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Eine Übersicht über ausgwählte Omega Boxen

Achten Sie bei dem Kauf auch auf die Uhrenboxen!

 

Watchmaster verifiziert alle verkauften Omegas durch unsere Uhrmachermeister, aber wie können Sie sich helfen, die Echtheit Ihres Herzstücks zu bestimmen, wenn Sie mal keinen Experten zur Hand haben? Ein einfacher Weg ist es, die verschiedenen Boxen zu kennen, die Omega für die verschiedenen Modelle entwickelte und wie sich diese mit der Zeit veränderten. Manche Sammler kaufen daher zum Beispiel nur, wenn neben der Uhr auch Papier und Box erhalten sind, da diese ebenfalls erlauben, auf die Authentizität der Uhr zurückzuschließen. Über die Jahre sind schon einige Cases durch unsere Hände gewandert und wir haben daher beschlossen, unser Wissen mit Ihnen zu teilen und haben eine kleine Reihe gestartet, die Ihnen neben Omega auch die Boxen von Rolex, Breitling und TAG Heuer vorstellt.
 
Watchmaster Magazin Omega Boxen

Ähnlich wie bei Rolex lässt sich bei Omega eine klare, lineare Entwicklung bei dem Boxdesign feststellen, die auch sehr mit den verschiedenen Modellen zusammenhängt. Manche Serien wie die Moonwatch kommen in einem gesonderten Case (Keine Sorge, wir gehen gleich genauer darauf ein), während limitierte Editionen in einer speziell designten Box kommen. Die Seamaster James Bond „Spectre“ Ltd.Referenznummer: 233.32.41.21.01.001 zum Beispiel liegt in einem Case, das wie ein Tresor aufgebaut ist und sich nur mit einer dreistelligen Kombination (oder Gewalt) öffnen lässt.  

 
Watchmaster Magazin Omega Boxen geschlossen
 

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Design, Größe und Layout der Boxen unterscheiden sich leicht, je nachdem in welchem Land sie hergestellt werden. Boxen für Europa sind leicht anders als die Boxen für die USA, diese sind anders als die Boxen für Neuseeland etc. Design ist auch immer bis zu einem gewissen Grad subjektiv und Perspektiven überlappen sich vielleicht daher nicht stetig. Erschrecken Sie daher nicht, wenn Sie die Innenseite ihres Omega-Etuis statt scharlachrot, eher als rubinrot beschreiben würden. Sollten Sie dennoch Frage haben oder sich über Kauf- und Finanzierungsoptionen informieren wollen, hilft Ihnen entweder unsere Website oder ein Anruf bei unserem kompetenten Kundendienst.

 
Watchmaster Magazin Omega Boxen Holz Hochglanz
 

Zum Mond und zurück: Die Moonbox

 

Gesondert zu den anderen Omega Boxen muss man dabei auf die Moonbox eingehen, die mit der Omega Speedmaster Moonwatch Chronograph geliefert wird.  In Zeiten, in denen Marken immer sparsamer mit den Verpackungen werden, sticht diese heraus. Nachdem man die dünne Schutzhülle aus Pappe abzieht, steht man einem massiven Case gegenüber, in dessen Mitte ein Emblem (bestehend aus dem Seepferd als offizielles Symbol der Speedmaster, dem Seriennamen, sowie dem Omega-Logo) thront. Das Case ist in der Mitte zweigeteilt und lässt sich durch zwei elegante schwarze Schlaufen am unteren Ende öffnen.

 

Unter dem Case findet sich ein schwarzer, massiver Koffer, der mit Nylon überzogen ist. In dessen Mitte findet sich erneut das silberne Emblem. Unterhalb des Emblems ist Logo, Markenname und Serienname silberfarben eingefräst; der prestigewürdige Titel „Legendary Moonwatch“ ist dabei in Rot gehalten. Auf der Rückseite der Box befindet sich die (sehr massive) Gebrauchsanleitung und ein mit Kunstleder überzogenes Kartenetui, das u.a die Internationale Garantie und Piktogramm beinhaltet. Unter dem Koffer wiederum findet sich ein schmales Fach mit einer Broschüre, die die Geschichte der Moonwatch feiert sowie eine kurze Anleitung, die das Wechseln der Armbänder erklärt.  

 
Watchmaster Magazin Omega Boxen Speedmaster
 

Der Koffer lässt sich öffnen, indem man die silbernen Verschlüsse aushängt. Auf der rechten, unteren Seite ist zum letzten Mal das Emblem als ein Briefbeschwerer aus Edelmetall eingelegt. Zwei Fächer sind in den Boden inkorporiert und lassen sich mit einer Schlaufe öffnen. Auf der linken Seite findet sich ein Uhrmacherglas mit einem aufgezeichneten Tachymeter, der an den der Moonwatch angelehnt ist. In dem oberen Fach finden sich zwei Natostaps und vier Federstege sowie ein Schraubenzieher, um diese zu wechseln. Die Uhr selbst befindet sich in der unteren Mitte und ist durch ein Polster auf der oberen Seite des Koffers geschützt.

 

Auch gebrauchte Omega Boxen können wertvoll sein

 

Wer auf Vintagemodelle von Omega steht, kennt sicherlich auch die schmalen, an Art Déco angelehnten Bakelitboxen, die je nach Aufmachung als Travelcase, Etui oder Schaufensterauslage verwendet werden konnten. Diese wurden von einer finnischen Firma namens Jousi from Turku hergestellt und sind heute nur noch schwer erhältlich Sie verkaufen sich auf den gängigen Auktionsplattformen für bis zu 500€.

