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Omega Flightmaster

Als alle 1969 auf die Moonwatch schauten, lancierte Omega eine der abenteuerlichsten Serien in der Geschichte der Marke. Die Flightmaster beweist, dass avantgardistisches Design und intuitive Funktionalität durchaus Hand in Hand gehen können.

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Verkanntes Wunderkind: Die Flightmaster war bereits 1969 ihrer Zeit voraus

In den 60er-Jahren traf Omega mit seinen Funktionsuhren den Nerv der Zeit und seine Master-Serien wurden zu Bestsellern, die in dem Fall der Speedmaster 1969 sogar bis zum Mond flogen. Die Flightmaster hingegen ist heute leider etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie Sie schnell feststellen werden. Als alle Welt auf den Mond schaute, lancierte Omega 1969 still und heimlich eine ihrer außergewöhnlichsten Uhren: Die Flightmaster. Als Variation der Speedmaster gedacht, wurde die Flightmaster speziell an Piloten vermarktet. Auf der Rückseite des Gehäuses ist deswegen auch der Umriss eines Douglas DC-8 Jets eingraviert.

Die erste Flightmaster mit Kaliber 910 ( Ref. 145.013) wurde in zwei Versionen hergestellt. Manche Modelle besitzen orangefarbene Hände, während in anderen Modellen gelbe, mit Cadmium überzogene Zeiger arbeiten. Eine heute sehr gefragte Sonderedition ist die Ref. BA 345.0801. Armband und Gehäuse wurden aus Gelbgold hergestellt, was es mit knapp 250g auch zu einem der schwersten Zeitmesser in Omegas Katalog macht. Das Modell war auf 200 Stück limitiert, wobei manche Sammler die Anzahl auch deutlich geringer einschätzen und nur von 40 Stück ausgehen. Eine der Uhren wurde dabei King Hussein von Jordanien übergeben.

1971 nahm Omega einige Veränderungen an der Flightmaster vor. Viele Träger beschwerten sich, dass man durch den fehlenden Sekundenzeiger nicht sehen konnte, ob die Flightmaster 145.013 präzise arbeitet. Bei späteren Modellen wurde darum das Kaliber 911 verwendet, das das Werk um eine laufende Sekunde auf der 09:00-Position erweitert. Dies führte auch zu zwei Veränderungen in der Referenznummer. Das Modell mit der Ref. 145.026 hatte orangefarbene Hände und einen flachen Kristall. Das Modell mit der Ref. 145.036 übernahm die mit Cadmium überzogenen Hände und fügte ebenfalls einen O-Ring hinzu, der den Kristall bei einer plötzlichen Dekompression beschützen sollte.

Aber die Resonanz blieb gering und so wurde die Flightmaster 1977 bereits wieder eingestellt. Seitdem gab es zwei Versuche, die Flightmaster zurück in das Rampenlicht zu holen. Der spirituelle Nachfolger ist die Speedmaster Professional X-33, die mit einem Quarzwerk ausgestattet wurde. In 2012 lancierte Omega dann eine weitere Serie von Pilotenuhren namens Spacemaster Z-33, die sich an dem Design der Flightmaster orientiert.

Mit der Omega Flightmaster kaufen Sie nicht nur einen Chronographen!

Zugegeben mit drei Kronen, zwei Druckknöpfen und sieben (!!!) Händen ist es schwer, von Liebe auf den ersten Blick zu sprechen. Auch die Maße des Gehäuses flößen erstmal Respekt ein: Die Flightmaster ist 52 mm lang, 46 mm breit, 15 mm dick und wiegt trotzdem nur 139 g. Das Gehäuse wurde aus schwedischem Edelstahl hergestellt und der obere Teil sechzehnmal gepresst und angepasst, bis es die für die Serie typischen elliptischen Kurven annahm. Das Design der Flightmaster ist aber durchdachter, als man annimmt und mit seinen versteckten Brückenteilen wirkt es an der Hand deutlich kleiner, als es sich auf dem Papier liest.

