und Papieren kostet diese Aquatimer Chronograph 3.710 €.

  • Mit der Aquatimer Chronograph (Ref. IW376905) bietet IWC eine etwas ausgefallenere Taucheruhr. Der sportliche Charakter der Taucheruhr passt hervorragend zum Roségold des Gehäuses und wird durch das schwarze Kautschukband noch deutlicher hervorgehoben. Wer seine Taucheruhr auch abseits der Tiefen der Ozeane tragen möchte, der kann für 13.500 € zu diesem besonderen Modell greifen.

  • Eine Uhr, für die sich eine Investition ebenfalls besonders lohnt, ist die IWC Aquatimer (Ref. IW378201). Mit dieser “Cousteau Divers Tribute to Calypso Limited Edition” wird der Calypso, dem wohl berühmtesten Forschungsschiff, und ihrem Kapitän Jacques-Yves Cousteau gehuldigt. Der Gehäuseboden dieses Modells ist mit einer kleinen Holzscheibe versehen, die aus dem Holz der Calypso gefertigt ist. Aus diesem Grund ist diese auf 2.500 Exemplare limitierte Sonderedition äußerst selten und begehrt. In einem guten Zustand kostet Sie dieser beeindruckende Zeitmesser 6.350 €.

  • Auch mit dieser Version der Aquatimer Chronograph (Ref. IW376805) wird Jacques-Yves Cousteau geehrt. Sein Konterfei ziert den Gehäuseboden und erinnert so an seine Leistungen als Kapitän der Calypso. Der 44 mm große Chronograph ist zudem Taucheruhr durch und durch. Mit einer Wasserdichte von 300 Metern, einer innenliegenden Lünette und einem Kautschukband lässt die Ref. IW376805 keinen Zweifel an Ihrem Können aufkommen. Für 5.120 € kann diese Uhr bald Ihnen gehören.

  • Das kleinste Modell in der Taucheruhr-Familie von IWC ist die Aquatimer Automatic (Ref. IW329002). Das Design ist ein Zusammenspiel aus Elementen des ersten Aquatimer Modells aus dem Jahr 1967 und der Ocean 2000 von Porsche Design. Die tauchrelevanten Anzeigen sind bei dieser Uhr mit einer Super-LumiNova Leuchtschicht versehen. Wie alle neueren Aquatimer Modelle verfügt die Automatic über einen Außen-Innen-Drehring und ist mit dem IWC SafeDive-System ausgestattet. Beim Armband kann man sich zwischen einem Kautschuk- und einem Edelstahlband entscheiden.

  • Mit klaren Linien, einem Gehäuse aus Edelstahl und sportlichem Kautschukband kommt die Aquatimer Automatic (Ref. IW329001). Mit einem Gehäusedurchmesser von 42 mm und einem Automatikkaliber bietet dieses Aquatimermodell eine Wasserdichte von bis zu 300 Metern, lumineszierende Zeiger und Indizes sowie eine Datumsanzeige auf 3 Uhr.


Blaues Zifferblatt einer IWC Aquatimer IW378201 Taucheruhr mit Strichindizes
IWC AQUATIMER IW378201


Die Geschichte der Taucheruhr von IWC


Das erste Mal sorgte IWC im Jahr 1936 für Aufsehen. Damals brachte das Unternehmen die erste Armbanduhr auf den Markt, die speziell auf Piloten ausgerichtet war. Betrachtet man den Werdegang großer Unternehmen, dann kann man ihren Erfolg oft auch daran festmachen, dass sie sich nicht auf ihrem Erfolg ausruhen. Die günstige Lage des Produktionsstandortes am Rhein inspirierte die Konstrukteure und Designer von IWC dazu, die Produktpalette auf Taucheruhren wie die IWC Aquatimer zu erweitern.

