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In Ausnahmesituationen wie auch in der aktuell anhalten Coronakrise leidet die Wirtschaft. Die Börsen kämpfen, Selbstständige fürchten um ihre Existenz und viele bangen um ihr Erspartes. Um das eigene Geld sicher anzulegen, setzt manch einer beispielsweise auf den Kauf hochwertiger Zeitmesser. Doch sind Luxusuhren auch in Krisenzeiten ein sinnvolles und lohnenswertes Investment?



Sind Luxusuhren in Krisenzeiten ein lohnendes Investment?


Vielen kamen zu Beginn der aktuell herrschenden Krisensituation Zweifel auf: Ist die eigene Investition in diverse Rolex Stahlmodelle und das ein oder andere Sammlerstück in Zeiten der Krise überhaupt noch sicher? Und falls nicht, könnte man dann jetzt nicht günstig Uhren kaufen und später auf eine gigantische Rendite hoffen?

Damit dieser Fall eintritt, müssten unzählige Sammler in finanzielle Schwierigkeiten geraten und ihre geliebten Uhren infolgedessen zu Geld machen. Gleichzeitig müssten aber auch die Uhrenhersteller den Markt mit Luxusuhren überfluten – selbst wenn auf der anderen Seite das Interesse an Luxusuhren verschwindet. Falls dieses eher unwahrscheinliche Szenario tatsächlich eintreten sollte, könnte man sicherlich sehr günstig an eine Daytona, Pepsi, Nautilus oder ähnlich begehrte Modelle kommen. Damit sich dann aber auch die erhoffte Rendite einstellt, müssten zahlreiche Uhren wieder vom Markt verschwinden, die Produktionszahlen zurückgefahren werden und das Interesse an edlen Zeitmessern steigen. Dann könnte man quasi über Nacht ein kleines Vermögen verdienen.


Rolex Daytona 116500LN neben Rolex GMT-Master II 126710BLRO Uhr
ROLEX DAYTONA 116500LN | ROLEX GMT-Master II 126710BLRO


Auf eine solche Entwicklung zu hoffen und zu spekulieren, ist aber ähnlich erfolgversprechend, wie beim Pferderennen auf einen lahmen Gaul zu setzen. Natürlich kann das funktionieren, aber seien wir mal ehrlich: Die Chancen für den Gaul stehen nicht besonders gut.


Wie steht es um die Wertbeständigkeit von Luxusuhren?

Viele große Schweizer Uhrenhersteller mussten Mitte März beinahe ausnahmslos für einige Zeit ihre Produktionsstätten schließen. Dies hatte zur Folge, dass keine neuen Uhren produziert und verkauft werden konnten. Infolgedessen schrumpfte die Verfügbarkeit, sodass wir inzwischen fast schon von einer Verknappung sprechen können. Die Wartelisten verlängern sich und die Geschäfte bleiben, auch wenn sie wieder öffnen dürfen, weitestgehend ohne gewisse Modelle.

Also steigt der Wert von Luxusuhren in Krisenzeiten an? In Anbetracht der zuvor beschriebenen Umstände wäre dies die logische Konsequenz – oder etwa nicht? Auch hier reden wir eher von einem Wunschtraum als von der Realität, denn diverse Studien unterschiedlichster Plattformen sprechen eine andere Sprache. Demnach ließen sich bisher nur geringe Ausschläge in der Wertentwicklung von Luxusuhren ausmachen. Mode und aktuelle Trends spielen hier aber eine große Rolle. Und genau an dieser Stelle sollten wir hellhörig werden.

Anstatt plötzlich astronomische Gewinne abzuwerfen oder einen enormen Preisverfall zu erleben, erweisen sich einige besonders zeitlose Luxusuhren als äußerst wertstabil – selbst in Ausnahmesituationen wie einer Pandemie. Dies sollte eigentlich ein Grund für Freudentänze sein, wäre da nicht die Tatsache, dass einige der zuvor beliebtesten Uhren etwas an Wert verloren haben. Die Preise besagter Modelle halten sich weiterhin deutlich über dem Listenpreis, sind aktuell aber etwas niedriger als zuvor.


Rolex Daytona 116520 Edelstahl-Uhr mit schwarzem Zifferblatt auf Zeitung
ROLEX DAYTONA 116520


Platzt bald die Rolex-Blase?

An dieser Stelle können wir Sie beruhigen. Das häufig thematisierte und gefürchtete Platzen der Rolex-Preisblase ist aus unserer Sicht vorerst eher unwahrscheinlich. Denn entgegen der Befürchtung, dass das Interesse an Luxusgütern wie einer Rolex Uhr in Krisenzeiten sinken würde, ließ sich während der aktuell anhaltenden Covid-19-Pandemie ein steigendes Interesse an Uhren als Wertanlage beobachten.

Zudem schafft Rolex durch die Pandemie- und Lockdown-bedingte geringere Jahresproduktion eine Verknappung des Angebots. Dementsprechend wird der Wert der eigenen Rolex Sammlung in nächster Zukunft auf keinen Fall dramatisch fallen. Und auch wenn Ihre GMT-Master II (Ref. 126710BLRO) leichten Preisschwankungen unterliegt, ist dies völlig normal und kein Grund zur Sorge. Das besagte Modell wird beispielsweise immer noch deutlich über dem Listenpreis gehandelt – wie viele andere Luxusuhren auch. Zwar kann niemand in die Zukunft schauen, jedoch ist nicht davon auszugehen, dass die Rolex Blase tatsächlich platzt.



