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Rolex – Die Königin unter den Luxusuhren


Die Geschichte hinter der Marke: Ehrgeiz und Innovation

Die Geschichte von Rolex begann im Jahre 1905, als der gebürtige Franke Hans Wilsdorf in London gemeinsam mit seinem Schwager ein Importunternehmen für Schweizer Uhrwerke gründete. Wilsdorf glaubte an die Bedeutung von Armbanduhren, die damals noch recht unpopulär waren, vor allem weil ihre Genauigkeit noch sehr zu wünschen übrig ließ. Die Armbanduhr – so der Konsens – würde niemals die Präzision und Zuverlässigkeit einer Taschenuhr erreichen. Ihr Gehäuse galt als zu klein für ein leistungsstarkes Uhrwerk, die ständigen Bewegungen des Handgelenks als eine zu große Strapaze. Wilsdorf ließ sich nicht beirren und trieb ruhelos die Entwicklung der Uhrentechnik voran, allen Zweifeln zum Trotz. Diese unermüdliche Arbeit blieb nicht ohne Erfolg. Im Jahre 1910 widerlegte Rolex den Ruf der mangelnden Präzision, als eines ihrer Modelle das erste Chronometerzertifikat für Armbanduhren verdiente. Vier Jahre später übertraf das Unternehmen diese Errungenschaft sogar, als eine seiner Uhren einen Präzisionsgangschein der Klasse A erlangte – ein anspruchsvolles Ganggenauigkeits-Attest, das bisher großen und komplexen Schifffahrtschronometern vorbehalten war.


Rolex Cosmograph Daytona Ref. 116523 mit Racing Zifferblatt


Im Jahr 1926 gelang Rolex der nächste Durchbruch bei einer grundlegenden Schwäche der Armbanduhr: ihrer hohen Unzuverlässigkeit. Das Problem lag in der Aufzugskrone der Uhren, durch die leicht Staub und Wasser in das empfindliche Uhrwerk eindringen konnten. Wilsdorf löste es mit unternehmerischem Geschick, indem er ein Patent für eine verschlussdichte Aufzugskrone kaufte und es zum ersten wasser- und staubdichten Gehäuse für Armbanduhren weiterentwickeln ließ. Die vielleicht größte Legende der Uhrmachergeschichte war geboren: das „Oyster“-Gehäuse, welches bis heute für fast alle Rolex Uhren und natürlich auch die beliebtesten Rolex Serien wie der Submariner, der Daytona und der Datejust verwendet wird.

Doch wie alle Lösungen brachte auch die „Oyster“ neue Probleme mit sich. Schnell stellte sich heraus, dass die Dichtheit der Uhren nicht langfristig hielt, weil ihre Träger sie nach dem Aufziehen nicht ordnungsgemäß verschraubten oder sich die Dichtungen abnutzten. Auch diese Herausforderung wurde überwunden, indem der Handaufzug ganz einfach überflüssig gemacht wurde! 1931 kaufte das Unternehmen das Patent für einen Federaufzug mit einem kleinen Gewicht, das innerhalb des Uhrengehäuses angebracht und durch die Bewegungen des Trägers in Rotation versetzt wurde. Wie das wasserdichte Gehäuse trat also auch die Automatikuhr ihren Siegeszug unter dem Markennamen „Rolex“ an, bis das Patent im Jahre 1948 erlosch.

Und noch eine weitere Innovation wird mit dem Namen der Marke verbunden – die Datumsanzeige wie man sie heute kennt. Zwar waren schon vorher Uhren mit zusätzlichen Zeigern und einer Kalenderskala am Rande des Zifferblatt verbreitet, diese waren jedoch optisch überladen und schwer ablesbar. Kein Wunder, dass die Rolex Datejust mit ihrem dezenten Anzeigefenster und der unter dem Zifferblatt verbauten Datumsscheibe unmittelbar zum Bestseller wurde.



Wie Rolex zur Legende wurde


Innovationen waren ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg von Rolex – doch hätte die Faszination für die Marke wohl niemals über Kennerkreise hinaus Menschen begeistert, wenn das Marketing-Genie Hans Wilsdorf ihre technischen Meisterleistungen nicht spektakulär inszeniert hätte. Der Mythos begann in den kalten Fluten des atlantischen Ozeans. Am 7. Oktober 1927 gelang es der jungen Britin Mercedes Gleitze als erste Schwimmerin, erfolgreich den Ärmelkanal zu passieren. Als sie eine Wiederholung der Aktion ankündigte, sah Wilsdorf seine Chance, publikumswirksam die Zuverlässigkeit der Oyster zu beweisen. In einem Brief bot er Gleitze eine Uhr als Geschenk an, wenn sie diese während der Durchquerung des Kanals tragen würde. Obwohl die Britin nach mehr als zehn Stunden bewusstlos aus dem eiskalten Wasser gezogen wurde, hatte die Rolex Oyster ihre Mission erfüllt: Sie befand sich im tadellosen Zustand und zeigte präzise die Zeit an, als ob nichts geschehen wäre. Ein beeindruckender Triumph der Technologie, der mit einer Anzeige auf der Titelseite der „Daily Mail“ verkündet wurde.