 

Über die Jahre wechselte auch Omega ihr Design, bis sich die Marke für die nun typischen scharlachroten Boxen entschied. Die Etuis und Cases blieben aber, ähnlich wie bei Breitling und Rolex, bis weit in die 70er oftmals sehr schlicht und schmal. Eine Box für die Omega Seamaster Chronograph (Referenznummer: 176.007), die auf das Jahr 1975 zurückgeht, ist ein wunderbares Beispiel für diese Art von Design. Das Logo ist zentral in der Mitte des Deckels platziert und von einem goldfarbenen Aufkleber flankiert, der die Boutique bewirbt, in der diese Uhr verkauft wurde. Auf der Innenseite des Deckels findet man erneut das Logo und den Markennamen. Der Boden des Etuis ist in Rot gehalten und mit dünnem Stoff überzogen. Der untere Rand ist silbern, wobei je nach Modell und Serie die Boxen auch mit goldenem Rand produziert wurden. Die Unterseite des Etuis ist in Weiß gehalten. An dem rechten Rand ist dabei “Swiss Made“ aufgedruckt.
Watchmaster Magazin Omega Boxen Lupe 007

Zeitsprung zu 1990 und einer Omega Constellation (Referenznummer: 396.1076), die noch immer in einer handgroßen mit grauem Textil überzogenen Box mit abgerundeten Ecken verkauft wird. Man sieht durch die Unterseite des Deckels, dass es sich hierbei tatsächlich um eine der standardmäßigen scharlachroten Boxen mit Kunstlederbezug handelt, die für die Constellation-Serie entsprechend moduliert wurde. Auf der Vorderseite des Deckels stehen goldfarben das Logo, der Schriftzug und der Serienname, die sich auch erneut alle auf der Innenseite des Deckels wiederfinden. Auf der Unterseite der Box ist in grauer Schrift „Box made in Switzerland“ aufgedrückt. Klappt man die Box auf, finden sich auf die Uhr gelegt die bekannten Garantien und Gebrauchsanweisungen. Die Uhr selbst befindet sich auf ein Polster gezogen in der Mitte.

 

Später würde Omega die nun standardmäßige weiße Box einführen, die zum Beispiel die Standardverpackung der Seamaster geworden ist. Die Omega Seamaster Aqua Terra 150m (Referenznummer: 2512.50.00) von 2007 kommt in einer weißen, unauffälligen Schachtel mit dem Logo und Markennamen auf dem Deckel. Nimmt man diesen ab, klappt die Vorderseite des Bodens auf und enthüllt eine Box, die mit rotem Kunstleder überzogen ist. In einem Hinterfach sind Gebrauchsanweisung und ein Kartenetui mit Garantie, Chronometerzertifikat und Piktogramme verstaut. Auf der Vorderseite ist ein Emblem aus Edelstahl, das das Logo und den Markennamen über einen Globus legt. Auf der unteren Seite liest sich „swiss made since 1848.“ Öffnet man die Box,findet sich auf der Innenseite des Deckels erneut Logo und Schriftzug. Die untere Seite der Box lässt sich dank einer Schlaufe an der rechten oberen Seite auch komplett herausnehmen. Dieses Detail ist dabei je nach Modell und Serie unterschiedlich.

 

Wie oben aber erwähnt, war Omega immer willig, das Design der Box zu verändern, um es an seine Serien anzupassen. So kommt die Omega De Ville Ladymatic (Referenznummer: 425.60.34.20.63.001) in einer komplett elfenbeinweißen Box, die mit schmalen, vertikalen Linien graviert ist. Der Deckel ist schmal, aber der Boden dafür sehr hochgehalten, was das Case wie eine Schmuckschatulle wirken lässt. Die obere Seite ist mit einer Schleife verziert und Logo und Schriftzug ausnahmsweise in Rot gehalten.

 

Was kostet eine Moonbox?

 

Wie die Moonbox zeigt, ist Omega durchaus fähig, hochwertige Präsentationsboxen zu produzieren (die Moonbox verkauft sich online für gut $700), die in dem heutigen Markt nicht an Wert verlieren. Klar ist eine Box für den routinierten Sammler nicht mehr die Erfahrung, die sie für den Erstkäufer ist, aber, dass sie eine Erfahrung bleibt, ist weiter wichtig.
Watchmaster Magazin Omega Boxen offener Deckel
 

In den letzten Jahren hat Omega zudem beschlossen, vermehrt auf Holzkisten zu setzen, da diese über die Zeit besser halten als die Boxen aus Kunstleder.  Von den Fans wurde dies meistens positiv aufgenommen. So kommen besonders die Seamaster und Aqua Terra Serie seit 2015 in Holzboxen. Bei uns können Sie verschiedene Modelle der Omega Seamaster Aqua Terra 150 m (Ref. 231.10.42.21.03.004) ab bereits 4.150 € kaufen. Sie interessieren sich lieber für eine Omega Seamaster 300? Gebraucht bieten wir Ihnen die Standardvariante (Ref. 233.90.41.21.03.001) für einen vergleichbar günstigen Preis von 5.130 €. Wer etwas mehr Luxus will, findet dies in der Seamaster (Ref. 233.20.41.21.01.001) mit Lünette und Armband aus Roségold und Edelstahl für bereits 7.440 €.

 
Watchmaster Magazin Omega Boxen Speedmaster