Ähnliches gilt für das Zifferblatt. Hat man sich erstmal an die Anordnung gewöhnt, ist es sehr übersichtlich, schnell lesbar und dank der Farbcodierung intuitiv bedienbar. Die Kronen auf der linken Seite sind mit blau- und schwarzen Einkerbungen individualisiert. Die blaue Krone steuert dabei den zweiten Stundenzeiger, denn die Flightmaster besitzt eine 12h-GMT Funktion mit einer separaten Hand. Dies war Omegas Antwort auf die Rolex GMT, bei denen Träger die zweite Zeitzone nur mit Hilfe der Lünette berechnen konnten. Die schwarze Krone verschiebt die interne Lünette, die durch extrem belastbares Mineralglas geschützt ist. Die gelben und orangefarbenen Druckknöpfe auf der rechten Seite bedienen hingegen den Chronographen. Im Inneren der Flightmaster schlägt das Kaliber 910 mit Handaufzug. Dieses ist in seiner Essenz das Kaliber 861 der Moonwatch, aber um eine zweite Zeitzone erweitert. Die Geschichte des Kaliber 861 ist durchaus interessant. Rolex arbeitete seit 1943 zusammen mit Lemania an dem Kaliber 321, ein Chronographenwerk mit 27 mm im Durchmesser, das 1968 durch das Kaliber 861 ersetzt wurde. Dies brachte auch einige Neuerungen mit sich. Die Funktion des Chronographen wurde vereinfacht und die Frequenz der Unruhe von 18.000 bph auf 21.600 bph erhöht. Zuletzt wurde die Spirale der Unruhe verflacht. Das Kaliber 861 wurde eines von Omegas beliebtesten Uhrwerke und bewies sein Durchhaltevermögen und Belastbarkeit sogar im Weltraum.

Was kostet eine gebrauchte Omega Flightmaster?

  • Wir bieten Ihnen zur Zeit zwei getragene Modelle der Flightmaster Ref. 145.013 aus dem Jahre 1970 und 1975. Das Zifferblatt zerschmilzt in zartem Schokoladenbraun, welches durch die gelben und blauen Zeiger kontrastiert wird. Auch der 24-Stunden-Totalisator setzt einen grünen Akzent. Die feinen Sekundenstriche an der inneren Lünette runden den sportlichen Look perfekt ab. Die Omega Flightmaster Ref. 145.013 aus dem Jahre 1970 können Sie für 3.840 € kaufen, während das Modell aus dem Jahre 1975 4.140 € kostet.

  • Wenn Sie Interesse an einer Omega Flightmaster Ref. 145.036 aus dem Jahre 1972 haben, können Sie diese in unserem zertifizierten Onlineshop für einen vergleichbar günstigen Preis von 2.650 € kaufen. Das Modell bietet das Kaliber 911, welches die Flightmaster um eine laufende Sekunde an der 09:00-Position erweitert. So können Sie sich immer der Präzision der Flightmaster versichern. Es behält dabei die farblichen Details der Zeiger, die auch Ref. 145.013 so intuitiv benutzbar machen.

  • Lassen Sie sich von diesen Omega-Serien inspirieren

  • So sehr man die Flightmaster in das Rampenlicht zerren will, 1969 gehörte der Omega Speedmaster Moonwatch. Bis heute ist die Moonwatch die bekannteste Serie der Marke und eine der beliebtesten Bestseller überhaupt..

  • Dass Omega auch Dresswatches designen kann, zeigt die De Ville Kollektion. Ursprünglich aus der Seamaster entwachsen, wurde sie bald zu Omegas Aushängeschild für Eleganz und Stil. Ihre Stellung in Omegas Katalog zeigte sich auch als Omega 1999 ein neues De Ville-Modell benutzte, um die Co-Axiale Hemmung vorzustellen.

  • Auch in der Tiefe der Meere können Sie sich auf Omega verlassen. Alle Modelle der Omega Seamaster sind bis zu 300m wasserdicht und verfügen über eine einseitig drehbare Lünette. Die Unterschiede der Modelle liegen in ihrem Design. Die Omega Seamaster 300m ist mit einem blauen oder schwarzen Zifferblatt erhältlich, das je nach Referenz mit den von Omega patentierten Wellen verziert wurde, oder mit einem glänzenden Zifferblatt beeindruckt. Als Einsteigermodell empfiehlt sich die Omega Seamaster 300m Ref. 2254.50.0.

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