Rolex Cellini Ref. 50519 mit einem Gehäuse aus Weißgold


Der Publikumserfolg des Härtetests führte zu einer langen Reihe von Kooperationen mit Sportlern und Entdeckern, die immer wieder die Beständigkeit von Rolex Uhren unter den unwirtlichsten Extremsituationen der Erde getestet haben. Ebenfalls legendär sind die Abstecher zum tiefsten Punkt der Weltmeere, die Taucher mit Modellen der Serie Deepsea unternommen haben. Als 1960 der Entdecker Jaques Picard mit seinem Tauchboot der Trieste zum tiefsten Punkt der Weltmeere – dem Challenger Deep im Marianengraben – tauchte, war eine Rolex Deep Sea Special an der Außenhaut seines Bootes angebracht. Auch 2012 waren Uhren der Serie ein aktiver Teil des Teams, als der Regisseur James Cameron zusammen mit der National Geographic Society mit der Deepsea Challenger wieder zum Challenger Deep herabtauchte. An einem Roboterarm war eine Rolex Deepsea Challenge angebracht. Da die Uhr wieder unversehrt und unverstellt aus 11.000 Metern Tiefe aufstieg, kann wohl mit Recht von einer „Meisterleistung der Ingenieurskunst“ gesprochen werden. In Erinnerung an James Camerons Tauchgänge wurde 2014 die Rolex Deepsea D-Blue mit einem blau-schwarzen Zifferblatt eingeführt.

Neben der Tiefsee haben Rolex Uhren ihre Beständigkeit zudem auf den höchsten Gipfeln der Erde unter Beweis stellen können. Als 1953 der Brite Edmond Hillary die erste erfolgreiche Besteigung des Mount Everest meisterte, trugen die Mitglieder seines Teams Oyster Perpetual Uhren am Arm. Als Hommage an diese Leistung und als Anwendung der gewonnenen technischen Erkenntnisse wurde das Modell Explorer angefertigt, das sich heute unter Bergsteigern und Höhlenforschern großer Beliebtheit erfreut. Die Explorer Modelle zählen neben der Air-King und der Oyster Perpetual zu den günstigeren Rolex Uhren.

Auch in der Welt des Sports hat das Unternehmen bedeutende Spuren hinterlassen. Seit über 50 Jahren gehört Rolex zu den führenden Sponsoren von vielen Disziplinen wie Tennis, Golf, dem Reitsport und dem Segel- und Motorsport, da diese Sportarten das Perfektionsstreben des Unternehmens verkörpern. Mittlerweile hat der Nimbus der Marke jedoch einen solchen Glanz erreicht, dass sich um Markenbotschafter nicht selbst aktiv bemüht werden muss. Von zahllosen Prominenten wie John F. Kennedy, Che Guevara, Pablo Picasso, Arnold Schwarzenegger, Eric Clapton oder dem Dalai Lama ist bekannt, dass sie die Rolex Zeitmesser aus purer Begeisterung trugen – oder sich darüber hinaus ganze Sammlungen zulegten.



Die Philosophie hinter dem Erfolg


„The Rolex Way“

Eines der größten Erfolgsmerkmale ist die Beständigkeit der Luxusuhren: Die Unternehmensphilosophie von Rolex hat sich über Jahrzehnte nicht verändert. Heute wie auch vor 100 Jahren stellen Präzision, Zuverlässigkeit und höchste Qualität Werte dar, die das Unternehmen mit eiserner Entschlossenheit verwirklicht.


Rolex Uhr Armband-Schließe


Da Rolex mit der Krone nicht nur die Qualität seiner Gehäuse und Uhrwerke wichtig war, sorgte man durch die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Unternehmen Gay Frères auch dafür, dass nur die besten Armbänder die Luxusuhren am Handgelenk der Kunden hielten. Die Firma Gay Frères wurde 1895 in Genf gegründet und begann mit der Herstellung von Ketten für Armbanduhren. Genau wie bei Rolex erkannte man auch hier die Zeichen der Zeit und stieg auf die Anfertigung von robusten und gleichzeitig eleganten Metallarmbändern um. Je populärer Armbanduhren wurden, desto mehr stieg auch der Ruf von Gay Frères als eines der bedeutendsten metallverarbeitenden Unternehmen der Welt. Viele Uhrenhersteller bezogen ihre Armbänder von Gay Frères, so etwa Patek Philippe, Vacheron Constantin und Heuer. Beständig arbeitete man bei Rolex beständig daran, einen komplett autarken Produktionsprozess zu schaffen. Im Jahr 1998 tätigte das Unternehmen dann einen wichtigen Schritt, als mit der Firma Gay Frères der beste Hersteller von Armbändern ins Unternehmen eingegliedert wurde.

