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Die legendären und anspruchsvollen 24 Stunden von Le Mans zählen zu den ältesten Rennserien in der gesamten Geschichte des Motorsports. Jedes Jahr liegen Erfolg, Niederlage und tragische Unfälle bei diesem Langstreckenrennen für Sportwagen im französischen Le Mans nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt. Wo genau die Verbindung zwischen dem 24-Stunden-Rennen und Luxusuhren besteht, möchten wir nachfolgend näher erläutern.



Die 24 Stunden von Le Mans


Le Mans – ein Name, der bei vielen einige sehr lebendige Bilder hervorruft. Sei es bei Motorsportbegeisterten, die jedes Mal dem Startschuss des Rennens entgegenfiebern wie andere der Oscar Nacht, oder aber bei Filmliebhabern, die sich an Szenen aus dem berühmten gleichnamigen Film von und mit Hollywood-Ikone Steve McQueen erinnern. Das 24-stündige Rennen auf dem Circuit des 24 Heures südlich der Stadt Le Mans zieht die Menschen bereits seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1923 magisch an.


TAG Heuer Grand Carrera CAV5115.BA0902 Stahl-Uhr mit schwarzem Zifferblatt
TAG HEUER GRAND CARRERA CAV5115.BA0902


Mensch und Maschine auf der Probe

Ins Leben gerufen, um die Zuverlässigkeit und Belastbarkeit von Fahrzeugen unter Beweis zu stellen, kam es bei den Langstreckenrennen von Le Mans neben technischen Meisterleistungen leider immer wieder zu tragischen Unfällen und sogar zur größten Katastrophe des Motorsports, als der Wagen des französischen Rennfahrers Pierre Levegh nach einer Kollision in den Zuschauerbereich rauschte und nicht nur seines, sondern auch das Leben 83 weiterer Personen kostete. Das Interesse an dem Ausdauerrennen ließ trotz dieser Tragödie nicht nach und die Station in Le Mans entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Saisonhöhepunkt der Sportwagen Weltmeisterschaft. Nach der Einstellung der FIA Sportwagen Weltmeisterschaft im Jahr 1992 fehlte jedoch eine begleitende Rennserie für die Anforderungen, die der AOC (Automobile Club de l’Ouest) an die Wagen stellte. Doch 2012 war auch diese Durststrecke vorüber und der AOC begründete mit Erlaubnis der FIA die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, eine Serie von Rennen, bei denen die Wagen mit denselben technischen Vorgaben wie bei den 24 Stunden von Le Mans starten.


Kampf der Giganten

Der erst kürzlich erschienene Film „Le Mans 66“ thematisiert eine der größten Rivalitäten, die jemals auf dem Asphalt ausgetragen wurden. Niemand geringeres als Enzo Ferrari selbst leitete damals in den 1960ern den Rennstall seiner Autofirma – und Ferrari dominierte die Rennserien. Dies war der Zeitpunkt, als Henry Ford Interesse bekundete, den italienischen Luxusautobauer zu kaufen. Doch Enzo „Il Commendatore“ Ferrari wollte das nicht. Ford war daraufhin außer sich und gab seinen Ingenieuren den Auftrag, einen Wagen zu bauen, der Ferrari in Le Mans besiegen und somit für eine Demütigung sorgen würde.

Dies war die Geburtsstunde des Ford GT. Doch der Sportwagen wollte nicht so wie seine Erbauer und die ersten Versuche gingen allesamt schief. Ford wusste nicht weiter. Doch Carroll Shelby und Ken Miles sollten Abhilfe schaffen. Dem Autodesigner Shelby gelang es schließlich, gemeinsam mit dem Rennfahrer Miles einen Motor zu entwickeln, der Ford im Jahr 1966 nicht nur einfach einen Sieg, sondern einen Dreifach-Sieg einbrachte. Alle drei Ford GT kamen nicht nur ins Ziel, sondern belegten die ersten drei Plätze – deutlich vor der Konkurrenz aus Maranello.



