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Jaquet Droz

Die Marke Jaquet Droz wird 1738 von Pierre Jaquet Droz in der Schweiz gegründet. Die Geschichte der Manufaktur ist von Eleganz, Reisen und Kunst geprägt, was sich auch heute noch in ihrer Philosophie und besonders den Modellen widerspiegelt. Die Marke gehört seit 2000 zur Swatch Group.

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Jaquet Droz finanzieren - der schnellste Weg

Um sich eine Jaquet Droz Uhr zu kaufen, muss man heute nicht mehr zwingend zum Juwelier gehen. Viel bequemer und vor allem zeitsparender geht das online. Zertifizierte, gebrauchte Jaquet Droz Modelle und vintage Zeitmesser finden Sie in Watchmasters Onlineshop. Natürlich garantieren wir als zertifizierter Händler die Authentizität jeder Uhr. Unsere hauseigenen Uhrmachermeister unterziehen zudem jedes Modell intensiven Tests und bringen sie optisch wie technisch auf den bestmöglichen Stand. Aber auch eine gebrauchte Jaquet Droz ist nicht gerade preiswert. Deshalb bieten wir ein günstiges Finanzierungsmodell, gern können Sie sich nach Wahl Ihrer neuen Uhr einen individuellen Ratenplan zusammenstellen. So können Sie Ihre Jaquet Droz finanzieren und den Kaufpreis ganz bequem über maximal 60 Monate begleichen, aber schon in wenigen Tagen am Handgelenk tragen!

Die 5 interessantesten Modelle

  • JD Grande Seconde Dual Time (Ref. J016030240)
    Besonderheiten: Dezentrale Stunde, Minute und große Sekunde, Anzeige von zwei Zeitzonen
    Werk: 2663H24, Automatik
    Gehäuse: Edelstahl, 43 Millimeter
    Neupreis: ca. 16.200 €

  • JD Grande Seconde Off-Centered (Ref. J006030270)
    Besonderheiten: Dezentrale Stunde, Minute und große Sekunde, schwarzes Onyx-Zifferblatt
    Werk: 2663A.P, Automatik
    Gehäuse: Edelstahl, 43 Millimeter
    Neupreis: ca. 10.900 €

  • JD Petite Heure Minute Monkey (Ref. J005003216)
    Besonderheiten: Grand-Feu-emailliertes Zifferblatt mit Miniaturmalerei, mit 232 Diamanten besetzt, auf 28 Stück limitiert
    Werk: 2653.P, Automatik
    Gehäuse: Rotgold, 35 Millimeter
    Neupreis: ca. 37.600 €

  • JD Petite Heure Minute Thousand Year Lights (Ref. J005003221)
    Besonderheiten: Zifferblatt aus 18 Karat Rotgold mit händisch bemaltem schwarzen Lack und Gravuren, weißes Perlmutt, Stunden- und Minutenzifferblatt aus Onyx, auf 28 Stück limitiert
    Werk: 2653.P, Automatik
    Gehäuse: Rotgold, 35 Millimeter
    Neupreis: ca. 50.000 €

  • JD The Charming Bird (Ref. J031534200)
    Besonderheiten: Von Hand graviertes und bemaltes, weißes Perlmuttzifferblatt, kleines dezentrales Onyx-Zifferblatt für Stunden und Minuten, Automatenwerk mit Singvogel, auf acht Stück limitiert
    Werk: 615, Automatik, Handaufzugsmechanik und Drücker zum Auslösen der Automatenvorrichtung
    Gehäuse: Platin, 47 Millimeter
    Neupreis: ca. 435.700 €

5 Top Gründe eine Jaquet Droz zu kaufen

  • Unglaubliche Komplikationen
  • Kunstwerk am Handgelenk
  • Kleiner, aber feiner Kundenkreis
  • Eigenes Unikat kreieren
  • Statement

Jaquet Droz Preise im Überblick

Jaquet Droz gebraucht bedeutet Jaquet Droz günstig!

  • JD Grande Seconde Quantieme Côtes de Genève (Ref. J007030245)
    Zustand: Sehr gut / Baujahr: 2017 / Inklusive: Box und Papiere
    Preis: Gebraucht ab 6.230 €
    Werk: 2660Q2, mechanisch mit Automatikaufzug
    Optische Merkmale: Dezentrale Stunden und Minuten, großer Sekundenzähler, Zeigeranzeige des Datums bei sechs Uhr, blaues Genfer Streifen-Zifferblatt, rhodinierte Indizes, 43 mm großes Edelstahlgehäuse, blaues handrembordiertes Alligatorleder-Armband, Faltschließe aus Edelstahl

  • JD Les Deux Fuseaux (ref. J015134202)
    Zustand: Sehr gut / Baujahr: 2007 / Inklusive: Box und Papiere
    Preis: Gebraucht ab 9.610 €
    Werk: 5L60.4, mechanisch mit Automatikaufzug
    Optische Merkmale: Stunden und Minuten, drei Hilfszifferblätter, Datumsfenster bei drei Uhr, elfenbeinfarbenes Zifferblatt, römische und arabische Ziffern, 43 mm großes Weißgoldgehäuse, schwarzes Alligatorleder-Armband, Dornschließe aus 18 Karat Weißgold, limitiert auf 88 Stück

Eine Jaquet Droz aus Investitionsgründen?