5 der wertstabilsten Uhren von Watchmaster


Da wir nun schon offenbart haben, dass einige Uhren besonders wertstabil sind, möchten wir Ihnen diese Modelle natürlich nicht vorenthalten. Deshalb folgt nun eine kleine Auswahl der bislang wertstabilsten Uhren von Watchmaster. Wichtig zu wissen: Die folgenden Modelle werden aufgrund ihres unverkennbaren Designs oder ihrer beeindruckenden Geschichte als zeitlose Klassiker der Haute Horlogerie gehandelt und bleiben daher auch in Krisenzeiten wertstabil.

  • Unvergleichlich schön: die Rolex Datejust. Insbesondere die Referenznummer 1601 wird oft als die Rolex für den Einstieg gehandelt und verlangt dem geneigten Käufer trotz ihres Alters und des häufig unvollständigen Lieferumfangs einen konstanten Preis zwischen 3.500 und 4.000 € ab. Warum? Gerade das Design der 1601 gilt als besonders zeitlos und elegant. Da diese Referenz schon lange nicht mehr hergestellt wird, zeigt Sie sich von kommenden und gehenden Trends unbeeindruckt.

  • Verlässliche Qualitätsarbeit: die Rolex Explorer II (Ref. 16570). Als eine klassisch-schlichte Sportuhr bleibt sie ihrem Image treu – etwas, das von den Fans der Marke Rolex auch honoriert wird. So hält sich die Referenz 16570 konstant bei einem Wert von 6.500 bis 6.750 €. Als eine der robustesten Konstruktionen aus dem Hause Rolex erwies sich die Explorer II in der Vergangenheit bereits als äußerst verlässlicher Begleiter und leistete beispielsweise bei Polarexpeditionen treue Dienste. Auch heute in Zeiten der Krise stellt sie dies unter Beweis und ist ein verlässlicher Alltagsbegleiter.

  • Nicht von dieser Welt: Die Omega Speedmaster Moonwatch. Durch die inzwischen allseits bekannte Geschichte dieses Modells erfreut sich die Moonwatch nicht nur in Ausnahmesituationen einer enormen Beliebtheit. Während Rekorde ständig aufgestellt und gebrochen werden, kann nichts und niemand mehr den Erfolg der Omega Speedmaster Moonwatch als erste Uhr auf dem Mond abspenstig machen. Je nach Alter und Modell verzeichnet die Moonwatch entweder eine konstante Wertstabilität oder sogar einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum damaligen Kaufpreis.

  • Kapitän Nemo lässt grüßen: die Rolex Submariner. Der Klassiker aus dem Segment der Luxusuhren schlechthin beweist immer wieder aufs Neue sein Recht auf den Platz an der Spitze des Uhrenmarktes – auch in Krisensituationen. Das zeitlose und tausendfach kopierte Design gilt ähnlich wie das der eingangs erwähnten 1601 als absolute Ikone in der Uhrenwelt und wird daher von vielen hoch geschätzt. Unabhängig vom Alter, der Referenznummer oder jeglichen Trends zählt die Submariner stets als sehr gute Wahl für jede Uhrensammlung, was sie zu einer stabilen Wertanlage macht.

  • Trendsetter: die Patek Philippe Nautilus. Als eine der beliebtesten Uhren unserer Zeit beweist dieser Genfer Edelzeitmesser nicht nur in Krisenzeiten seine vielen Qualitäten. Die von Design-Legende Gérald Genta entworfene Nautilus erfuhr gerade in den vergangenen Jahren eine immense Wertsteigerung und gilt daher als sehr sichere Investition. Mit einem Listenpreis von rund 27.550 € und Gebrauchtpreisen von teilweise über 60.000 € stellt die Nautilus (Ref. 7511/1A) aus Edelstahl mit Datumsfunktion eine der lohnendsten Investitionen unserer Zeit dar – vorausgesetzt man kann ein Exemplar zum Listenpreis erstehen. Andernfalls kann man sich bei der Nautilus jedoch immer sicher sein, keinen Verlust beim erneuten Verkauf dieses Zeitmessers zu machen.


Watchmaster-Tipp: Behalten Sie auch Serien im Blick, von denen gesagt wird, dass deren Produktion eingestellt werden soll. Gerüchte wie diese kursieren momentan zum Beispiel um die Rolex Air-King. Sollten die Serien in näherer Zukunft tatsächlich eingestellt werden, kann das die Attraktivität und den Wert der Uhren erhöhen.


Patek Philippe Nautilus 37101A-001 Uhr mit schwarzem Zifferblatt auf hellem Marmor
PATEK PHILIPPE NAUTILUS 37101A-001



Investieren in Luxusuhren – ja oder nein?


Luxusuhren können auch in Krisenzeiten eine stabile und lohnende Investition darstellen. Einigen Studien zufolge ist dabei besonders wichtig, vor allem auf zeitlos-klassische Designs zu setzen, die auch in Zukunft noch als elegant gehandelt werden. Für kurzfristige Investitionen und das schnelle Geld lohnen sich hingegen aktuelle Trends wie farbenfrohe Rolex Modelle. Spekulanten haben hier aufgrund der langen Wartelisten jedoch wenig Erfolg.

Halten Sie sich also an die klassischen Design-Ikonen der großen Schweizer Luxusmarken. Dann wissen Sie Ihr Geld auch in Krisenzeiten sicher angelegt. Bedenken Sie aber, dass „sicher“ nicht gleichbedeutend mit „Gewinn machen“ ist. Eine sichere Investition bedeutet auf dem Uhrenmarkt meist, dass Sie die Uhr jederzeit zu einem fairen Preis wieder verkaufen können, der den ursprünglich getätigten Ausgaben entspricht.