Von Autorennen und Luxusuhren: Mehr als nur ein Zufall


Autos und Uhren haben auf den ersten Blick nicht sonderlich viel miteinander zu tun. Doch bei genauerem Hinsehen verbindet beide Branchen der Wunsch nach absoluter Perfektion und stetiger Verbesserung. So erhalten die Gewinner der 24 Stunden von Le Mans neben dem heiß begehrten Siegerpokal, einer Magnumflasche Champagner und dem Eintrag in die Chroniken des Rennsportes zudem eine Luxusuhr – und zwar keine geringere als die beliebte Rolex Cosmograph Daytona. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn wo Menschen und Materialien an ihre Grenzen gehen, ist das Unternehmen aus Genf meist nicht weit entfernt.


Rolex Cosmograph Daytona 116500LN Uhr aus Stahl mit weißem Zifferblatt
ROLEX DAYTONA 116500LN


Seit 2001 ist Rolex zudem der offizielle Zeitnehmer des Langstreckenrennens. Der Name des Modells, dass die Rennfahrer als Siegprämie erhalten, geht auf den Ort Daytona Beach in Florida zurück, auf dessen Sandstrand in den 30er Jahren viele Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt und gebrochen wurden. Damals stattete Rolex die Highspeed-Pioniere mit seinen robusten Sportchronographen aus, damit die Fahrer die Zeit stets im Auge behalten konnten. Ende der 50er Jahre wurde dann der „Daytona International Speedway“ eröffnet, einer der damals schnellsten Rundkurse in Amerika. 1966 fand dort das erste 24-Stunden-Rennen von Daytona statt.


Konkurrenten der Daytona: Die Rennställe von TAG Heuer, Chopard und Breitling

Rolex war in Daytona Beach bereits als offizieller Zeitnehmer vertreten und ist seit 1992 auch Titelsponsor des Rennens. Neben Rolex sind aber auch andere Uhrenhersteller im Motorsport aktiv. So sponsert TAG Heuer neben einzelnen Fahrern und Rennställen auch ganze Rennserien. Außerdem hat die Marke neben Breitling und Chopard auch ihre Verbundenheit zum Renn- und Motorsport durch ganz besondere Uhrenmodelle zum Ausdruck gebracht. Die Monaco von TAG Heuer geht auf einen besonderen Wettstreit zurück, bei dem es darum ging, den ersten automatischen Chronographen zu entwickeln. Im Jahr 2019 feierte das Modell bereits seinen 50. Geburtstag. Die TAG Heuer Carrera und die Rolex Daytona verbindet sogar von Anfang an eine gemeinsame Geschichte und der Kampf als ewige Konkurrenten.

Während es bei den Rennen in Daytona und Le Mans jedes Jahr darum geht, die Automobiltechnik immer weiter voranzubringen, ehrt zum Beispiel das Autorennen „Mille Miglia“ vintage Rennwagen. Einst war dieses Oldtimer-Rennen eine Rally im Norden von Italien, das 1977 neu aufgelegte Event wird nun aber genutzt, um die historischen Automobile auf Zuverlässigkeit und Gleichmäßigkeit zu testen. Der einst halsbrecherischen Tour setzte Chopard mit seiner Serie Mille Miglia ein Denkmal.


Schwarzes Totalisatoren-Zifferblatt einer Chopard Mille Miglia 168459-3001 Uhr im Rennfahrer-Look
CHOPARD MILLE MIGLIA 168459-3001


Breitling zeigt seine Verbundenheit zum Motorsport etwas direkter und tat sich Anfang der 2000er mit dem britischen Luxus-Autobauer Bentley zusammen. Als Bentley mit dem Continental GT einen der damals leistungsstärksten Gran Turismos der Welt auf den Markt und an die Startlinie von Le Mans brachte, war Breitling stets mit von der Partie. Nachdem Bentleys Continental mehrere Jahre hintereinander das 24-Stunden-Rennen im französischen Pays de la Loire dominierte, lancierte Breitling zu Ehren des Autoherstellers die Breitling Bentley Le Mans (Ref. A22362). Tatsächlich verbindet Breitling und Bentley jedoch nicht nur diese eine Sonderedition oder der analoge Zeitmesser im Armaturenbrett der über 600 PS starken Boliden, sondern ganze Kollektionen von Luxusuhren wie die Breitling Bentley 6.75, die Breitling Bentley Flying B oder die Breitling Bentley Supersports.