Normalerweise kauft man sich eine Armbanduhr aus einfachen Gründen: Man benötigt einen Zeitmesser und entscheidet sich für einen, der dem eigenen Geschmack und Bedürfnissen entspricht. Gerade bei Luxusuhren kann aber auch ein anderer Faktor entscheidend sein - lohnt sich die Uhr aus wirtschaftlicher Sicht als Investition? Eine pauschale Aussage lässt sich hier nicht treffen, die Unterschiede der verfügbaren Luxusuhren auf dem Markt sind immens. Jedoch kann man behaupten, dass Uhren von Schweizer Marken im Schnitt am wertstabilsten sind. Auch die Tradition spielt hierbei eine Rolle, und ganz besonders die verbauten Komplikationen - denn das macht eine Uhr seltener beziehungsweise einmalig.

Modelle von Jaquet Droz erfüllen diese Kriterien. Die Marke entstammt der Schweiz, blickt auf bald 300 Jahre zurück und die Uhren der Manufaktur strotzen vor besonderen Komplikationen. Allerdings sind die Modelle eher Sammlerstücke und Kunstwerke, ob sich hier eine Investition in Hinblick auf Wertsteigerung lohnt, können wir nicht beantworten. Innerhalb des vergleichsweise kleinen Käuferkreises sind sie aber sehr begehrt. Wofür auch immer man sich letztlich entscheidet, wer eine Uhr aus Investmentgründen kauft, sollte zuvor gründliche Recherche betrieben haben.

Die Geschichte einer Manufaktur - Jaquet Droz

Die Geschichte der Manufaktur beginnt mit der Geburt von Pierre Jaquet Droz im Jahre 1721 in La Chaux-de-Fonds. Als erster in seiner Familie interessiert sich Droz ernsthaft für die Uhrmacherkunst und Feinmechanik. In den Jahren von 1738 bis 1747 widmet sich Pierre Jaquet Droz voll und ganz der Uhrmacherei und erschafft dabei eine Reihe von Standuhren. Diese zeichnen sich durch ihre fortschrittlichen Uhrwerke aus, sie sind allen bis dahin gefertigten Werken deutlich voraus. Aufgrund seines handwerklichen Geschicks, großer Sorgfalt und dem Wissen um mechanische Prinzipien beginnt Droz, seine Uhrwerke mit Musik und Automaten zu kombinieren. Damit weckt er schnell das Interesse wohlhabender Kunden. 1750 heiratet Pierre Jaquet Droz Marianne Sandoz, in den darauffolgenden Jahren erblicken ihre beiden Kinder Julie und Henri-Louis das Licht der Welt. Doch seine Frau Marianne und Tochter Julie sterben in kurzem Abstand noch im Jahr 1755. Vom Schicksal gebeutelt widmet sich Pierre Jaquet Droz nun vollumfänglich der Uhrmacherei und heiratet nie wieder. Sein Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als Droz wenig später auf Lord Marischal trifft. Dieser rät ihm an, seine Werke im Ausland publik zu machen und verhilft Pierre Jaquet Droz an den spanischen Königshof. Der damals herrschende König Ferdinand VI ist regelrecht begeistert von Droz’ Pendeluhren und erwirbt sechs Exemplare.

Zurück in La Chaux-de-Fonds besitzt Pierre Jaquet Droz nun genügend finanzielle Mittel, um seinen Traum zu verwirklichen: Gemeinsam mit seinem Sohn Henri-Louis und Adoptivsohn Jean-Frédéric Leschot beginnt die konsequente Entwicklung fortschrittlicher Automaten. Die Krönung, die aus der Partnerschaft von Droz und Leschot hervorgeht, sind die drei Androiden - der Schreiber, der Zeichner und die Organistin. Die Meisterwerke erwecken so viel Aufsehen, dass das Trio sich gewissermaßen in der Pflicht sieht, sie überall zu präsentieren. So beginnt eine Reise mit Zwischenstopps in Genf, Paris, London, Holland, Flandern, Nordfrankreich, erneut Paris, Lyon, Russland und Madrid.