Die ersten bekannten Konstruktionszeichnungen lassen sich auf das Jahr 1966 datieren. Im Jahr 1967 wurde dann die erste Aquatimer von IWC auf der Basler Uhrenmesse vorgestellt. Und der Neuling wartete direkt mit zwei Besonderheiten auf: Die Aquatimer war bis 200 Meter wasserdicht und verfügte über eine unter dem Glas des Zifferblattes liegende Innenlünette. Neben der Möglichkeit, die Tauchzeit exakt zu bestimmen, war auch die Gefahr gebannt, dass Wasser durch eine undichte Außenlünette ins Uhreninnere dringt. Für einen leistungsstarken Antrieb sorgte das Kaliber 8541. Dieses und sein Nachfolger, das Kaliber 8541B, wurden die ersten 20 Jahre in allen Aquatimer Modellen verbaut, was einer Gesamtzahl von etwa 160.000 Exemplaren entspricht. Da verwundert es nicht, dass dieses Uhrwerk von einigen Experten als eines der besten je verbauten Schweizer Werke überhaupt bezeichnet wird. Trotz dieses ersten großen Wurfs entschied man sich bei IWC schon 1968 dafür, das Design der Aquatimer einer radikalen Neuerung zu unterziehen. Die Modelle trugen von nun an die Referenz 816AD und hatten kissenförmige Gehäuse.

Im Jahr 1974 gab es dann die nächste Umtaufung: Von nun an firmierten Aquatimer Modelle unter der Referenz 1816. Besonders war hier die Farbgebung der Modelle: Die Grundfarben Rot und Blau gingen von der Mitte aus in Schwarz über. Die professionellen Taucheruhren waren dagegen weiterhin mit schwarzem Zifferblatt versehen. Auch die maximale Wasserdichte stieg und zwar auf 30 Bar, was einer Wassersäule von etwa 300 Metern entspricht. Eben diese durchgehende Spezialisierung half IWC auch durch die Quarzkrise, als der Markt mit günstigen Quarzuhren überschwemmt wurde. In Zusammenarbeit mit Porsche Design entstand die Ocean 2000. Diese war eine hochspezialisierte Uhr mit einer Wasserdichte von 2000 Metern.

Im Jahr 2008 erschien dann ein neues Modell der Aquatimer, bei der die Innenlünette wieder unter dem Glas lag. Sie war der Auftakt für die Lancierung einer Vintage-Kollektion. 2014 präsentierte IWC weitere neue Modelle in der Aquatimer Kollektion. Es gab eine Aquatimer Uhr mit ewigem Kalender und ein Modell mit dem Namen Deep Three, das über eine Membran verfügt, die den Wasserdruck misst und Angaben zur Tauchtiefe und Tauchzeit machen kann. Die vom Fleck weg zu Klassikern unter den Taucheruhren avancierten Modelle verfügen außerdem über einen Außen-Innen-Drehring, der ein versehentliches Verstellen der Lünette verhindert.

Die Aquatimer Automatic (IW329001) ist das jüngste Mitglied der Kollektion und verfügt über Zeiger und Indexe, die mit Leuchtfarbe beschichtet sind und auch bei schlechten Lichtverhältnissen für einen sehr guten Überblick sorgen. Die kurzen Zeitabstände, in denen neue Modelle präsentiert wurden, lassen auch auf die Zukunft bezogen den Schluss zu, dass IWC noch lange nicht fertig ist mit seiner Reise durch die Tiefen der Meere.


IWC Aquatimer 812AD Automatik-Uhr mit Stahlgehäuse und dunkelbraunem Lederarmband
IWC AQUATIMER 812AD



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  • Bei der Pilot's Chronograph stehen Übersichtlichkeit und hervorragende Ablesbarkeit unter allen Sichtbedingungen im Vordergrund. Das überaus robuste Kaliber 79320 ermöglicht es Zeiträume von bis zu 12 Stunden im Blick zu behalten. Darüber hinaus ist die Uhr durch ein Weicheisen-Innengehäuse vor Beeinträchtigungen durch Magnetfelder geschützt.

  • Die Portugieser Chronographen sind zweifelsohne die begehrtesten Modelle der Portugieser Familie von IWC. Sie war die erste Uhr, mit der man die Zeit nicht nur anzeigen, sondern diese auch stoppen konnte. Durch ihre Gehäusegröße von moderaten 41 mm ist sie besonders für Uhrenfans mit etwas schmaleren Handgelenken eine interessante Alternative.

  • Die Portofino Automatic überzeugt durch ihr zuverlässiges mechanisches Automatikwerk und hat einen sehr schlanken Corpus. Ihr schlichtes Design und der moderate Preis machen sie zu einem guten Einstiegsmodell, das vielfältig kombinierbar ist.

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