Um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, geht Rolex daher grundsätzlich seinen eigenen Weg bei der Herstellung der Zeitmesser. Das Motto hinter dieser Herangehensweise – „The Rolex Way“ – stets eine Extrameile bei den Qualitätsstandards voraus zu sein, können nur die wenigsten Konkurrenten umsetzen. Es beginnt bei der Entwicklung der Uhrwerke: Jedes besitzt ein Chronometerzertifikat – ein Ausweis hoher Güte bei der Ganggenauigkeit, für das sich selbst unter den Schweizer Uhrwerken nur wenige Modelle qualifizieren. Des Weiteren umfasst das Motto die verwendeten Materialien, die mit größter Sorgfalt ausgewählt und geprüft werden. Außerdem verarbeitet Rolex bevorzugt Werkstoffe aus eigener Herstellung, um einen Qualitätsstandard weit über Industrieniveau zu gewährleisten. Diese Standards gelten nicht zuletzt für jede einzelne Uhr, die die Rolex Fabrik verlassen darf. Alle fertig gestellten Exemplare werden extremen Härtetests unterzogen, um ihre uneingeschränkte Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen garantieren zu können.


Rolex Day-Date Ref. 228238


Bei der Herstellung exzellenter Zeitmesser ist jeder kleine Schritt gleichbedeutend wichtig, um ein perfektes Produkt zu erzeugen. Rolex leistete gleich in mehreren Bereichen Pionierarbeit: Ein großer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens war die Entwicklung des Oyster Gehäuses im Jahr 1926. Das weltweit erste wasserdichte Gehäuse ist heute das Herzstück der meisten Rolex Uhren und schützt ihr Innenleben vor Stößen, Schmutz und vor allem Wasser. Gehäuseboden, Lünette und Aufzugskrone werden auf eine Weise mit dem Mittelteil verschraubt, dass das Gehäuse vollständig wasserdicht verschlossen ist und somit das Uhrwerk sicher vor äußeren Einflüssen schützt. Tauchtiefen von mindestens 100 m halten alle Rolex Uhren mit dem Oyster Gehäuse stand. Modelle wie die Rolex Deepsea schaffen sogar sagenhafte 3.900 m Tiefe. Maßgeblich für den Erfolg der Gehäusearchitektur ist der robuste Mittelteil. Hochwertige Materialien wie Edelstahl Oystersteel, 18 Karat Gold und Platin garantieren, dass das tragende Element strapazierfähig und gleichzeitig elegant bleibt. Der geriffelte Gehäuseboden wird mit einem Spezialwerkzeug festgezogen, so dass nur autorisierte Uhrmacher Zugang zum Innenleben der Uhren erhalten. Das Gegenstück hierzu bildet die geriffelte Lünette, die ebenfalls mit einem Spezialschlüssel festgezogen werden muss und für Wasserdichte sorgt. Mittlerweile trägt sie außerdem maßgeblich zum Wiedererkennungswert von Rolex Uhren bei. Exemplare mit bombierter Lünette stehen ihren Schwestern an Wasserdichte natürlich in nichts nach. Gekrönt wird das Gehäuse von der Aufzugskrone, die es optisch veredelt und ihm den letzten Schliff verleiht. Es gibt sie als Twinlock- und Triple-Krone, die mit jeweils zwei, bzw. drei Dichtungen versehen sind und hermetische Dichte garantieren.



Die Materialauswahl bei Rolex


Bei der Materialauswahl wird auf hauseigene Kreationen gesetzt: Der Edelstahl Oystersteel ist besonders korrosionsbeständig und lässt sich auf Hochglanz polieren. Die eigens kreierte Superlegierung gehört zur Stahlsorte „Edelstahl 904L“, die vor allem in der Raumfahrttechnologie und industriellen Verarbeitung zum Einsatz kommt. Die Uhren der Superlative sind für den Einsatz unter Extrembedingungen gefertigt und sind dank innovativer Technologie sowohl unter Wasser als auch in der Luft wahre Performancekünstler.
Auch bei der Verarbeitung von anderen Edelmetallen verfolgt die Marke strenge Regularien, um exzellente Qualitätsstandards zu garantieren. Die Verwendung von 18 Karat Gold garantiert den charakteristischen Glanz der Gehäuse und Armbänder sowie deren Langlebigkeit. Das verwendete Weißgold entsteht durch eine Legierung aus purem Gold und Silber. Das Everose-Gold wird durch eine einzigartige Zusammensetzung von Gold und Kupfer geschaffen. Wenn Platin zum Einsatz kommt, nutzt Rolex eine Legierung von Platin und Ruthenium, das für die außergewöhnliche Härte des Gehäuses sorgt. Eine weitere Innovation aus ihrem Hause hört auf den Namen Rolesor. Die exklusive Kombination aus Edelstahl und Gelb- oder Everose-Gold beim Gehäuse und Armband ließ sich das Unternehmen im Jahr 1933 patentieren. Rolesor steht für Modelle bei denen der Mittelteil des Armbandes, die Lünette und Aufzugskrone aus Gold gefertigt werden. Die Außenteile des Armbandes sowie das Gehäuse werden aus Oystersteel hergestellt.