Mit der immens gesteigerten Bekanntheit im Rücken beschließt Pierre Jaquet Droz im Jahre 1774 ein Atelier in London, der wichtigsten Handelsstadt, zu eröffnen. Die Leitung des Ateliers überträgt er seinen Söhnen, Henri-Louis und Jean-Frédéric. Letzterer sorgt für Verbindungen zum chinesischen Markt. Pierre Jaquets Faszination für die Ornithologie trifft auch am chinesischen kaiserlichen Hof auf Zustimmung, viele mit Vögeln verzierte Pendeluhren oder Spieldosen werden in die verbotene Stadt importiert. Auch heute noch werden zahlreiche Automaten und Taschenuhren von Pierre Jaquet Droz im kaiserlichen Palastmuseum aufbewahrt.

Das Unternehmen wächst beständig weiter, weltweit verkauft es seine Produkte. Aus gesundheitlichen Gründen beschließt Henri-Louis im Jahre 1784, sich in Genf niederzulassen. Gemeinsam mit Leschot gründet er die erste Uhrenmanufaktur der Stadt, welche Zeitmesser mit aufwendigen Komplikationen herstellt. Ihrem Talent und Interesse geschuldet, wird beiden Männern von der Stadt Genf das Ehrenbürgerrecht verliehen. Nach der Französischen Revolution ist es um das Unternehmen finanziell schlecht bestellt. Zudem stirbt Henri-Louis Droz im Jahre 1790 in Genf, fortan leitet Jean-Frédéric Leschot das Unternehmen allein und beschließt, die Exporte nach Fernost vorerst auf Eis zu legen. Durch Napoleons Kontinentalsperre gestaltet sich auch der Handel mit England als schwierig, bis der Markt für Luxusobjekte vollständig untergeht. Damit endet auch die Blütezeit der Manufaktur Jaquet-Droz & Leschot. Springen wir ins Jahr 2000. Für das Unternehmen Jaquet Droz ist es ein aufregendes Jahr, denn es wird von der Swatch Group übernommen. Die traditionsreiche Marke wird so in das prestigeträchtige Luxussegment aufgenommen und findet sich nun neben namhaften Herstellern wie Omega, Tissot oder Breguet wieder. Jaquet Droz werden seitens der Swatch Group alle

technologischen Mittel, das Know-How und das internationale Vertriebsnetz zur Verfügung gestellt. So ausgestattet, kommt das Unternehmen recht schnell auf die Beine, nachdem es lange Zeit ein Schattendasein fristete. Bereits 2002 wird die Grande Seconde, von einer Taschenuhr aus dem 18. Jahrhundert inspiriert, eingeführt. 2008 räumt Jaquet Droz mit einem seit Jahrhunderten bestehenden Mythos der Uhrmacherkunst auf und lanciert die The Pocket Watch. Das Modell wurde bereits 1785 entworfen und gilt seither als Inspirationsquelle einiger legendärer Uhren. Im Jahr 2010 übernimmt Marc A. Hayek die Leitung des Unternehmens. Seine Vision lautet, den Qualitätsanspruch sowie die Innovation zu fördern und zeitgleich die emotionalen und poetischen Werte des 18. Jahrhunderts weiterzugeben. Im selben Jahr noch zieht das Unternehmen in ein neues, 2.500 Quadratmeter großes Atelier der Haute Horlogerie in La Chaux-de-Fonds. Der neue Standort verleiht der Marke neuen Schwung, wie die Uhren ist auch das Atelier selbst von künstlerischem Savoir-faire geprägt. In unregelmäßigen Abständen folgen nun Zeitmesser von unglaublicher, handwerklicher Schaffenskunst. Kreationen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Die ursprüngliche Faszination für Vögel der Gründer erhält das Unternehmen auch heute noch am Leben und lancierte 2012 The Bird Repeater. Die Komplikationen sind unüblich in einer Uhr, jedoch von atemberaubender Schönheit und Komplexität.

Mit der Lady 8 übertrifft sich die Marke im Jahr 2015 selbst. Eine Automatenvorrichtung in Form einer sich entfaltenden Lotusblüte ziert den Zeitmesser und macht ihn damit zum Ausdruck der raffinierten Weiblichkeit. Der Kreativität bei Jaquet Droz sind keine Grenzen gesetzt. So können wir mit Sicherheit in den kommenden Jahren noch die eine oder andere Überraschung erwarten. Klar ist, die Zeitmesser von Jaquet Droz sind mehr Kunstwerke als Armbanduhren - spiegeln aber allemal Luxus wider.

Von Philosophie und Werten

Hoher Anspruch, gepflegte Kreativität - aus diesen Attributen bildet sich die Philosophie des Hauses Jaquet Droz. Jeden Betrachter in atemloses Staunen zu versetzen, das haben sich die Uhrmacher und Künstler bei der Erschaffung neuer Kreationen als Ziel gesetzt. Wie das aussehen soll? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer es besonders exklusiv mag, dem bietet das Unternehmen an, das Zifferblatt eines beliebigen Modells individuell nach Kundenwünschen zu fertigen. Es dreht sich also alles wortwörtlich um die Kunst.
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